22 August 2009

Wetter

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Das Wetter fehlt noch :-)

Die Temperatur entwickelte sich von 20°C bis 26 °C und liegt im Moment wieder bei 22 °C. Sternklarer Himmel war nur gestern abend. In der Nacht war der Himmel wolkenbedeckt. Den ganzen Tag hielt sich ein mehr oder weniger ausgeprägtes Wolkenband am Horizont. Mehr bedeutete, dass der Himmel bis zu zwei Dritteln mit Wolken bedeckt war. Die relative Luftfeuchte schwankte von 80% bis 56% (meine Vordertür geht wieder problemlos). Der Schönwetterdunst ist uns erhalten geblieben. Bis auf die eine Stunde Windstille am Morgen war es den ganzen Tag über stärker windig.
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21 August 2009

Wetter

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Das Wetter von heute fehlt natürlich noch.

Die Temperaturen gingen von 20 °C bis 27°C. Im Moment sind sie wieder knapp über 20°C.
Die relative Luftfeuchte schwankte von 61% bis 75%. (Meine Vordertüre klemmt komischerweise aber immer noch).
Es war den ganzen Tag lang sonnig mit wechselnden Winden (mal still, mal stürmisch) und dem Schönwetterdunst am Horizont.
Die letzte Nacht war wieder sternenklar und die heutige wird es wohl ebenfalls. Vielleicht sind da noch ein paar Sternschnuppen zu sehen.
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Garten

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Hier kommen die Bilder zum gestrigen Bericht (durch anklicken vergrössern).



Die Basilikumstengel hatte ich jetzt 14 Tage in der Stube stehen. Sie sollten duften. Heute wollte ich sie hinauswerfen. Und siehe da:



Sie haben Wurzeln geschlagen. Werde ich sie also irgendwo einpflanzen abend heute.




Das ist eines der noch nicht geernteten Radies. Es sieht schon vielversprechend aus.


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Hier kommt auf der Nordostseite des Hauses der von mir aus Palmwedeln, einem alten Wäscheständer, dem langsam die Drähte ausgehen und Vlies gebaute Verschlag für die windempfindlichen Stangenbohnen. In der Ecke hat das Kultivieren keinen Sinn, weil der Wind nicht nur den Hang herunter sondern durch Verwirbelungen quasi aus jeder Ecke kommt.




Ein Blick in den Verschlag auf die rankenden Stangenbohnen. Vorne in dem Topf sind anders windgeschützte Buschbohnen.




Der pflanzfertige Kopfsalat.

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Gurken (links) und Zucchini (rechts) je mit Netz vor Eidechsen geschützt.


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Und hier die blaue Feigen Suchbilder.
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20 August 2009

Wetter

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Einerseits hat das Wetter gewechselt, andererseits aber auch nicht.
Es gab eine weitgehend sternklare Nacht. Na eigentlich kann ich das nur für den Himmel um 7 Uhr morgens sagen. Da waren die Cassiopeia, der Perseus , der Stier und der Orion gut zu erkennen.

Die tiefste Temperatur war 19 °C, die höchste heute 31°C.
Es war den ganzen Tag über sonnig und der Wind eher still mit leichten Brisen zwischendrin.

Was sich geändert hat: die relative Luftfeuchte ist auf 30% abgesunken, so dass die Vordertüre des Hauses wieder klemmt. Seit da eine Schwelle eingebaut worden ist zusammen mit dem neuen Fussboden, kündigt sie Wetterwechsel, d.h. sie biegt sich bei trockener Luft nach oben und die Tür klemmt.

Ausserdem ist seit Mittag wieder der Dunst am Horizont, der für die nächsten Tage schönes Wetter signalisiert.

Aber Calima ist wirklich anders. Das jetzige Wetter würde jeden Urlauber begeistern.

Im Garten habe ich heute die ersten Radies geerntet und gegessen. D. h. in etwas mehr als 3 Wochen sind sie erntefähig. Leider habe ich versäumt vor 14 Tagen und vor 7 Tagen nachzusäen.

Die Gurken sind gepflanzt und an Fäden aufgebunden und mit Netz vor den Eidechsen geschützt. Die Zucchini sind ausgepflanzt. Die Stangenbohnen beginnen zu ranken, die Buschbohnen leider auch, die sollten eigentlich keine Ranken bilden. Der Salat ist demnächst pflanzfertig. Der könnte auch noch erntefertig werden.

Die Feigen reifen nach und nach, so dass es jeden zweiten Tag etwa 3-4 reife Feigen gibt.
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16 August 2009

Wetter

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Aus aktuellem Anlass.
Das Wetter:
So ist es mehr oder weniger seit dem 3. August. Siehe Wetterbericht dort.
So wie heute morgen beginnt der Tag mit einer nahezu geschlossenen Wolkendecke und fast ohne Wind. Im Laufe des Vormittags verziehen sich die Wolken, die Sonne kommt heraus und der Wind beginnt zu blasen (aus Nord - Ost). Gegen abend zieht sich die Wolkendecke wieder zu mal mit mehr, mal weniger Wind. Die maximalen Temperaturen am Tag liegen um die 28°C, die Minimalen in der Nacht um die 20°C. Die relative Luftfeuchte wechselt zwischen 60 und 80% . Also optimales Wetter und eigentlich typisch für den Sommer hier auf der Ostseite der Insel.
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15 August 2009

Calima

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(Quelle: http://www.miplayadelascanteras.com/n_items.asp?id=8216&s=2&txt=reportajes&m=1)

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Mit Calima wird auf den Kanaren eine Wetterlage bezeichnet, bei der der Wind aus Ost bis Südost kommt und Hitze und Saharastaub mit sich bringt. (2,3,4,5,8).
Calima stellt sich meist auf der Vorderseite eines kräftigen Tiefs, das südlich der Azoren liegt, ein.

Wetterlage (Quelle: 8)


Er löst den Nordost Passat ab (8). Also eigentlich ist, aus welchen Gründen auch immer, das Azorenhoch ausgewandert z. B. Richtung europäisches Festland. Dadurch kann bei den Azoren dann ein Tief Platz greifen und gleichzeitig mit dem abgewanderten Hoch hört der Nordost Passat auf. Damit kann der Antipassat greifen, sprich absinken und so die heisse, trockene und sanderfüllte afrikanische Luft auf die Kanaren transportieren.

(Quelle: 4)






Saharadust Plume
Calima of February 26 th 2000
(http://webast.ast.obs-mip.fr/people/paletou/Themis/Galerie/)


Manchmal weht der Calima auch an der Südseite von Hochdruckgebieten über der Sahara (3,8).

Meist kündigt sich der Calima 1-2 Tage vorher an (2,3,8) und dauert in der Regel auch nur 4-5 Tage (der letzte jetzt hat allerdings 14 Tage gedauert). Normalerweise kommt er je nach Quelle Juni (3,4) bis September(3) oder Oktober(4).

Ich habe ihn bisher fast regelmässig im Sommer Ende Juli/August aber auch schon im März oder über Weihnachten erlebt. Seine Kennzeichen sind, dass die Temperatur z. B. abends statt herunter hoch geht z. T. um bis zu 10°C innerhalb weniger Stunden. Der Wind hat dann meist schon auf Süd-Ost gedreht und kann bis zu Sturmstärke erreichen. Die Sonne ist hinter einer rötlichen Dunstwand (Saharastaub) verschwunden. Die relative Luftfeuchte verabschiedet sich in nichtmessbare Bereiche. Je höher über dem Meer man sich befindet, desto heisser wird es. Im Sommer können Temperaturen bei Calima bis zu 40°C am Tage erreichen und gehen dann unter Umständen nicht unter 30°C in der Nacht herunter. Im Winter oder Frühjahr liegen sie in der Regel zwischen 20°C und 30°C.

Es gibt dabei auch interessante Phänomene wie z. B. das einmal heisser Wind von oben kommt und dann wieder eine kühle Brise von unten, wenn man gerade an der Luftgrenzschicht sitzt. Bei der kühlen Brise reisst man alle Türen und Fenster auf, um sie 5 Minuten später beim nächsten Hitzestoss zu schliessen. Da durch den Wüstenwind alles ausgetrocknet wird, steigt die Waldbrandgefahr (siehe Feuer auf La Palma vor einer Woche).

Bei dem letzten Calima hier war im Gegensatz zu dem vom Sommer 2007 untypisch, dass auf der Ostseite der Insel der Wind weiterhin aus Nord-Ost kam, wenn auch ohne die üblichen Passatwolken. Während Bekannte auf der Westseite allerdings an einem Standort , der höher als 500 m über dem Meeresspiegel liegt, auf Sand knirschten, war hier auf der Ostseite (240 m ü. NN) von dem typischen Saharasand nichts zu merken. Nur der Horizont war etwas dunstiger als sonst bei schönem Wetter. Während sich die Temperaturen auf der Westseite zwischen 30°C und 40 °C bewegten, stiegen sie hier auf der Ostseite erst gegen Calimaende für 2 Tage auf 35 °C am Tag. 2007 stiegen sie auch hier auf bis zu 40°C und sanken nachts nicht unter 30°C.

Interessant ist vielleicht auch noch, das uralte Saharasandablagerungen, die durch darüber geflossene Lava von Vulkanausbrüchen quasi konserviert wurden, heute verwendet werden, um Aussagen über das Klima der Sahara vor Äonen zu machen (6,7).



(http://www.canariastelecom.com/personales/elguanche/calima.jpg)


Quellen:1) Ministerio de Medio Ambiente o. J. : Calimatp://www.calima.ws/ (Zugriff 14. 8. 2009)2) NN.o. J. :Calima (Bruma seca)http://www.spanien-bilder.com/lexikon/calima.htm (Zugriff 14. 8. 2009)3)N.N. o. J.: Calimahttp://de.wikipedia.org/wiki/Calima (Zugriff 13. 8. 2009)4)N.N. 21. Januar 2008: Kanaren: Sturm- und Calimawarnung für die Provinzen Santa Cruz und Las Palmas.http://www.islacanaria.net/newsblog/news/archives/2008/01/21/09032257.html(Zugriff 13. 8. 2009) 5) Siggi o.J. :es wird heiss,http://www.ziggy-germany.de/calima.html (Zugriff 14. 8. 2009)6) Suchodoletz, H.; Faust, D.; Zöller, L. 2009: Geomorphological investigations of sediment traps on Lanzarote (Canary Islands) as a key for the interpretation of a palaeoclimate archive off NW Africa, Quaternary International 196, 44-56 7) Suchodoletz, H.; Faust, D.; Zöller, L. 2008: Dating Saharan dust deposits on Lanzarote (Canary Islands) by luminescence dating techniques and their implication for palaeoclimate reconstruction of NW Africa, Geochemistry, Geophysics, and Geosystems,Volume 9, Number 2 8)WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH (Hrsg.)o. J. :Wetterlexikon, alles rund ums Wetter, Calimahttp://www.wetteronline.de/wotexte/redaktion/lexikon/calima.htm (Zugriff 13. 8. 2009)

12 August 2009

Eidechsen

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Hier kommt der Versuch, die Eidechsen zu fotografieren. Sie sind doch verschwunden, sobald ich versuche, mich ihnen zu nähern. Ausserdem musste ich diese Bilder zurecht schneiden, damit man von den Eidechsen auch noch etwas sieht. Sonst gäbe es lauter Eidechsensuchbilder.



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Der einzige Mann, der sich blicken liess.



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Die hat eine physische Macke. Hinten aus dem Schwanz wächst quasi noch einmal ein kleines Schwanzstück nach oben.



Die lässt, wie auch die anderen, der Bougainvillea keine Chance. Kaum gibt es den Ansatz grüner Blätter werden diese durch Abfressen kurz gehalten und das jetzt schon mindestens 4 Jahre lang.
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Das Wetter übrigens: Niedrigste Temperatur 20 °C, höchste 30°C, trocken, überwiegend klar und sonnig mit wechselnden Winden bis vorhin so gegen 19 Uhr dunkel grau schwarze Wolken aufzogen, dass es aussah, als wolle es regnen. Der Wind hat an Stärke zugenommen. Zwischen diesen dunklen Wolken gibt es immer wieder Stellen mit blauem Himmel und weissen Wölkchen.
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11 August 2009

Perseiden

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Da hat mich doch La Palma Aktuell daran erinnert, einmal genau nachzusehen, wann in diesem Jahr der Perseidenstrom seine höchste Intensität hat.

Im letzten Jahr habe ich dazu einen etwas ausführlicheren Bericht mit Quellenangaben verfasst und dort für 2008 die höchste Aktivität der Perseiden vom 8. bis 14. August angegeben.

Im "Sternen- und Planetenkalender 2008" von Liesbeth Bisterbosch war sie vom 10. bis 14. August angegeben.

Im diesjährigen "Sternen- und Planetenkalender 2009" von Liesbeth Bisterbosch ist die höchste Aktivität nur für den 11. und 12. August also heute und morgen angegeben.

Hier ist der Himmel im Moment wie den ganze Tag schon klar und weitgehend wolkenfrei. Das werde ich dann nachher in der Dunkelheit nutzen bis der noch ziemlich helle Mond aufgegangen ist.

Ergänzung 1: mit Stellarium.de habe ich eben geprüft, dass der Perseus hier erst gegen halb 2 Uhr nachts aufgeht, der Mond etwas vorher, also Tiefschlafzeit nix mit Sternschnuppen.

Ergänzung 2: Heute (12. 8. 09) morgen um halb 6 stand der Perseus hoch am Himmel. Es muss also kein Schlaf geopfert werden. Leider steht der sehr helle Mond in der Nähe , so dass von Beobachtung kaum eine Spur ist.

Für Mitteleuropäer: die bürgerliche Dämmerung beginnt hier etwa um 6:45 h, die Sonne ist eine Std. später aufgegangen also um viertel vor 8 und abends ist es um halb 10 dunkel, also ein knapper 14 Std. Tag.

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Das Wetter übrigens: Maximum 28 °C, Minimum 19°C, trocken, sonnig, wolkenarm und windig. Ein wunderbarer Tag.
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09 August 2009

Wetter und Garten

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Nachdem das Wetter nach der Hitzeperiode einigermassen konstant mit Temperaturen tagsüber bis zu 28°C und 30 °C und in der Nacht um die 22 °C, trocken, mit wechselnden Winden aus Nordost und abwechselnd bewölkt und sonnig war, hat es sich nun heute etwas geändert.

Die höchste Temperatur heute lag bei 26 °C, die niedrigste bei 20°C. Morgens hat es kurz genieselt. Am späten Vormittag gab es dann einen Schauer von ca 1 mm Niederschlag. Im Nachgang war zu erkennen, dass nur eine besonders niedrige Wolke über uns bzw. besser durch uns hindurch gezogen war. Der Wind war wechselnd. Insgesamt war es also zur Abwechslung erfrischend und etwas kühler und duftete nach feuchter Erde und die Luft war nicht mehr so trocken.

Im Garten habe ich die ersten blauen Feigen (jeden Morgen eine) geerntet und gleich gegessen frisch vom Baum. Die zweite Zucchinisaat läuft auf.




Ja stimmt schon, sie sind von dem anderen Gurkenbild nicht zu unterscheiden, gehören ja auch zur selben Familie (Kürbisgewächse).

Der Kopfsalat ist zur Gänze pikiert.



Da bin ich auch gespannt, wann der Pappkarton durchgeweicht ist. Es liegen zwei Kacheln drunter.


Die Gurken haben alle das erste Laubblatt.




Die Stangenbohnen sind schlecht aufgelaufen (wohl auch alte Saat), so habe ich noch mal neu gelegt.



Drei von ca 15 ist ein bischen wenig.

Hier kommen noch die Radies.



Und hier die Buschbohnen

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eigentlich nicht zu vergleichen

Saxa konventionelles Saatgut........... Marona Demeter-Saatgut
Vorfrucht Bohnen---------------- Vorfrucht: tja keine Ahnung
........................................................... jedenfalls keine Legumniosen
Standort im Norden--------------Standort im Süden
eher windig----------------------eher windgeschützt



Inzwischen habe ich auch 3 Beete vorbereitet, in die gepflanzt werden kann, so ich eine Idee habe, wie ich die Eidechsen von meinem Gemüse fernhalten kann.

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Beet 1 .........................................................Beet 2
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04 August 2009

Wetter und Garten

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Wetterbericht in Bildern



morgens



mittags




abends



Im Garten hat sich mit den Saaten einiges getan in der Zwischenzeit.

Die Gurken keimten zuerst und sind pikiert
(jede einzeln in einen Topf).



Danach folgten etwa zeitgleich Radies und Buschbohnen

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Das Substrat, welches hier zu sehen ist, sind Kokoschips und dient der Abdeckung, damit die Erde nicht so schnell austrocknet.





Der Salat ist entgegen aller Theorie bei den heissen Temperaturen doch gekeimt (normal soll er bei Temperaturen über 20 °C in eine sekundäre Keimruhe gehen) und inzwischen auch pikiert.
Das Keimen der Stangenbohnen kann man ahnen und von den Zucchini ist nichts zu sehen. Vermutlich war das Saatgut zu alt. Ich habe noch einmal neu ausgesät, in der Hoffnung, dass das Saatgut aus der anderen noch geschlossenen Tüte noch keimfähig ist.




Hier ist noch ein Bild der Erdmandelpflanzen, die unerwartet aus vermutlich im letzten Jahr nicht gefundenen Resten in der Erde (das ist wie bei Kartoffeln) von selber gekeimt sind.




Und hier entdeckte ich einen mühsam gehegten Schatz, bei dem immer noch nicht klar ist, wann der nun wächst und ruht und seine Knollen bildet. Es ist eine Dioscorea batata. Das ist eigentlich nichts besonderes, da in südlichen Ländern angebauter Kartoffelersatz. Bei dieser handelt es sich aber um die sog. Lichtwurzel.
Ich bekam 3 Knollen geschenkt. Eine davon trieb 2007 und veschwand dann wieder. Ich hatte sie schon aufgegeben, als sie im Sommer 2008, so um diese Zeit, auf einmal erschien, aber sofort von den Eidechsen abgefressen wurde. Ich rettete sie in einen Topf und pflanzte sie, als sie schon gross war, an einer anderen Stelle im Garten wieder aus.
In Erwartung, sie treibe im Frühjahr, suchte ich sie im März ohne Erfolg, im Juni ohne Erfolg. Im Juni grub ich die Knolle dann aus (es steckte ein Rankstock an der Stelle) und setzte sie in einen Hibiskustopf. Als ich jetzt kam, war wohl eine Restknolle an der alten Stelle ausgetrieben aber schon wieder von den Eidechsen kurz gehalten. Ich habe einen "Sonnenhut" darüber gestülpt als Frassschutz. Zu meiner Verblüffung fand ich nun neulich die in den Hibiskustopf gesteckte auch ausgetrieben (siehe oben).
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03 August 2009

Wetter

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Wenn das Wetter so normal bleibt, wie es sich seit gestern entwickelt, ist das hier der letzte Wetterbericht für einige Zeit, da sich dann in der Regel nicht viel ändert von Tag zu Tag.

In der vergangenen Nacht hat es etwas geregnet aber so wenig, dass der Regenmesser nichts zu messen hatte. (nach Calima kommt Regen, siehe Lostage für La Palma)
Die tiefste Temperatur lag bei 20 die höchste bei 26 °C wie gestern. Die relative Luftfeuchte lag über 60% und der Wind blies mal mehr mal weniger aber immer aus Nordost.

Der Morgen begann mit der üblichen Wolkendecke, die sich im Laufe des Vormittags auflöste und einem strahlend blauen Himmel mit Sonne und einigen weissen Wölkchen wich, um sich am Nachmittag wieder zu zu ziehen.

Im Moment (21 Uhr) ist wenig Wind und eine lockere Bewölkung an der sich das Abedrot bricht.
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02 August 2009

Wetter

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Eolo
El Senor des los Vientos



Jetzt ist wieder La Palma normales Wetter eingekehrt. Die tiefste Temperatur in der Nacht lag bei 20 °C, die höchste heute bei 26 °C. Der Wind ist unverändert wechselhaft aus Nordost. Die relative Luftfeuchte lag tagsüber wieder bei etwas über 60%, hatte sich also verdoppelt im Vergleich zu den letzten Tagen. Tagsüber schien die Sonne von einem mit Wölkchen garnierten Himmel. Inzwischen ist der Himmel mit der üblichen niedrigen Wolkendecke verhangen und der Dunst im Hintergrund, der immer auf schön Wetter deutet, ist verschwunden.

Wie bei "la-palma-aktuell" nachzulesen, ist wohl das Schlimmste beim Feuer ausgestanden.



el Sol

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(Fotos:D. Merges)

01 August 2009

Experiment 1(Aprikose)

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Zuerst das Wetter. Heute war es noch heisser. In der Nacht hatte es auf 25-26 °C abgekühlt. Tagsüber stieg die Temperatur dann aber auch auf 40°C im Schatten an. Nachmittags konnte die Wetterstation keine relative Luftfeuchte mehr messen, so trocken war die Luft. Der Wind wechselte in seiner Stärke, kam aber weiterhin aus Nordost.
Aus Deutschland musste ich dann erst erfahren, dass es hier auf der Insel brennt, aber auch dass die Bekannten im Süden zwar um 6 Uhr morgens quasi aus dem Schlaf ihr Haus verlassen mussten, inzwischen aber wohlbehalten zurück sind und das Haus noch ganz. Die Telefonleitung dorthin meldete nur Piepen.
Auf "la palma aktuell" kann man das Brandgeschehen nachlesen. Hier an der Ecke der Insel ist davon nichts zu sehen oder riechen, nicht mal die Hubschrauber sind zu hören.

Das Experiment betrifft Aprikosen.

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Hier die noch heilen, reifen Früchte.

Die Aprikose gehört wie Pflaume und Kirsche zu den Steinfrüchten. Die Frucht wird aus dem Fruchtknoten (Fruchtblatt) und dem darin befindlichen Samen gebildet. Das Fruchtblatt (Karpelle)besteht aus drei Schichten: dem Exokarp (äusserste Schicht), Mesokarp (mittlere Schicht) und Endokarp (innere Schicht). Bei den Steinfrüchten ist das Exokarp die ganz äusserste Schicht, die quasi eine Haut bildet, die z. B. bei der Kirsche platzen kann, beim Pfirsich von manchen ob der Härchen abgeschält wird und bei den Nektarinen ganz glatt aber bei allen auch immer ein bischen zäh ist.
Das Mesokarp wird dick und fleischig und von uns mit Genuss verspeist.
Das Endokarp wird hart und steinig, daher Steinfrucht, und enthält, wenn man es aufknackt, den Samen.






An der Naht aufgeschlitzt sieht man den fleischigen Teil und Innen liegend den Stein



Fruchtfleisch mit herausgeholtem Stein.


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Beide noch einmal getrennt.




Mit dem Hammer geknackter Stein.
(Nussknacker gehört noch nicht zum Küchenbestand)




Same von einer Mandel quasi nicht zu unterscheiden, enthält auch wie die Bittermandeln einiges an Blausäure.



Und hier das Experiment. Die Samen zum Keimen in feuchtes Papier (bei der niedrigen Luftfeuchte, wäre mir gestern alles fast vertrocknet).

Ich will mal sehen, ob die Samen keimen. Danach werden sie getopft und eine Aprikose gezogen. Wenn ich den Stein in Erde gelegt hätte, wer weiss, wann der keimt.
Der untere Same sieht vielversprechend aus, was aber noch nichts sagt.

Inzwischen habe ich Aprikosen nachgelesen und festgestellt, die werden auch veredelt wie Äpfel, Pflaumen, Kirschen und Pfirsiche. Ausserdem sind sie wohl Fremdbefruchter, was bedeutet, dass der Keimling nicht der Mutterpflanze entsprechen muss. Pfirsiche fallen samenecht, d.h. wenn ich den Pfirsichkern einpflanze, kann ich mit einem Pfirsichbaum wie die Mutterpflanze rechnen. Also alles offen. Fortsetzung folgt auch wenn die Samen jetzt eventuell gar nicht keimen.
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