20 Oktober 2016

Guave, Guayaba (Psidium guajava)

Hier folgt jetzt eine kleine Bilddokumentation der Entwicklung einer Guave vom Samen zur ersten reifen Frucht. Alles sonstige wissenswerte zur Guave findet man auch bei Wikipedia
Es ist der erste Baum, der es innerhalb von zwei Jahren vom Samen zur Frucht geschafft hat.
Vom Nachbarn, der reichlich Guaven ernten konnte, bekam ich eine Frucht zum testen (Frucht, Querschnitt und Samen wurden damals leider nicht dokumentiert, die Bilder folgen, sobald es sie gibt).

Die Samen wurden gewonnen, die Frucht wurde gegessen. Die Samen wurden am 28. September 2014 in einen Balkonkasten gesät und waren knapp 14 Tage später am 9. Oktober aufgelaufen.

aufgelaufen mit zwei Keimblättern

ein Keimling

Pflänzchen mit ersten Laubblättern

Am 3. April 2015 wurden 10 Exemplare getopft
 Ca 10 Tage später und dann immer im Laufe der Zeit ca einen Monat lang habe ich die grössten der Pflanzen nach hinten in den Garten gepflanzt. Vorne auf der oberen Terrasse steht eine. Hinten am Ende bei den Oleandern stehen zwei. Am Unteren Ende des Hanges der Regenwasserbehälter steht eine. In einem Stück Beet, das als Windschutzstreifen geplant war (11. 4. 2015), steht eine, die in diesem jahr (2016) auch eine Frucht trägt.  Eine wurde in eines der Beete mit Tropfbewässerung gepflanzt, bildete Blüten und Früchte, die den Wolläusen zum Opfer fielen. Eine wurde in einen grossen Topf gesetzt (5. 4. 2015) und auf der Terrasse am Haus gepflegt. Von der sind die folgenden Bilder.

3 Knospen: eine Mittlere mit zwei Seitenknospen(ca Anfang Juni 2016)
 Das ist das Bildeprinzip der Blüten: In jeder Blattachsel bildet sich ein Blütenstiel mit einer Haupt- und zwei Seitenknospen. Die blühen unter günstigen Bedingungen alle drei und bilden auch alle drei Früchte.


aufbrechende Mittelknospe 9. 6. 2016

langsames Öffnen der Knospe 10. 6. 2016

 
Offene Blüte 10. 6. 2016

Beginn der Fruchtbildung 29. 6. 2016 (19 Tage von der Blüte zur Frucht)

Knapp einen Monat später 17. 7. 2016

Die ganze Pflanze im Topf

zweite Blütephase 20. 8. 2016
 Einige Äste hatte ich  Ende Juli zurück geschnitten, da mir der Baum im Topf zu gross wurde. Er trieb neu und begann wieder Blüten zu bilden.

Die erste Frucht am 20. 8. 2016 (ca 1,5 Monate von der Blüte an)

Am 26. 9. 2016 im Beet
Am 26. 9. 2016 wurde der Baum aus dem Topf in das frisch hergerichtete Beet(6) gepflanzt auch auf das Risiko hin, dass alle Früchte abfallen würden. Im Topf hatte ein Ast sehr viele Wollläuse bekommen, die Ameisen nach sich zogen und ein Zeichen dafür waren, dass der Wurzelraum zu klein war, daher die Entscheidung, der Pflanze mehr Wurzelraum zur Verfügung zu stellen.
Der befallene Ast hat inzwischen alle Blätter abgeworfen und an der Spitze läusefrei neu getrieben, die ersten Früchte und auch viele der zweiten Blühphase sind erhalten geblieben und eine der allerersten Früchte lag heute morgen angenagt und duftend und halbgelb unter dem Baum.

Also bei ziemlich günstigen Boden- und Wasserbedingungen innerhalb von gut zwei Jahren vom Samen zur ersten reifen Frucht.(geschrieben am 5. Oktober 2016)

die grösste Guave
 Inzwischen war die grösste Frucht abgefallen und zum Vergleich eine normale Avocado daneben (19. 10. 2016)


07 Oktober 2016

Meteorströme im Oktober

Im Oktober gibt es normalerweise zwei Meteorströme die Draconiden und die Orioniden.

In diesem Jahr bin ich zur Abwechslung mit beiden einmal pünktlich, da die Draconiden in der Nacht auf den 8. Oktober erfolgen und die Orioniden in der Nacht auf den 21. Oktober.

Bedauerlicherweise werden für dieses Jahr keine Maxima und keine Zahl Sternschnuppen pro Stunde angegeben, da keine Sternschnuppen erwartet werden (Quelle Immo Meteorshower Calendar 2016).


05 Oktober 2016

Septemberwetter im Vergleich

(Canarias Tiempo)
So sahen die Kanaren am 29. 9. 2016 vom Satteliten aus aus. Die Wolken mit potentiellem Regen ziehen alle nördlich an La Palma vorbei und treffen eher auf Lanzarote und Fuertaventura

Der September 2016 war ein typischer September fast ohne Niederschlag mit den 8,8 mm im Vergleich zu den untypischen 76 mm im September 2015.

Die Mittelwerte der Temperaturen sind in beiden Jahren eher identisch, was aber mehr an der Mittelwertsbildung als am tatsächlichen Wetter hängt. Maximum und Minimum waren 2015 mit 29 zu 28,5 und 20 zu 19 etwas höher, die relative Luftfeuchte war mit 92 zu 88 und 60 zu 44 deutlich höher 2015.

im Moment sieht es immer noch nicht nach Regen aus, obwohl der immer mal wieder angekündigt wird.

03 Oktober 2016

Das Wetter im September

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Das Wetter im September war so, wie es für September hier üblich ist.

Die Temperaturen waren den ganzen Monat über gleichmässig ohne grosse Ausschläge und in einem angenehmen Bereich. Nachts ging es regelmässig unter 20 Grad herunter und am Tag wurden die 30 Grad nur selten erreicht.

Die relative Lutftfeuchte zeigt ein identisches Bild. Die übliche Taubildung blieb aber in der Regel aus, so dass es ein ziemlich trockener Monat war.

Zu Monatsbeginn gab es etwas Niederschlag meistens morgens eine Husche nahe an der Grenze des Messbaren. Mehr als 8,8 mm kamen im ganzen Monat nicht zusammen. Das Ergebnis ist, dass am Ende des Monats der letzte Regenwasserbehälter leer war.
 

Die Sonne geht jetzt schon spät auf gegen 8 Uhr. Es gibt einen 12 Std Tag. Das Licht ist herbstlich, morgens war es windstill, dann frischte im Laufe des Tages normal der Wind mehr oder weniger auf, um gegen Abend wieder einzuschlafen.  Die blauen Feigen tragen in diesem Jahr wieder nichts, dafür sehen die Maracuja an der Terrasse vielversprechend aus.


Salat im Sommer funktioniert bisher nicht wirklich, dafür gibt es jetzt schon einige Monate lang laufend Tomaten und zwar immer gerade so viel, dass man sie gut verbrauchen kann. Sie stehen alle in Töpfen, meistens 3-4, wenn diese blühen, wird der nächste Satz gesät und davon 3-4 wieder in Töpfe gesetzt. Bei den Zucchini probiere ich das jetzt ähnlich aus. Da brauche ich immer mindestens 3 Pflanzen, damit genug männliche und weibliche Blüten gleichzeitig da sind. Buschbohnen im Balkonkasten geht in Sätzen auch gut, so dass es ca. einmal im Monat Buschbohnen zu essen gibt. Der Rest bleibt zur Saat stehen. Die Sorte "Saxa" schmeckt bislang am Besten. Bei Möhren habe ich jetzt auch mit dem satzweisen Anbau begonnen in den Balkonkästen im Sommer, nachher in der Regenzeit wieder in den Beeten. Ein Balkonkasten liefert immer genug für einen Möhreneintopf und einen Linseneintopf.