31 Dezember 2008

aktuelles Wetter

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Nach dem Südweststurm gestern tut die Wetterstation seit heute abend wieder. Das reicht noch nicht für neue Werte. Das Thermometer bzw. dessen Sender hat noch so viel Wasser abzugeben, dass unklar ist, ob er je wieder ans Funktionieren kommt. Das war wichtig für die Mini-Max-Temperaturen.
Der Tag begann mit einer sternenklaren Nacht. Bis auf ein schmales Band am Horizont war der Himmel wolkenfrei. Der Sonnenaufgang war völlig unspektakulär. Die spektakulären Rottöne fehlten vollständig. Der Himmel färbte sich in Lagen der Regenbogenfarben langsam hell. An der Stelle, an der die Sonne kurze Zeit später erschien, tauchte ein schmaler hell leuchtender Streifen auf.
Den ganzen Tag war es sonnig, windarm und warm.
Gegen abend zogen ein paar wenige Schleierwolken auf. Es gab einen wunderbar rot gefärbten Sonnenuntergang gefolgt von einem sternklaren Himmel.
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30 Dezember 2008

aktuelles Wetter

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Daten gibt es heute keine. Die Wetterstation und das Thermometer sind dem Südweststurm zum Opfer gefallen im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hoffe, sie trocknen und berappel sich wieder.
Zum aktuellen Wetterbericht siehe unter la palma aktuell.
Es war von morgens an ein starker Südweststurm mit Regen. Ein Ast des Pfefferbaumes wurde abgerissen und flog durch die Gegend. Eine Liege wollte lieber liegen als stehenbleiben. Zwei Wasserkanister kugelten durch die Gegend und die Wetterstation auf ihrem Stock kippte um und das Thermometer fiel vom Baum (kein Bindfaden sondern nicht haltbares Klebeband). In der Stube tröpfelte es bei hochgezogenen Rolläden unten am Fensterrahmen herein, da an wenigen Stellen dort die Farbe fehlte. So blieb es heute in der Stube dunkel. Ab nachmittags trieb der Wind dann das Wasser in Schwallen unter der Küchentüre durch trotz heruntergelassener Rolläden. Das war interessant: es kam ein Schwall und zog sich zurück bis zur nächsten Windbö. Mit 2 Feudeln und einem Eimer blieb das eindringende Wasser auf den unmittelbaren Türbereich begrenzt. Über dem Herd kamen durch die vor 2 Sommern gesäuberte, von altem Papier befreite Abzugsröhre Wassertropfen, die sich über das die Abzugsröhre begrenzende Plastikgitter in den Raum spritzend verteilten. Es war aber nur wenig Wasser.
Auf der vorderen Terrasse herrschte Sturm und Regen bis an die Haustür. Vormittags war es eher wie in einer Waschküche.
Ab und an vor allem am Nachmittag kam die Sonne durch und es gab wunderbare Regenbogen. Ein paar mal war ich draussen bei dem Wetter, denn die Temperatur war mit ca 16 Grad warm.
Es gab auch immer wieder ruhige sturm- und regenfreie Zeiten. Gegen Mittag fiel einmal kurz der Strom aus. Trotz dieses Sturmes, hat es hier keine wirklichen Schäden gegeben.
Das Unwetter war morgens und vormittags am stärksten und beruhigte sich über den Nachmittag, so dass am späten Nachmittag die Terrasse vor dem Haus schon wieder trocken war.
Das wasseranfällige Telefon hat erstaunlicherweise brav seinen Dienst getan.
Ich sass in meinem renovierten Atlantikschlafzimmer gemütlich in einem Holzstuhl, habe mir das Unwetter angesehen und zwischendrin gearbeitet.
Es soll in der Nacht noch solch ein Unwetter geben und dann zu Silvester wieder heiter sein.
Die Luft ist feucht und wunderbar milde und die Vögel zwitschern und die gesäten Radies sind alle auf einmal aufgelaufen. Die Tomaten vom Sommer stehen noch an ihren Stäben und röten sich weiter.

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29 Dezember 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 12,5°C ; Maximum 20,5 °C; jetzt 16,6°C
Niederschlag bis eben 3 mm.
Relative Luftfeuchte aktuell 85%
Luftdruck aktuell 1002 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 18km/h
der hat sich im Laufe des Tages geändert von 6 zu 33 zu 24 und ist im Moment böig.

So kann man sich täuschen. Das Wetter hat sich drastisch geändert. Der Sonnenaufgang deutete es schon an. Es war ein heller Streifen zwischen Atlantik und einer tiefhängenden, dicken, grau blauen Wolkenbank. Die Wolkenbank verbreiterte sich. Der Himmel über dem Horizont bedeckte sich langsam mit Wolkenschlieren, färbte sich teilweise dunkelrot und im Bereich der aufgehenden Sonne erschien ein kleines leuchtendes Band. Sie kam dann und strahlte eine Weile durch die Wolkenschlieren, teilweise auch voll und verschwand am späteren Vormittag hinter einheitlich grauen Wolken. Der Wind war stürmisch aus Südwest. Morgens tröpfelte es ein Wenig und zwischendrin auch noch einmal.
Was das nun für den Mai auf der Insel bedeutet?
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28 Dezember 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 13,8°C ; Maximum 23,9 °C; jetzt 14,5°C
Niederschlag 0 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 71%
Luftdruck aktuell 1004 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 1,1 km/h

Es geht im Moment wie im Sommer, ein Tag gleicht dem anderen. Es gab wieder eine sternenklare Nacht. Der Sonnenaufgang war nicht so ausgeprägt, dafür war der Himmel weitgehend wolkenfrei. Das blieb er den ganzen Tag mit ununterbrochenem Sonnenschein, nur ganz wenigen weissen Wölkchen, kaum Wind, trocken und angenehm warm. Es gab einen wunderbaren Sonnenuntergang. Im Westen steht jetzt die Venus, im Osten geht der Orion auf. Den ganzen Tag war der Teide von Tenerifa mit Schneehäubchen zu sehen.
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27 Dezember 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 13,8°C ; Maximum 23,1 °C; jetzt 15,3°C
Niederschlag gestern Abend bzw. Nacht 2 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 71%
Luftdruck aktuell 999 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 5 km/h

Der gestrige Tag endete mit Niederschlag und Wind. Der heutige begann mit einem Sonnenaufgang. Der Himmel war etwas stärker bewölkt. Es gab kaum Wind. Die Sonne schien ununterbrochen den ganzen Tag. Eben war im Westen die Venus zu sehen.
Danach müsste der Februar mit Regen enden und der März überwiegend sonnig und trocken sein.
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26 Dezember 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 12,5°C ; Maximum 23,1 °C; jetzt 18,1°C
Niederschlag heute 0 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 61%
Luftdruck aktuell 998 hPa (Hektopascal) also sinkend
Wind im Moment: 14,8 km/h
hat sich im Laufe des Tages gesteigert.

Es gab eine sternenklare Nacht mit einem mir bis auf den grossen Wagen weitgehend unbekannten Sternenhimmel heute morgen um 6 Uhr (entspricht etwa dem Sternenhimmel im Mai am Abend). Dann kam ein Sonnenaufgang gefolgt von einem weitgehend wolkenfreien, blauen Himmel mit Sonnenschein den ganzen Tag lang und angenehmen Temperaturen. Gegen abend hat die Bewölkung zugenommen ebenso wie der Wind. Der Luftdruck ist in der Tendenz gefallen. Die Aussentemperatur ist etwa 4 Grad höher als in den letzten Tagen, so dass eventuell von einem Wetterwechsel auszugehen ist.

Die Übertragung dieses Tageswetters auf das Februarwetter wird den geneigten LeserInnen überlassen.
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25 Dezember 2008

Tall Ships

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Seit 13 Jahren (siehe auch Bericht unter D´Ocasión) gibt es am 1. Weihnachtstag (Es ist auch der einzige hier. Morgen läuft wieder ganz normaler Alltag) das Treffen einiger Segelschulschiffe (Tall Ships) im Hafen von Santa Cruz. Das ist immer verbunden mit der Besichtigung der Schiffe und im Hafenbereich davor einem grossen Markt. Das Ganze wird umrahmt von Programm sowohl für die Schiffsbesatzungen als auch für die Besucher. Zuerst die Windjammer:




Hier ist die Reihe entlang der Hafenmole zu sehen.


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Es beginnt mit der Stavros Niarchos gefolgt von der Alexander von Humboldt.



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Dann folgt dieTenacius aus Southampton und am Schluss der Reihe die Roald Amundsen.





Hier jetzt der dazugehörige Markt, der in diesem Jahr deutlich kleiner war als im letzten.




Man wird von einem Trommler begrüsst, der unermüdlich die ganze Zeit trommelt.

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Hier der Hauptteil des Marktes in beide Richtungen der Halle fotografiert. Es war die übliche Zusammenstellung an Ständen: Schmuck, Töpferwaren, Decken und Schals, Flohmarktsachen, Kekse und Gemüse,Pflanzen und Zigarren.
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aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 12,8°C ; Maximum 24,3 °C; jetzt 14,2°C
Niederschlag gestern gesamt 33 mm heute keinen einen
Relative Luftfeuchte aktuell 8%
Luftdruck aktuell 1002 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 2,5 km/h

Nach dem Gewitter gestern begann der Tag heute morgen gegen 7 Uhr damit, dass am Osthimmel eine fast liegende, sehr schmale abnehmende Mondsichel zu sehen war mit dem Saturn an der oberen Spitze der Sichel. Der Restmond war noch zu ahnen.
Dann folgte ein wunderbarer Sonnenaufgang. Der restliche Tag zeigte sich von seiner besten Seite. Es war nur wenig bewölkt.Den ganzen Tag schien die Sonne. Es gab kaum Wind und war wunderbar warm und milde. Er endete eben mit einem dem Sonnenaufgang ähnelndem Sonnenuntergang.

Wenn man das für das Wetter des Januar interpretiert (siehe Aoea letztes Jahr um diese Zeit), würde das für die Ostseite der Insel bedeuten, dass es einen sonnigen, weitgehend trockenen, warmen und windarmen Januar gibt.
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24 Dezember 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 13,0°C ; Maximum 20,1 °C; jetzt 13,8°C
Niederschlag in den letzten 24 h 13,5 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 87%
Luftdruck aktuell 1000 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 3,6 km/h; Maximum heute 24,

Auf La Palma aktuell gab es gestern abend einen Wetterbericht, der ein Tief aus Westen mit Wind aus Südwest meldete und Regen für die Westseite und das soll bis zum Neuen Jahr halten.
Der Wetterwechsel machte sich schon heute Nacht mit aufkommendem Wind bemerkbar.
Der Wind wurde bis zum Mittag ziemlich kräftig, ist dann wieder abgeflaut und jetzt kaum noch vorhanden. Der Himmel wechselte von starker Bewölkung über sonnige Abschnitte mittags zu starker Bewölkung und ist jetzt einheitlich grau.
Die Luft ist milde und es fühlt sich eigentlich warm draussen an.
Tagsüber gab es immer mal ein paar Regentropfen.
Nachmittags gab es dann ein richtiges Gewitter mit viel Donner und wenig Blitzen und ab und an Regen. Der Regen nahm kontinuierlich zu. Es wechseln sich Schwachregen- mit Starkregenphasen also richtiger Giessregen ab. Ein solcher Starkregen hat, während ich hier tippe, die Regenmenge von 13,5 auf 14,7 mm erhöht.
Vor und in dem Gewitter segelten die Vögel in hohen Höhen unter den Wolken ("there ist no place like cloudebase" wie die Segelflieger sagten).
Alle kleineren Singvögel wie ZilpZalp, Kanarenfink und sogar Amsel stimmten vorhin ein Abendkonzert an.
Der Frühling lässt grüssen.

Eigentlich sollen heute abend die Windjammern im Hafen der Haupstadt einlaufen und morgen soll es im Hafen eine Windjammerparade, Besichtigung der Segler und einen grossen Markt geben. Ich bin gespannt, was daraus wird und werde morgen früh mit dem Bus in die Stadt fahren.
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23 Dezember 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 13,6°C ; Maximum 20,7 °C; jetzt 14,2°C
Niederschlag in den letzten 24 h 0 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 73%
Luftdruck aktuell 991 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 0 km/h

Die Wetterstation ist wieder errichtet und wird für die nächste Zeit regelmässig abgelesen. Der heutige Tag war frühlingshaft. Der Himmel überwiegend bedeckt mit einigen sonnigen Abschnitten. Es weht eigentlich kein Wind. Die Luft ist milde. In der Stadt waren heute Mittag allerdings 24 Grad. Das Morgenrot fehlte, dafür gab es ein wunderbares Abendrot über der Cumbre.
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22 Dezember 2008

Märkte II

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Im Sommer gab es eine Reihe Inselinfo´s. Diese wird hier mit einem weiteren Beitrag fortgesetzt.
In Puntallan gibt es das Bestreben, Bauernmärkte zu etablieren, was in anderen Gemeinden der Insel z. T. schon Tradition ist. Im Sommer berichtete ich über den Mercadillo del Agricultura. Jetzt gab es diesen wieder incl. lebendiger Heiliger Familie.


Das Schild hat Wiedererkennungswert. Auch am Eingang zum Ort stand ein zum Sommer Vergleichbares.


Der Eingang zum Markt. Jetzt hatten sie den Sportplatz neben der Schule als Ort gewählt. Im Sommer den zentralen Platz Puntallanas.



In der Mitte ein kleiner Draco verziert mit den Fruchtständen der kanarischen Palme.

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Das ist der eigentliche Markt, auf dem Einheimische die eigene Ernte anboten. Da gab es Porree und Apfelsinen, Avocados und Ziegenkäse, Kräuter und Wein, Geräuchertes und eingelegten Kürbis und eine Gruppe junger Mädchen verkaufte selbstgebackenen Kuchen.

Im hinteren Teil der Sporthalle war dann die lebendige Heilige Familie.



Hier das Tor dorthin.

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Im Schweisse deines Angesichts.....

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Ziegen und Ferkel zur Anschauung für die eigentlich ja eher ländliche Bevölkerung.


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Die Hirten. Sie hatten tatsächlich einen Spendentopf vor den Füssen.


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Die Heilige Familie.
(Ich konnte mich nicht entscheiden. Links war der Esel gut zu sehen, rechts zwar etwas unscharf aber die ganze Anordnung)




Statt Ochs
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07 Dezember 2008

Dran bleiben ;-) III

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Der Vorteil der Übungen besteht darin, dass sie nicht zu unserem Alltagspflichtprogramm gehören. Sie zu machen, ist absolut freiwillig. Das bedeutet, wenn ich sie einmal oder über einen längeren Zeitraum vergesse: das macht nichts, ich kann jeden Tag neu beginnen.

Jeder Tag, an dem ich eine Kleinigkeit als Übung mache, ist mehr als ohne. Weniger gibt es nicht.

Bei den Kleinigkeiten kann es sein, dass sie zur Gewohnheit werden. Das zur Gewohnheit werden tritt frühestens nach 4 Wochen ein. Man merkt es daran, dass die Kleinigkeit quasi automatisch gemacht wird. Man verwendet keine Aufmerksamkeit mehr darauf. Sie gehört schon sozusagen dazu.

Wird das bemerkt, sollte man sich eine andere Kleinigkeit vornehmen und die bisherige ablegen. Daran, wie schwer es wird, sie sein zu lassen, merkt man, wie sehr sie Gewohnheit geworden ist. Ist es leicht, kann man sie beibehalten. Ist es sehr schwer, liegt der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit erst einmal auf dem "sein lassen", bevor man sich eine neue Kleinigkeit ausdenkt.

Die Kleinigkeit, mit der ich vor ca 30 Jahren begonnen habe, halte ich immer noch bei. Sie hat quasi keine Chance zur Gewohnheit zu werden. Sie war so gewählt, dass sie immer wieder einen Willensimpuls bzw Aufmerksamkeit erfordert.

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(PS. für Robert gibt es noch einen Kommentar unter dran bleiben I)

25 November 2008

Dran bleiben ;-) II

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Noch eine "dran bleiben" Ergänzung bevor ich mit den Übungen zu den Tagen der Woche weitermache.

Die erste Erfahrung wird sein, dass man die Kleinigkeit vergisst. Das macht nichts. Man kann jeden Tag neu beginnen. Irgendwann wird einem auffallen, dass man sie kaum noch vergisst.

Wem das nicht reicht, kann sich überlegen, wo es im Laufe eines Tages Gelegenheiten gibt in denen man quasi auf etwas wartet: Schlange stehen in der Post oder an der Kasse oder an der Ampel oder…

Gelegenheiten, bei denen man sich gerne aufregt, dass man stehen und warten muß. Das sind günstige Gelegenheiten, um z. B. Kühlewinds „das dort“ Übung zu machen, man muß sich nicht aufregen, die Wartezeit verstreicht schneller als gedacht und man hat geübt bzw. beim Üben Erfahrungen gesammelt.

Mit der Zeit wird man auf weitere solcher Gelegenheiten aufmerksam und es laufen einem Menschen und Ideen über den Weg, die Anregungen geben.

Bei Steiner steht sinngemäß: jeder Schüler, wird alles daran setzen, um einen Lehrer (Guru) zu finden aber auch jeder Lehrer wird einem Menschen die Hilfe zukommen lassen, die er gerade braucht.

Das Interessante ist, das stimmt. Nur in der Regel stellt man sich unter dem Lehrer (Guru) etwas völlig anderes vor, als einem dann tatsächlich begegnet.

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22 November 2008

Dran bleiben ;-) I

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Eine Erfahrung, die wohl viele Menschen, die Übungen machen wollen, haben, ist, man nimmt sich viel vor, fängt mit Begeisterung an und läßt dann schnell stark nach.

Nach einer Weile packt einen das schlechte Gewissen, man nimmt sich viel vor, beginnt auch mit Vielem gleichzeitig und erlahmt genauso schnell wie beim ersten Mal oder schneller.


Der Haken liegt in der Regel an mehreren Dingen:

Man verwendet den harten Willen (siehe Kühlewindübungen), das funktioniert nie dauerhaft.

Man nimmt sich von vorneherein zu viel vor, anstatt erst einmal mit völlig kleinen Brötchen zu beginnen.

Man erwartet Wunder was, ohne das Üben selbst als Studienobjekt zu verwenden.

Wir sind normalerweise alle willensschwach (sanfter Wille), selbst die sog. Willensbolzen.


Der Rat meines ersten Mentors war: man muß nicht über die Hürde springen, man kann auch drum herum gehen (sanfter statt harter Wille). Also nicht:


ich will jetzt jeden Morgen für eine halbe Stunde

sondern:

ich mach mal, wenn es mir gerade einfällt und bin nicht sauer, wenn ich es vergesse.


Oder ich suche mir eine Kleinigkeit, die ohne Aufwand geht, z. B. morgens beim Fenster öffnen drei Mal tief einatmen (am Wochenende nicht),

oder immer wenn der PC hochfährt und sowieso gewartet wird, sich einmal bewußt an die Nase fassen,

oder mit dem Zeigfinger drei mal auf die Maus tippen oder……


Das Prinzip besteht darin: eine Kleinigkeit, eine solche Situation am Tag, die regelmäßig auftritt und sowieso eine Wartepause verlangt und an Tagen, an denen es diese Situation nicht gibt, lassen. Dazu gehört, diese Kleinigkeit über Jahre hinweg beizubehalten. Das reicht völlig aus. Das ist mehr, als ab und an mit vielen Übungen zu beginnen und diese nach kurzer Zeit wieder zu lassen.

Wer jetzt sagt: ja aber…

der beginne erst einmal mit solch einer Kleinigkeit bis Ostern und dann sprechen wir uns wieder.

17 November 2008

6. Nebenübung, ohne Namen

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Neben den schon aufgeführten 5 Nebenübungen gibt es noch eine sechste. Diese hat keine besondere Bezeichung, da ihr Kern darin besteht, alle anderen Nebenübungen abwechselnd gemeinsam zu üben. Gemeint ist, dass immer zwei und zwei oder zwei und drei oder vier oder alle fünf zusammen geübt werden.

Es sollen einerseits immer mehrere Übungen zusammen geübt werden. Dabei sollen die Übungen abgewechselt werden also z. B. eine Woche lang die ersten zwei Nebenübungen, in der nächsten Woche Übung eins und drei usw.

Es bleibt einem überlassen, ob das Übintervall einen Tag, eine Woche oder einen Monat oder so umfasst.
Es bleibt einem auch überlassen, wie man die Übungen jeweils kombiniert.

Das dahinterliegende Prinzip ist, dass wenn man immer nur eine Übung übt, das zu einer einseitigen Ausbildung gerade dieser Seelenfähigkeit führt. Um dieses zu vermeiden, sollten die Übungen durchgewechselt werden.

Mir selber war diese 6. Nebenübung zu abstrakt, sprich, ich habe das nie systematisch angewendet.
Die Erfahrung zeigt, dass man mit Vergnügen bei den Übungen bleibt, die einem liegen und dort, wo man eigentlich seine Lücken sprich seinen Entwicklungsbedarf hat, da bleiben die Übungen eher ungeübt.
Man bleibt dann so einseitig, wie man sowieso ist.

Erst wenn einen die Übungen also das Durchführen der Übungen quasi als Studienobjekt interessieren, nach dem Motto: was passiert da eigentlich mit mir, kann sich das ändern.
Dann können sie Hilfe zur Selbsterkenntnis werden. Ist man einmal auf dem Zug angekommen, ist in meinen Augen Übroutine egal, da man sich dann auch übungsmässig mit dem beschäftigt, was entwicklungsmässig gerade dran ist.

09 November 2008

Leoniden

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Nachdem ich im August über Sternschnuppen generell und die Perseiden speziell berichtet habe, folgt jetzt ein Bericht über die Leoniden. Die Leoniden sind der Sternschnuppenstrom, der im November zu beobachten ist.


Sternbild Löwe



Der Aktivitätszeitraum der Leoniden liegt vom 9. bis zum 21. November. Dieses Jahr wird das Aktivitätsmaximum in der Nacht vom 17. auf den 18. November genau um 6:00 Uhr MEZ (5:00 UT) erwartet. In diesem Jahr könnte es gegen 1:22 MEZ (0:22 UT) einen zusätzlichen nennenswerten Ausbruch mit bis zu 150 Meteoren pro Stunde geben.


Sein Radiant liegt im Sternbild des Löwen (lat. „leo“ = „der Löwe“), der ihm seinen Namen gegeben hat. Sein Ursprung ist der Komet Tempel-Tuttle, der auf seiner Umlaufbahn um die Sonne zahllose Bruchstücke (Meteoroiden) hinterlässt.



Anblick des Sternenhimmels am 19. November 2006 um 5 Uhr. Blickrichtung Südwesten. Der Radiant (Fluchtpunkt der Sternschnuppen) der Leoniden liegt im Sternbild Löwe.

(Quelle: Brodbeck, R. 2006: http://lexikon.astronomie.info/meteor/leoniden/index.html)

Hier können Auftreten und Maxima der Leoniden von 2001 bis 2010 abgelesen werden.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Leoniden)

02 November 2008

5. Nebenübung, die Unbefangene Empfänglichkeit

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In dieser Nebenübung geht es darum, ein immer Lernender zu sein, d.h. alles was einem entgegentritt zum Lernen zu verwenden bzw. offen für alles Neue, Unvorhergesehene zu sein.

Die Übung hat unter anderem zwei Aspekte. Der eine besteht darin, dass wir Neues normalerweise auf der Grundlage unserer bisherigen Erfahrung beurteilen, was dazu führen kann, dass wir eine neue Idee ablehnen. Das kann mit den sog. „Killerphrasen“: das haben wir noch nie so gemacht, das gab’s noch nie, etc.. passieren. Es kann mit der Beurteilung eines Menschen einhergehen (dazu weiß Michael sicher mehr) wie z. B. „dass der Zappelphilipp hochintelligent sein soll, kann nicht sein, der stört doch nur und bringt nie etwas Produktives“.

Es kann auch mit Angst einhergehen, wenn etwas völlig Neues das eigene bislang haltbare Weltbild umstoßen würde: „ Wenn das stimmt, dann hätte ich mich 20 Jahre meines Lebens für das Falsche eingesetzt“. Das ist noch die harmloseste Variante.

Der andere Aspekt ist, dass es sein kann, das man gar nicht merkt, dass man die Welt nur so sehen kann, wie man das gewohnt worden ist. D. h. in dem Fall nimmt man etwas Neues überhaupt nicht wahr.

Hier liegt auch eine Falle für Übende, die durch die Übungen Wahrnehmungen der „höheren Welten“ erlangen wollen. Sofern der Einzelne sich schon eine Vorstellung davon gebildet hat, wie das dann wohl sein wird, kann nichts erfahren werden, da mögliche Erfahrungen durch die vorhandenen Vorstellungen blockiert sind.

Die Übung zielt nun darauf, diese Mechanismen zu durchbrechen. Der erste Schritt dabei ist, wahrzunehmen an welchen Stellen man etwas für unmöglich hält. Der zweite Schritt ist, herauszufinden, warum man etwas für unmöglich hält. Das Schwierigste ist es, die vorhandenen Urteile aufzubrechen.
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27 Oktober 2008

4. Nebenübung, Positivität

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Die vierte Nebenübung ist die zur Positivität. Die ist heute allgemein bekannt. Es wird einem positives Denken empfohlen oder man wird darauf aufmerksam gemacht, dass da wer das Positive in einer Sache sieht, egal wie verfahren sie ist.
Es lassen sich sicher bessere Beispiele zur Erläuterung finden, als das damals von Steiner angeführte aus der Bibel mit dem toten Hund und den schönen Zähnen.

Geübt wird quasi den ganzen Tag lang immer, wenn man daran denkt. Alternativ kann auch einmal am Tag quasi konzentriert geübt werden. Dazu besinne man sich auf den Tag oder die letzte Stunde oder die vergangene Woche und picke sich alles Positive heraus, was sich finden lässt.
Diese letzte Variante ist in meinen Augen ein Notnagel, wenn man so gar nichts Positives finden kann.

Im Prinzip geht es darum, den eigenen Blick für alle positiven Aspekte zu öffnen, egal wie mies die Situation gerade ist. Sprich: die Chance selbst im Negativsten zu entdecken.

Der Hintergrung oder auch die Erfahrung: sieht man nur Fehler oder negative Seiten, dann häuft sich das Negative mit allen damit verbundenen Stimmungen. Es gibt eine Spirale abwärts.
Sieht man zu Beginn bewusst, später kann das zur Gewohnheit werden, das Positive, dann häuft sich dieses. Es begegnet einem mehr Positives. Es gibt eine Spirale aufwärts.
Beide Tendenzen sind selbstverstärkend.
Oder anders: es ist "nur" eine Bewusstseinsfrage.

22 Oktober 2008

Variationen über das Thema der Gedankenübung 2

Hier kommt der letzte Teil des fertigen Textes zur Gedankenübung. Es geht dann mit den anderen Nebenübungen weiter und dem Üben als solchem.
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Macht man Kühlewinds Vorstellungsübung, kann man beobachten, z.B. dass sich der Gegenstand in der Vorstellung eigenständig ohne eigenes Zutun bewegt.

Man kann sich dann Gedanken über die Übung machen und einmal beobachten:

Wo stelle ich mir den Gegenstand vor?

Kann ich mir den auch hinter meinem Kopf vorstellen oder in der Küche?

Sehe ich ein Bild oder habe ich ein Wort oder einen Gedanken?

Wie ist mein Verhältnis rein räumlich zu der Vorstellung des Gegenstandes?

Kann ich ihn auflösen und neu bilden? (Kühlewinds Nebelübung).

Und irgendwann kann man darauf kommen, dass man es selber ist, der den Gegenstand in der Vorstellung bildet.

18 Oktober 2008

Variationen über das Thema der Gedankenübung 1

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Aus dem Vorherigen wird schon deutlich, dass man mit dieser Übung auch anders umgehen kann . So kommt man z. B. zu Kühlewinds Vorstellungsübung s. u.:

Es ist möglich darauf zu verzichten, sachgemäße Gedanken mit dem Gegenstand zu verbinden. Dann hält man ihn alleine in der Vorstellung.

Man kann auch nur einen Teil des Gegenstandes z. B. die Messerspitze in der Vorstellung halten.

Hierbei ist z. B. zu beobachten, dass viel schneller abgeschweift wird als bei der ersten Variante der Gedankenübung.

Kühlewind gibt dafür folgende Hilfen:

  • Sich sagen: „zurück zum Thema“.
  • Den Gegenstand in der Vorstellung mit dem „ansprechenden Blick“ ansehen. (Damit ist gemeint, man sieht ihn an wie einen interessanten Menschen in eine Menschenmenge.)
  • Äußere Störfaktoren in das Thema (Gegenstand) integrieren.


Wesentlich dabei ist, sich keinen Streß zu machen, also nicht den harten Willen (s. u.) zu verwenden. Das Üben soll Spaß machen, etwas Spielerisches haben, mit Interesse an den zu sammelnden Erfahrungen und der Welt und sich einhergehen.

15 Oktober 2008

Bemerkungen zur Übung der Gedankenkontrolle 4

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Wenn man über einige Zeit übt, übt man sein Denken, auch wenn man das nicht sofort merkt.
(Hi Segro;-)) )

Wenn man sich zu regelmäßigem Üben durchringt, übt man seinen Willen.

Es ist also auch gleichzeitig die 2. Nebenübung, die Willensübung.

Erst wenn das Üben quasi zur Gewohnheit wird, fällt der Effekt, den Willen damit zu trainieren, weg.


Dadurch dass man sich in der Vorstellung für einige Zeit auf einen Gegenstand konzentriert, ist es auch gleichzeitig eine Konzentrationsübung.

Dieses ist es um so mehr, je weniger Einzelheiten man sich zu dem Gegenstand denkt und je mehr man nur den Gegenstand selber in der Vorstellung hält (bzw. bildet).


Also das Ganze ist eine gute Sache für die Seelenhygiene völlig unabhängig davon, aus welchem Grund heraus man einmal mit dem Üben begonnen hat.
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14 Oktober 2008

Bemerkungen zur Übung der Gedankenkontrolle 3

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Es geht jetzt hier weiter, da in den weiteren Bemerkungen die Verbindung zu Kühlewinds Anregungen deutlich wird und weil der Text, schon im Frühsommer geschrieben, fertig ist.
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Bekommt man es über einige Jahre hin, immer wieder diese Übung zu machen (wenn nicht, ist das auch kein Schaden), kann man feststellen, das einem einerseits viele Kleinigkeiten alltäglicher Gegenstände deutlich werden so, z. B. , warum eine Untertasse innen noch eine extra Vertiefung hat.
Man bekommt einen umfassenderen Begriff des Gegenstandes.

Man kann feststellen, dass man genauer bzw. überhaupt erst einmal hinguckt.

AOEA´s Bildhauerausbildung kann den gleichen Effekt haben.

Man kann feststellen, dass das eigene Denken logischer wird (sachgemäßer), vor allem, wenn man dann irgendwann beginnt, sich über das z. B. assoziative Denken eines anderen aufzuregen.

Man kann feststellen, dass man bei einem neuen Gegenstand schneller auf das Wesentliche kommt und sich nicht am Unwesentlichen aufhält.

Man kann vermutlich noch etliches feststellen, sobald man erst einmal ein Weilchen geübt hat.
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13 Oktober 2008

Der sanfte Wille (Fortsetzung)

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Da es bei den Egoisten gerade zwei Texte zu Kühlewinds Buch "Der sanfte Wille" gibt, nehme ich das zum Anlass, an die eigenen Berichte zu dem Thema anzuknüpfen.
Der zweite Text über die Stille: hier
Der erste Text über Denken und das Wissen bzw Nichtwissen über den Willen: hier
Mein Text über den Unterschied zwischen dem harten und dem sanften Willen: hier

Wobei ich inzwischen zu der Auffassung gelangt bin, dass man mit dem harten Willen nicht wirklich etwas erreicht, auch wenn es ab und zu so aussieht.

Das Ganze als Einstieg.
(to be continued)
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28 September 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 20,1°C ; Maximum 28,3°C; jetzt 22,6°C
Niederschlag in den letzten 24 h 0 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 76%
Luftdruck aktuell 991 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 0 km/h

Das Wetter der letzten paar Tage: Minimum: 18,6; 19,2; 20,2; 20,5
Maximum: 27,5; 28,8; 29,2; 29,6.

Das ist der letzte Wetterbericht bis auf Weiteres. Das Kennzeichen diesen Sommers war in den ersten 6 Wochen der konstante Wind, der in den letzten drei Wochen dann ausblieb. Der Rest war sowohl von den Temperaturen her, als auch von dem Wechsel zwischen Sonne und Bewölkung sehr ähnlich. Es ist vom Wetter her der konstanteste Sommer, den ich hier erlebe.
Morgen werden die Wetterstationen abgebaut.

Die Ernte im Garten ist eingefahren. Die Erbsen bilden noch Schoten aus. Die Bohnen machen wieder neue Blüten. Die Zucchini haben jetzt alle Mehltau und die Tomaten blühen und haben schon gute Fruchtansätze. Ich hoffe auf frische Tomaten zu Weihnachten. In diesem Sommer sind die Feigen zum ersten mal nicht alle reif geworden. Den Eidechsen bleiben noch ca 8- 10 Stück.
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Vermutlich tritt jetzt Pause im Blog ein.

23 September 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 18,1°C ; Maximum 27,1°C; jetzt 21,2°C
Niederschlag in den letzten 24 h 0 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 77%
Luftdruck aktuell 987 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment:1,1 km/h

Das Wetter der letzten paar Tage: Minimum: 18,8;18,6;17,5;18,1
Maximum: 28,3;28,8;28,3;27,1

Das Wetter ist weiterhin so konstant, dass selbst eine mehrtägige Wetterzusammenfassung noch langweilig ist. In den letzten Tagen wenig Wind, sonnig, ab und an bewölkt, morgens Sonnenaufgänge und nachts häufig Sternenhimmel. Was will man mehr?
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18 September 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 18,1°C ; Maximum 27,4°C; jetzt 21,4°C
Niederschlag in den letzten 24 h 0 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 70%
Luftdruck aktuell 984 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment:0 km/h

Das Wetter der letzten paar Tage: Minimum: 19,8;18,8; 18,2; 18,1
Maximum: 28,3; 27,4; 28,3; 27,4

Also ziemlich gleichmässig, wobei die höchste Temperatur immer am späten Vormittag gemessen wird. Es beginnt morgens mit einem Sonnenaufgang, dann wird es warm, vor allem, da auch kaum Wind weht. Am Nachmittag nimmt die Bewölkung zu und die Temperatur etwas ab. Heute hat sich der Himmel voller Regenwolken gezogen, der Luftdruck ist gesunken, so dass die Wettersymbole meiner Station für morgen Regen ansagen.

Der Garten: Ich ernte Zucchini, Radies und Busch- und Stangenbohnen und Kräuter natürlich. Im Moment gibt es jeden 2. Tag Butterböhnchen mit Kartoffeln. Die Radies lasse ich stehen und holzig werden. Erstaunlicherweise haben die Erbsen doch noch begonnen zu blühen und heute habe ich schon die ersten Schoten entdeckt, also gibt es vielleicht doch noch Erbsen, wenigstens zum Naschen. Die Stangenbohnen werden, da sie einmal begonnen haben, so schnell dick, dass ich wohl einige zur Saat stehen lassen werde. Die Tomaten blühen, vielleicht gibt es zu Weihnachten dann frische eigene Tomaten. Das mit dem Kopfsalat hat keinen Zweck, dem ist zu warm, der schosst. Neulich habe ich tatsächlich eine rote Erdbeere geerntet. Die müssen die Eidechsen übersehen haben. Sie war sehr lecker.
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14 September 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 18,8°C ; Maximum 27,7°C; jetzt 20,3°C
Niederschlag in den letzten 24 h 0 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 71%
Luftdruck aktuell 991 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 2,5km/h

Irgendwie ist das Wetter unverändert, allerdings heute mit deutlich weniger Wind als sonst und bis auf Phasen auch kühler. Auch wenn das an der Temperatur nicht abzulesen ist. Es war stärker bewölkt. Ein guter Tag zum Arbeiten.

Ziegenrassen

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Der Bauernmarkt am Sonnabend erinnerte mich an einen "Viehmarkt" den ich im Sommer 2004 in Puntallan per Zufall entdeckte. Es war ein Markt zum Verkauf von Schafen und Ziegen. Begeistert hat mich nicht nur die Vielfalt der Rassen (von denen ich nichts verstehe) sondern vor allem die Vielfalt der Hornbildungen bei den Ziegenböcken. Daher gibt es hier eine Auswahl an Hörnern mit anhängendem Ziegenbock ;-)




Es gab eine Reihe Stände mit Informationsmaterial, mit dem ich damals aus Mangel an Spanischkenntnissen nichts anfangen konnte. Einer der Stände hatte Informationen über Ziegenrassen. Hier ist ein Plakat abgebildet, das eine ganze Vielfalt Ziegenrassen aufführt.



Hier kommt eine Art Überblick über den Markt. Der Platz war mit Schattenplanen überdacht worden. Darunter Eisenrohre, um die Ziegenböcke anzubinden und geschnittene kleine Bäume bzw. Zweige zur Begrünung. Jeder Bock bekam einen Wassereimer.




Hier ein anderer Ausschnitt, der zeigt, dass die Schafe und weiblichen Ziegen gepfercht waren.


Und hier nun die Böcke in ihrer ganze Pracht.

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13 September 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 18,1°C (um 22Uhr gestern abend Ortszeit); Maximum 27,1°C; jetzt 20,6°C
Niederschlag nach dem Wetterbericht gestern regnete es noch mal 1,2 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 70%
Luftdruck aktuell 989 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 5,7km/h

Der heutige Tag war wieder so wie fast alle Tage hier. Von morgens an war es sonnig, wenig Bewölkt mit mehr oder weniger starkem Wind und trocken und der Dunst im Hintergrund des Horizontes ist wieder da.

Märkte

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So etwas wie die Wochenmärkte bei uns gibt es hier eigentlich nicht. Dafür gibt es in Santa Cruz und in Los Llanos die Markthallen, in denen einheimische Produkte gekauft werden können. Ausserdem gibt es an jedem Wochenende Sonnabendnachmittags und Sonntagvormittags einen Markt (in einer Markthalle in Mazo und in Puntagorda) und einen Bauernmarkt Sonntagvormittags in Los Llanos. Neben diesen Märkten auf denen hauptsächlich einheimische Nahrungsmittel bis hin zu Marmelade und Brot gekauft werden können, gibt es noch die Flohmärkte jeden Sonntag in Argual und jeden ersten Sonntag im Monat in Santa Cruz, auf denen es alles gibt auch Gemüse und Kekse und Obst siehe Bericht.

Und dann gibt es offenbar noch regionale Bauernmärkte irgendwann. So ist heute von 10 bis 14 Uhr in Puntallan ein solcher Bauernmarkt.



Gross angekündigt mit Schild am Ortseingang ist er schon etwa 14 Tage.




In der Nebenstrasse mit dem Rathaus entdeckt man dann das direkte Hinweisschild auf den Markt.


Und jetzt wird deutlich wozu dieser neulich noch leere Platz verwendet werden kann.



Hier der Bauernmarkt zu Beginn noch sehr übersichtlich.



Hier die Strasse auf der anderen Seite des Marktes mit Blick auf die Kirche.
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12 September 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 18,6°C (um 19 Uhr Ortszeit); Maximum 27,7°C; jetzt 18,8°C
Niederschlag der letzten 24 h 5,4 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 85%
Luftdruck aktuell 990 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 8,6 km/h

M. Siebold auf La Palma aktuell hat wohl recht, dass jetzt auch auf der Insel der Sommer zu Ende ist. Heute morgen gab es noch einen Sonnenaufgang und einen sonnigen und warmen Vormittag mit normalem Wind. Am Nachmittag fing es an zu tröpfeln von trockenen Zeiten unterbrochen, um sich dann richtig einzuregnen mit fallenden Temperaturen. Das tägliche Minimum wurde heute erst am Abend erreicht. Jetzt klart es gerade wieder auf, aber vermutlich nur als pause vor dem nächsten Schauer. Es ist ein Wetter entweder zum Arbeiten oder Schlafen.
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11 September 2008

aktuelles Wetter

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Temperatur: Minimum 20,2°C; Maximum 28,1°C; jetzt 21,8°C
Niederschlag der letzten 24 h 1 mm
Relative Luftfeuchte aktuell 6%
Luftdruck aktuell 992 hPa (Hektopascal)
Wind im Moment: 11,2 km/h

Das Wetter bleibt wechselhaft, heute morgen Sternenhimmel, dann zogen wenige Wolken auf, danach war es windig und sonnig und am späten Nachmittag regnete es auf einmal und dann gab es einen wunderbaren halben Regenbogen. Es wurde wieder trocken, wechselte sich mit neuem Regen ab und jetzt ist es windig und eben nach dem Sonnenuntergang zogen von Nordosten dicke , schwarze Regenwolken auf und die Temperatur ist leicht gestiegen.
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San Juan in der Gemeinde Puntallana

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Die Gemeinde Puntallana, in der ich hier auf der Insel wohne, hat neben vielen kleinen Orten eine Art Mittelzentrum, das San Juan heisst und hier vorgestellt werden soll.
Puntallan liegt ca 12 km nördlich von Santa Cruz de La Palma und ist eine sehr ländlich geprägte Gemeinde. Damit wirbt sie auf dem Weg von der Hauptstadt Richtung Norden direkt hinter dem Gemeindegrenzschild.



Hier ist der untere Eingang in die Stadt. Stadt ist für einen Flecken mit einer Art Ringstrasse als Hauptstrasse und vielleicht 3-4 Nebenstrassen etwas übertrieben. Links im Bild geht die Autostrasse weiter Richtung oberere Eingang in die Stadt und dann weiter Richtung Inselnorden. Im Hintergrund sieht man einen Kran, der bei einer Baustelle steht, auf der seit letztem Jahr mehrere Wohnungsblocks hochgezogen werden. Früher war das ein Erdhügel mit Wildwuchs. Vorne rechts sieht man noch die Ecke einer Freilufthalle, die später noch einmal aus anderer Blickrichtung dargestellt wird. Rechts geht es in die Stadt.



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Hier sind wir am oberen Eingang der Stadt. Er ist neu gestaltet worden, wie seit 2 Jahren in dem ganzen Ort überall gebaut wird. Links ist die Eingangskunst aus mehreren Felsblöcken zu sehen und rechts sieht man den Verlauf der Strasse in den Ort. Rechts neben den wild geparkten Autos ist ein Bauzaun, der zu den oben erwähnten Wohnblocks gehört. Die Gebäude auf der linken Seite: zuerst die Post, täglich geöffnet von 9-11 Uhr mit sehr netten sich abwechselnden Damen. Dahinter die örtliche Ferriteria, ganz neu gebaut, nachdem die alte gegenüber aus den Nähten platzte, täglich geöffnet von 8- 15:30 ausser am Wochenende.


Hier die Strasse links vom oberen Eingang in den Ort, rechts quasi von unten bertrachtet. Von unten betrachtet, sieht man am rechten oberen Rand wieder die gelbe Ferriteria und davor mit Palmen gesäumt die Kirche mit Friedhof.



Kirche mit Friedhof

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Hier direkt hinter der Kirche biegt eine Strasse ab, die zur einzigen deutschen Bibliothek der Insel führt (BILA). Das ist eine Geschichte für sich, die auf der Webseite der BILA nachgelesen werden kann. Geöffnet Mittwochs bis Freitags von 17 bis 20 Uhr. Der Buchbestand umfasst deutschsprachige Bücher der klassischen Literatur, Kunst, Geographie, Philosophie und Geschichte.


Etwa gegenüber auf der anderen Strassenseite kommt man auf einen neu gestalteten Platz mit Bar und Café und nix los. Hinter dem Platz gibt es eine der wenigen Nebenstrassen. Auf dem Bild ist ein Haus zu erkennen. Das ist Rathaus und Polizeistation.


Hier das Rathaus aus einem anderen Blickwinkel aufgenommen. Hinten ragen die im Bau befindlichen weissen Wohnblocks hervor. Daran kann man ermessen, wie klein der Ort ist.

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Der Hauptstrasse weiter folgend an der Kirche vorbei, an dem oben gezeigten Platz vorbei, um die Kurve, erscheint dieses Haus. Es hat auch eine öffentliche Bedeutung, die sich mir aber bisher entzogen hat. Direkt daran, dieses mal von vorne aufgenommen die Sanitärstation des Ortes. Man erkennt das Halteverbotsschild, auf dem Weg zwei weisse Quadrate mit rotem Kreuz und hinter der braunen Tür ist es.



Irgendwo in der Wildnis des Ortes an einer der drei Nebenstrassen in der Nähe des unteren Einganges liegt die neugebaute Schule und daneben die oben schon erwähnte Freilufthalle. Die ist auch erst im letzten Jahr gebaut worden und soll den Freizeitsport der Bevölkerung unterstützen.



Hier rechts die neue Schule und links aussen die weissen Wohnblocks und dann der übrig gebliebene Teil der alten Schule. Die eigentliche alte Schule lag dahinter und ist jetzt eine Abbruchstelle. Übrig geblieben ist Haus und Werkstatt eines Werklehrers. Das letztere habe ich daraus geschlossen, dass seine Werkstadt viele Werkzeuge und Werkbänke und was das Herz eines Bastlers begehren könnte enthält, eine wahre Fundgrube.



In einer Parallelstrasse dazu das Haus der Kultur "Casa Cultura" mit Bar links und Haupteingang rechts. In der Casa Cultura befindet sich im Edgeschoss ein kostenfreies Internetcafé mit einer Person zur Aufsicht, die nur die Namen der Nutzer wissen will. Kostenfreie Internetcafés überall auf der Insel gehören zu einem Projekt, dem ländlichen Raum die Nutzung der virtuellen Welt zu erschliessen. Dazu werden auch Einführungskurse angeboten.
Im ersten Stock der Casa Cultura befindet sich die örtliche Bibliothek. Sie besteht aus wunderbaren hohen Räumen, ist reichhaltig bestückt mit spanischsprachigen Büchern. Inhaltlich hat sie mehr Sparten zu bieten als die BILA.



Der Rundgang endet am unteren Eingang von der Stadt aus gesehen mit gut gepflegten Grünanlagen, die den Ortsnamen tragen.
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