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25 Juli 2018

Totale Mondfinsternis 27. 7. 2018

Am Freitag den 27. 7. 2018 gibt es eine totale Mondfinsternis.
Die Daten:
Quelle: https://www.focus.de/wissen/weltraum/astronomie/mondfinsternis-2018-wann-und-wo-sie-die-totale-mofi-am-27-juli-sehen-koennen_id_9220838.html

Die Daten sind für Mitteleuropa. Hier ist alles eine Std. früher, d.h. die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass hier von der Mondfinsternis länger etwas zu sehen ist. Nötig ist noch ein wolkenfreier Himmel

 Mond kurz nach Austritt aus dem Kernschatten und rechts unten Mars.

Mondfinsternis: Exemplarischer Zeitplan (50˚N 10˚E)

  • Eintritt in Halbschatten: 19.13 Uhr
  • Mondaufgang: 21.01 Uhr
  • Sonnenuntergang: 21.09 Uhr
  • Beginn der totalen Mondfinsternis: 21.30 Uhr
  • Maximale Finsternis: 22.22 Uhr
  • Ende der totalen Mondfinsternis: 23.13 Uhr
  • Sonnenaufgang: 05.43 Uhr

Mondfinsternis: Exemplarischer Zeitplan (50˚N 10˚E)

  • Eintritt in Halbschatten: 19.13 Uhr
  • Mondaufgang: 21.01 Uhr
  • Sonnenuntergang: 21.09 Uhr
  • Beginn der totalen Mondfinsternis: 21.30 Uhr
  • Maximale Finsternis: 22.22 Uhr
  • Ende der totalen Mondfinsternis: 23.13 Uhr
  • Sonnenaufgang: 05.43 Uhr

Mondfinsternis: Exemplarischer Zeitplan (50˚N 10˚E)

  • Eintritt in Halbschatten: 19.13 Uhr
  • Mondaufgang: 21.01 Uhr
  • Sonnenuntergang: 21.09 Uhr
  • Beginn der totalen Mondfinsternis: 21.30 Uhr
  • Maximale Finsternis: 22.22 Uhr
  • Ende der totalen Mondfinsternis: 23.13 Uhr
  • Sonnenaufgang: 05.43 Uhr

09 Februar 2017

Halbschattenfinsterniss

In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar gibt es eine Halbschatten Mondfinsternis.
Bei klarem Himmel beginnt die Sichtbarkeit um halb 1 MEZ, erreicht die  Mitte der Finsternis um 1:45 MEZ und wird beendet um 3 Uhr.

Die Zeiten für La Palma sind jeweils eine Stunde früher.

 Quelle der Abbildung und ausführliche Informationen bei folgendem Link.

Allen einen wolkenfreien Himmel.

02 Januar 2016

Quadrantiden

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Die Quadrantiden stehen vor der Tür. Am Montag den 4. Januar ist es soweit. Das Maximum ist um 9 Uhr MEZ. Da ist es schon hell. Selbst um 8 Uhr Inselzeit dürfte es schon so hell sein, dass am Himmel nicht mehr viel zu erkennen sein wird.
Die beste Beobachtungszeit soll von 5 bis 7 Uhr sein (Insel und MEZ). Der abnehmende Mond stört kaum und es können bis zu 50 Schnuppen pro Stunde erwartet werden (http://www.leoniden.net/quadrantiden.htm).


Der Bootes oder auch Bärenhüter geht hier um 3 Uhr morgens im Osten über den Horizont und steht um 7 Uhr hoch am Südhimmel (Stellarium.de).

21 Dezember 2015

Ursiden

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Kurz vor Weihnachten gibt es noch einen Meteorstrom, den ich bisher noch nicht beschrieben habe. Es sind die Überbleibsel des Kometen 8P/Tuttle mit dem Radiant im"kleinen Bären" (Ursa minor)(Quelle: Wikipedia).

 Der Strom tritt vom 17. bis zum 23 Dezember jeden Jahres auf mit relativ wenigen Schnuppen pro Std (50). Der Höhepunkt ist in diesem Jahr in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember um 3:30 MEZ .
Da zu dem Zeitpunkt der fast volle Mond am Himmel steht, ist ein günstigerer Beobachtungszeitraum morgens zwischen 5:45 - 6:30 MEZ (Quelle: Leonideninfo).

Hier auf der Insel steht der kleine Bär die ganze Nacht über am Nordhimmel, d. h. das Sternbild ist nicht von jedem Standort aus zu sehen.

(Quelle: http://www.leoniden.net/ursiden.htm)

Der Rest hängt vom Wetter ab. Hier ist für die kommende Nacht und den Dienstag noch einmal Regen angekündigt, danach wieder sonniges Wetter.

Gestern gab es insgesamt 31 mm Niederschlag, d.h. die Wasserbehälter sind wieder voll und es können die nächsten Pflanzungen und Saaten in den Boden vorgenommen werden.

06 November 2015

Tauriden

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Es gibt einen Meteorstrom, von dem ich bisher nichts berichtet habe, da er zwar jährlich auftritt aber nur gelegentlich durch eine höhere Zahl an Schnuppen pro Stunde (sog. Schwarmjahre) und Feuerkugeln hervorsticht (2).
Das sind die Tauriden.

 Das letzte Mal, an dem ein Schwarmjahr mit  Feuerkugeln war, war 2005(1,2).

Eigentlich sind es zwei Ströme ein nördicher und ein südlicher Tauridenschwarm. Ihre Radianten liegen nahe beieinander.
Wie der Name sagt, liegt der Radiant im Sternbild Stier, das jetzt nahezu die ganze Nacht über am Himmel steht.

Quelle: Lage des Tauriden-Radianten. Quelle: NASA 
Sie sind quasi gleichzeitig aktiv von Ende September bis Dezember (1). Das Maximum liegt je nach Quelle am 7. November (1) oder 12 November (2).

(Quellen: 1: http://www.leoniden.net/tauriden.htm#y2015
                2:http://www.spektrum.de/news/die-tauriden-machen-auf-sich- aufmerksam/1374302)

09 Oktober 2015

Draconiden

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Wie schon beim letzten Mal wenige Stunden zu spät der Bericht zu den Draconiden. Die generellen Informationen gibt es unter obigem Link inclusive Bild und Quellenangaben.

Aktuell war der Höhepunkt der Schnuppen heute morgen um 5:40 (UT). Da der Mond im Moment allerdings wenig stört, die Meteorstromperiode noch anhält und diese Meteore sehr langsam fliegen, lohnt es sich evtl. in der ersten Nachthälfte an den Himmel zu sehen (Quelle. http://imo.net/files/data/calendar/cal2015.pdf).


Das Wetter ist ein sehr angenehmes Herbstwetter ohne Wind mit Sonne und Temperaturen am Tag um die 27 Grad und in der Nacht knapp unter 20 Grad. Ab und an gab es mal Niesel abends.
Die Saaten und Pflanzungen für die Regenzeit sind bis auf ein paar Experimente für die Kulturen, die einen langen Vegetationszeitanspruch haben, fast abgeschlossen. Der Regen im September hat bewirkt, dass das ganze Land viel grüner aussieht als sonst um diese Zeit. Feigen gibt es in diesem Jahr keine. Der selbstausgesamte Feldsalat kann immer schon geerntet werden. Der Tomatenanbau hat jetzt ein Stadium erreicht, dass es immer mal ein paar gibt, also kein Wechsel von Schwemme und Pause, bei den Zucchini könnte es sich auch so entwickeln. Auberginen liefern Frucht, Rote Bete kann immer nach Bedarf aus dem Boden geholt werden und wird kontinuierlich nachgesät. Dasgleiche gilt für Kartoffeln und Porree. Nett ist, wenn irgendwo etwas wächst, das man gar nicht ausgesät hat wie eine Piel de  Sapo (Melone) oder eine Kiwano, die ich für Gurke hielt.

19 April 2015

Lyriden

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Es ist mal wieder so weit. Es gibt einen üblichen Sternschnuppenstrom der kleineren Art: die Lyriden aus dem Sternbild Leier.
Sie sind in den Nächten zwischen dem 16.-25. April aktiv. Ihren Höhepunkt erreichen sie in der Nacht vom 21. auf den 22. April. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 22 Uhr und 4 Uhr morgens in Mitteleuropa also hier je eine Stunde später. Sollte sich das Wetter mit den relativ klaren Nächten halten, dürften welche zu beobachten sein. Der zunehmende Mond dürfte auch kaum stören.


15 November 2014

Leoniden


Der kommende Schnuppenstrom die Leoniden, soll in diesem Jahr sehr mager ausfallen. Der Höhepunkt wird mit 23 Uhr MEZ am 17. November angegeben also 23 Uhr auf La Palma. Das Sternbild Löwe geht in der Nacht allerdings erst später gegen 2 Uhr über den Horizont. Mondlicht stört nicht. Sollten noch Schnuppen fallen, wäre 6 Uhr morgens der beste Zeitpunkt, da es dann hier noch dunkel ist und der Löwe hoch über dem Horizont steht.

(Quelle: IMO INFO(2-13)
International Meteor Organization
2014 Meteor Shower Calendar
compiled by Alastair McBeath)

17 Oktober 2014

Orioniden

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Im Oktober gibt es auch einen Sternschnuppenstrom die Orioniden. Seine Aktivität liegt vom 2. Oktober bis 7. November mit einem Submaximum in der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober und dem Hauptstrom in den Morgenstunden vom 19. bis 23. Oktober. Sein eigentliches Maximum soll in der Nacht vom 21. Oktober liegen (Quelle: Wikipedia).

Der Meteorstrom ist eines von mehreren Überbleibseln des Halley'schen Kometen. Der Radiant des Stromes liegt im Sternbild Orion in der Nähe des Kopfes.(Quelle: Wikipedia).

(Quelle: http://www.astroblogs.nl/)
Die Aufgangszeiten des Orion liegen für La Palma bei 2 Uhr nachts. Um 6 Uhr ist es noch dunkel und der Orion steht hoch am Himmel. Das dürfte die beste Beobachtungszeit sein, da im Moment auch vom Mond nicht viel zu sehen ist.
(weitere Quelle)
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12 Oktober 2013

Kanarische Bananen mit CO2-Zertifizierung

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Über Kanarische Bananen habe ich schon häufiger berichtet. Ihr Hauptabsatzgebiet ist das spanische Festland. Die Versuche, sie auch in  Deutschland oder Grossbritannien zu vermarkten, waren bisher nicht besonders erfolgreich. Überleben kann der Anbau auf den Kanaren nur durch die EU-Subventionen.
Im Magazin "Fruchthandel" Nr. 33 2013 findet sich eine Bericht über die CO2 Zertifizierung der Kanarischen Bananen. 3 Jahre lang ging die Untersuchung und ergab jetzt, dass die Kanarischen Bananen einen CO2-Fussabdruck von 254,7g je kg Bananen haben. Die Hälfte davon fällt auf den Transport.

Zum Vergleich hat ein Waschmaschinendurchgang einen CO2-Fussabdruck von 272,3g und 2h Laufzeit eines Kühlschranks mit Tiefkühlfach 274,3g. Wobei man natürlich sagen muss, dass man das so generell weder für Kühlschrank noch Waschmaschine sagen kann, da deren Energieverbrauch jeweils von ettlichen Randfaktoren abhängt.
Kanarische Bananen haben als einzige im Vergleich ihrer direkten Mitbewerber in Spanien ein solches Zertifikat.

Die Draconiden habe ich in diesem Jahr verpasst. Sie liefern ja nie viele Schnuppen. In diesem Jahr war der Himmel bedeckt. Ihr Höhepunkt lag am 8. 10. 2013 in der ersten Nachthälfte.
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11 August 2013

Perseiden 2013 oder Tränen des heiligen Laurentius

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Das Maximum der Perseiden in diesem Jahr liegt in der Nacht vom 12. zum  13. August.
Bei klarem Himmel können dann Sternschnuppen beobachtet werden.
(Quelle: http://www.amsmeteors.org/2013/08/viewing-the-perseid-meteor-shower-in-2013/)
In Mitteleuropa ist das Maximum um 21:30(UT+1) mit 60-100 Schnuppen pro Stunde. Da dürfte es aber noch etwas zu hell sein.
Perseus geht in Mitteleuropa um 22 Uhr (UT+1)auf, d.h. die ganze Nacht ist Sternschnuppenzeit. Da der Mond da schon untergegangen ist, stört sein Licht nicht.
Auf La Palma dürfte die beste Zeit morgens um 6 Uhr sein. Da steht der Perseus etwa ein Drittel über dem Horizont (Aufgang um 1:32h UT) und der Mond ist um 23 Uhr(UT) untergegangen.
Hier auf der Insel heisst dieser Schnuppenstrom auch die Tränen des heiligen Laurentius.

21 Februar 2013

Das Winterhexagon

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Bei "Stars and Constellations" wurde ich auf ein Winterhimmelsereignis aufmerksam, das ich bisher noch nicht kannte, das Winterhexagon. Es ist keines der bekannten Sternbilder sondern setzt sich zusammen aus den hellsten Sternen 6 verschiedener Sternbilder.
Im Uhrzeigersinn bei der 6 beginnend:

Sirius  aus dem grossen Hund
Procyon aus dem kleinen Hund
Pollux aus den Zwillingen
Capella aus dem Fuhrmann
Aldebaran aus dem Stier und
Rigel aus dem Orion


In dem Bild ist noch das Winterdreieck (Wintertriangel) oder auch Grosses Südliches Dreieck eingezeichnet.

Wenn man im Moment das Winterhexagon finden will, ist das relativ einfach, weil der Mond quasi genau in der Mitte steht. Seine Helligkeit ist allerdings auch etwas störend. Normal steht es um diese Jahreszeit abends von 20 bis 22 Uhr am Südhimmel.
(Quellen: http://en.wikipedia.org/wiki/Winter_Hexagon, http://www.souledout.org/nightsky/winterhexagon/winterhexagon.html)

Das Wetter war den ganzen Tag sonnig z. T. mit leichten Wolken, nachmittags war es dann kurzzeitig bewölkt und irgendwie etwas schwühl, so als ob ein Gewitter kommen wollte, um später der Sonne wieder Platz zu machen. Die Höchsttemperatur lag bei 23 Grad die niedrigste in der Nacht bei 13 Grad. Es war weitgehen windstill. Über Mittag gab es den Eindruck von Wind aus Süd mit möglichem Calima, aber danach wehte das bischen Wind wieder aus Nord-Ost.
Auf der Westseite stiegen heute morgen die Wolken vom Meer hoch und der Himmel war schnell ganz bewölkt. (Woher ich das weiß? Der Tüv ist wieder dran und der ist auf der Westseite).
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16 November 2012

Leoniden

Wie in jedem November wird es auch in diesem den Leonidenschauer geben.
Ausführliche Informationen dazu habe ich im Jahr 2010 zusammengestellt.
Bei Liesbeth Bisterbosch (Sternen- und Planetenkalender 2012) ist der Zeitraum für die Leoniden vom 15. bis 19. November angegeben.
Das Sternbild Löwe geht in Mitteleuropa gegen 1:32 (UT+1)im Osten auf und durchläuft einen relativ flachen Bogen über dem Horizont. Auf La Palma geht er um 3:36 (UT) auf.

Ein erstes kleines Schnuppenmaximum ist für den 17. 11. um 3 Uhr (UT) angekündigt mit 5-10 Meteoren pro Stunde.
Das eigentliche Maximum findet am 20. 11. um 6:36 (UT+1) mit 5 - 10 Metoren pro Stunde statt (http://feraj.narod.ru/Radiants/Predictions/1901-2100eng/Leo2011-2020eng.html).

Insgesamt ist es in diesem Jahr ein sehr schwacher Meteorstrom, der durch sein Erscheinen in den frühen Morgenstunden bei Beginn der Dämmerung und Halbmond in Mitteleuropa  wohl kaum zu sehen sein dürfte (http://www.leoniden.info/wo.htm).
 Auf La Palma könnte man etwas mehr Glück haben, weil es dort um die Uhrzeit noch dunkel ist.

09 Oktober 2012

Draconiden

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Wenn auch eigentlich fast zu spät, bringe ich doch noch einen Bericht über einen Meteorstrom, der jetzt gerade sein Maximum hatte, die Draconiden.

Sein Ursprungskomet ist Giacobini - Zinner. Der Radiant des Meteorstromes liegt im Kopf des Sternbilds Drache, das in Mitteleuropa zirkumpolar ist, d.h. nicht auf- und unter- geht, sondern immer am Himmel steht.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Giacobiniden)
Der Kopf des Drachen knapp über der Leier (Lyra). Das Maximum des Meteorstromes, der jedes Jahr vom 6. bis 10. Oktober  auftaucht, war am 8. 10. nachmittags, also hier nicht zu sehen.

(Quelle: http://www.imo.net/live/draconids2012/)

In der obigen Abbildung sind die beobachteten Schnuppen diesen Jahres aufgezeichnet worden. Man kann erkennen, dass die grösste Zahl am 8. 10 zwischen 16 und 17 Uhr lag (UTC) also 17 bis 18 Uhr MEZ (UTC + 1). Für die Draconiden sind im Schnitt 500 ZHR (500 Schnuppen pro Stunden) schon sehr viel. Ähnlich viel gab es im letzten Jahr.

Quellen mit weiterer Information:
 http://www.imo.net/live/draconids2012/
http://de.wikipedia.org/wiki/Giacobiniden
http://www.imo.net/calendar/2012#dra


02 Juli 2011

Juni-Bootiden

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Eigentlich ist es  heute schon vorbei, ein Meteorstrom im Juni: die Juni-Bootiden. Wer kommt bei dem langen hellen Himmel am Abend auch auf die Idee nach Schnuppen zu suchen, vor allem, wenn sie nur schwach und auch nicht sicher auftreten. Juni- Bootiden, weil es im Januar  auch einen Meteorstrom mit Radiant im Bootes gibt. Hier der Bericht mit den entsprechenden Verweisen.
Die Juni-Bootiden erscheinen nicht so regelmässig wie die bisher besprochenen Meteorströme. Die Quelle für die Sternschnuppen ist der Schweif des Kometen 7P/Pons-Winnecke, der in 6 Jahren einmal um die Sonne kreist.
Die Geschichte und Detailinformationen finden sich bei folgenden links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Juni-Bootiden
http://www.imo.net/calendar/2011#jbo
http://www.br-online.de/wissen/weltraum/der-sternenhimmel-DID121009047166/sternenhimmel-juni-sternschnuppen-ID1210084648528.xml?_requestid=1055768

Die Zeiten, zu denen der Strom sichtbar sein soll, variieren bei obigen Webseiten vom 20. Juni bis 2. Juli. Beim Maximum am 27. Juni sind sich alle Quellen einig.
Bei sternklarem Himmel und Neumond am 2. Juli (also heute) hätten Schnuppen zu sehen sein müssen.
Der Bootes geht hier Mittags um halb 2 auf und erreicht um 21 Uhr, wenn es schon dunkel ist, den Höhepunkt des Himmels, um gegen 2 Uhr nachts unter zu gehen. In Mitteleuropa immer 1 Std. addieren. Im Moment kann der Saturn (westlich) rechts davon als Wegmarke dienen. Das Sternbild Bootes habe ich schon einmal gepostet.
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Da hier seit Tagen der Himmel des nachts bedeckt ist, kann ruhig geschlafen werden;-)
Und damit hätten wir die Überleitung zum Wetter. Am Tag sind es 24 Grad in der nacht 19. Am letzten Mittwoch und Donnerstag war es ganztägig bedeckt und z.T. gegen abend leicht nieselig ohne das Regen messbar wäre, so wie in einer Wolke. Seit gestern beginnt der Tag mit bewölktem Himmel. Dann kommt mehr oder weniger Wind auf, der die Wolken verbläst, so dass es einen sonnigen Tag gibt, der abends, sobald der Wind nachlässt, wieder in einen bedeckten Zustand über geht.
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17 April 2011

Lyriden

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Dieses Mal durch einen Zeitungslink der "egoisten" aufmerksam gemacht, gibt es einen Bericht zu einem Sternschnuppenstrom, den ich bisher noch nie besprochen habe und der auch im Sternen- und Planetenkalender von Bisterbosch nicht erwähnt wird. Dafür bringen offenbar alle Online-Wochenzeitschriften einen Artikel dazu.
Es ist der Meteorstrom der Lyriden. Die Grundlagen für das Auftreten für Meteorschauer habe ich hier bei den Perseiden dargestellt.





(Quelle: http://lichtecho.blogspot.com/2010/04/die-lyriden-kommen.html)

Der Radiant der Lyriden liegt etwas westlich des Sternbildes Leier nahe dessen Hauptstern der Wega (1,2). In der Abbildung ist die Leier (Lyra) zwischen Herkules und Schwan (Cygnus) zu sehen und der Schnuppenstrom geht von einer Stelle zwischen Leier und Herkules aus.
Den Herkules findet man etwas östlich vom Bootes .  
Die Lyriden werden dem Kometen Thatcher zugeordnet, der in 415 Jahren einmal um die Sonne wandert (1,2).
Die Schnuppen sind vom 16. bis zum 25. April zu sehen. Das Maximum liegt in der Nacht vom 22. auf den 23. April(1,2). Der Frühlingsvollmond ist am 18. April und könnte die Sichtbarkeit beeinträchtigen(3).

Hier auf der Insel geht die Leier am 23. April direkt nach Mitternacht auf und steht um 6:30h (da ist es hier noch dunkel) voll am Himmel(4).

Die Rate der Sternschnuppen liegt bei den Lyriden mit ca 18 pro Stunde deutlich unter der anderer Meteorströme(1).

Quellen:
1) Wickipedia (Hrsg) 17.4.2011: Lyriden; http://de.wikipedia.org/wiki/Lyriden
2) Taube, S. 12. 4. 2010: Die Lyriden kommen ; http://lichtecho.blogspot.com/2010/04/die-lyriden-kommen.html
3) Urachhaus Taschenkalender
4) stellarium.de




19 März 2011

Vollmond

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Ein bischen spät dafür, dass das Ereignis gerade stattfindet.

Heute ist ein sog. Super- Vollmond. Der Vollmond erscheint besonders gross.

Der Mond unterliegt  einer Reihe verschiedener Rhythmen. Der uns bekannteste ist der Wechsel der Mondphasen (Voll- zu Neumond) oder auch synodischer Rhythmus oder synodischer Mond genannt
mit einer durchschnittlichen Phasenlänge von 29 Tagen und 12 Std.

Ein anderer Mondrhythmus ist der Wechsel von Erdnähe (Perigäum) zu Erdferne(Apogäum) mit einer durchschnittlichen Phasenlänge von 27 Tagen und 13 Std (anomalistischer Rhythmus). Der Hintergrund hierfür liegt darin, das der Mond nicht auf einem Kreis sondern einer Ellipse um die Erde wandert.

Heute treffen aus beiden Rhythmen Vollmond und Erdnähe zusammen. Das passiert etwa alle 18 Jahre. Was dazu führt, das der Mond besonders gross zu sehen ist.
(Quelle:Pikard, A. 2011: Was ist wahr am Supervollmond?; http://www.waa.at/hotspots/mond/20110319.html)

Ein Vergleich des Vollmondes bei Erdnähe und Erdferne findet sich auf folgendem Bild.


(Quelle:Pikard, A. 2011: Was ist wahr am Supervollmond?; http://www.waa.at/hotspots/mond/20110319.html)

Hier auf der Insel war im Moment ein fast wolkenloser Himmel, so dass der Vollmond wunderbar zu sehen ist. Vollmondhöhepunkt war zwar um 18:10(UHT). Da war es hier noch hell, kein Mond aufgegangen. Das tut der Erscheinung dann etwas später aber keinen Abbruch.




So sah er vorhin aus. Einen Maßstab als Vergleich gibt es ja leider nicht.
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04 Januar 2011

Partielle Sonnenfinsternis

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Mit Spannung erwartet heute morgen, ob von der Verfinsterung noch etwas zu sehen ist, wenn die Sonne aufgeht, da die Insel wie aus der Abbildung im Post vom 2. 1.  2011 zu erkennen ist ziemlich an der Grenze liegt.
Es war dann auch nichts zu sehen. Der Morgenhimmel blieb hell wie normalerweise. Das Morgenrot war unverändert und die Sonne tauchte zwischen den Wolken auf wie immer, ohne irgendwo noch eine verdunkelte Ecke zu zeigen.

Hier beginnt der Sonnenaufgang. Man sieht, das der Himmel hell ist.  


 Hier taucht die Sonne um kurz nach 8 aus den Wolken auf. Von Verfinsterung keine Spur. Auch später war nichts mehr zu sehen und ob der Helligkeit der Sonne auch nichts zu fotografieren.
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03 Januar 2011

Quadrantiden

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Hier folgt nun der Bericht über das zweite Sternenereignis in diesem Jahr. Dieses ist wiederkehrend aber offenbar doch nicht wie ich noch in diesem Bericht aus Wikipedia entnommen hatte, immer am 3. Januar. In diesem Jahr ist das Maximum der Quadrantiden am 4. Januar  um 2:10 Uhr MEZ (UT +1). Die Sichtbarkeit dieses Sternschnuppenstromes geht vom 28. Dezember bis zum 12. Januar (Quelle: http://www.imo.net/calendar/2011#qua).
An dem Standort hier geht der Bootes (Bärenführer) erst um 2:10 h(WEZ = UT) auf (nachgeprüft mit stellarium.de), d.h. eine Stunde nach dem Schnuppenmaximum.
Alles, was es grundsätzlich zu diesem speziellen Meteorstrom  gibt, habe ich schon in den Vorjahren hier und hier geschildert und empfehle es  zur werten Lektüre.

Jetzt wünsche ich allen LeserInnen noch einen wolkenfreien und lichtarmen Himmel, damit einiges davon auch beobachtet werden kann.
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Das Wetter heute: überwiegend sonnig mit leichter Bewölkung immer mal wechselnd, wenig Wind, trocken. Die Mindesttemperatur 15°C die maximale 25°C, wobei die beiden Thermometer sich etwas unterscheiden aber auch an unterschiedlichen Standorten aufgestellt sind.
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02 Januar 2011

Partielle Sonnenfinsternis

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Zu Jahresbeginn gehört immer der Wechsel der Kalender dazu auch hier auf der Insel. Ein Kalender, der gewechselt wird, ist der Sternen- und Planetenkalender von Liesbeth Bisterbosch. Ein Blick auf die Textzeile unter den Bildern zeigte, dass gerade zu Jahresbeginn einige Sternenereignisse stattfinden. Da beide nahezu auf dengleichen Tag fallen, kommt hier zuerst das seltenere Ereignis der partiellen Sonnenfinsternis.

 Am Dienstag d. 4. Januar wird morgens um den Sonnenaufgang herum (je nach Standort) eine partielle Sonnenfinsternis erwartet. In Mitteleuropa soll sie um 8:25 h (MEZ = UT+1) ab Sonnenaufgang sichtbar werden und ihr Maximum also die grösste Bedeckung zwischen 9:10 und 9:30 erreichen. (Kalender Bisterbosch).

Das die Bedeckung je nach Standort unterschiedlich und der Beginn der Sichtbarkeit auch, kennen wir  von anderen Himmelsereignissen. Wie es für die partielle Sonnenfinsternis am 4. Januar für den jeweiligen Standort aussieht, lässt sich folgender Abbildung entnehmen.

Sichtbarkeitsgebiet der Sonnenfinsternis. Grafik: Thomas Baer, Arnold Barmettler.
 (Quelle: http://news.astronomie.info/sky201101/thema.html)

Auf der Seite, der ich die Grafik entnommen habe, und auf folgender Seite   finden sich noch weitere Informationen zu Sonnenfinsternissen und der speziellen in diesem Jahr.
Für die Insel habe ich, seit ich jetzt hier bin, die Zeiten des Sonnenaufgangs beobachtet. Der ist um 8:10h, d.h. die Sonne geht am  Dienstag d. 4. Januar schon mit dem Maximum der Bedeckung auf und die partielle Sonnenfisnternis endet dann kurz nach Sonnenaufgang.
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Das Wetter heute: Es war den ganzen Tag ein mit grauen Wolken bedeckter  Himmel, leichter Wind aus Nord-Ost und eher kühl. Das Minimum in der Nacht lag bei 15 °C das Maximum am Tag bei 20°C. Ab und an gab es leichten Niesel, von der Menge her aber nicht messbar.
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