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16 November 2016

Erdnuss, Arachis hypogaea, Cacahuete

Die Erdnuss ist eine einjährige Pflanze. Alles Wissensewerte gibt es bei Wikipedia.
Aber es musste ja ausprobiert werden, ob die hier auch wachsen und Erdnüsse bilden. Woher bekommt man unproblematisch die Saat: die für den menschlichen Verzehr verkauften Nüsse keimten nicht. Ein Tipp sagte, beim Vogelfutter kaufen. Gesagt getan und Anfang Juli (5. 7. 2016) ausgesät

Am 16. 7. keimten einige davon.

gekeimte Erdnuss

Die Jungpflanze am 23. 7. 2016 getopft

Die erste Pflanze blüht am 23. 8. 2016

Die Blüten sind alle im unteren Bereich der Pflanze

Abgeblüht wendet sich der Blütenstil gen Boden 22. 8. 2016

Hier sieht man, wie die Blüte sich in den Boden gedrückt hat

Blüte im Boden, von mir etwas freigelegt

Am 11. 11. 2016 fertige Erdnüsse
 Am 11. November 2016 sah eine Pflanze im Topf braun und abgestorben aus. Ich zog sie heraus und oh Wunder, am unteren Ende befanden sich Erdnüsse. Damit hatte ich nicht gerechnet.


Die Nüsse sind noch etwas roh
Vermutlich müssten die Nüsse noch länger in der Erde bleiben. Jetzt wird ausprobiert, ob sie nachreifen. Die rote Haut und die helle Schale zeigen, dass sie noch roh sind.  Geschmeckt hat sie auch noch roh.
Aber man bekommt hier im Sommer ungefähr innerhalb 4 Monaten Erdnüsse gezogen.

20 Oktober 2016

Guave, Guayaba (Psidium guajava)

Hier folgt jetzt eine kleine Bilddokumentation der Entwicklung einer Guave vom Samen zur ersten reifen Frucht. Alles sonstige wissenswerte zur Guave findet man auch bei Wikipedia
Es ist der erste Baum, der es innerhalb von zwei Jahren vom Samen zur Frucht geschafft hat.
Vom Nachbarn, der reichlich Guaven ernten konnte, bekam ich eine Frucht zum testen (Frucht, Querschnitt und Samen wurden damals leider nicht dokumentiert, die Bilder folgen, sobald es sie gibt).

Die Samen wurden gewonnen, die Frucht wurde gegessen. Die Samen wurden am 28. September 2014 in einen Balkonkasten gesät und waren knapp 14 Tage später am 9. Oktober aufgelaufen.

aufgelaufen mit zwei Keimblättern

ein Keimling

Pflänzchen mit ersten Laubblättern

Am 3. April 2015 wurden 10 Exemplare getopft
 Ca 10 Tage später und dann immer im Laufe der Zeit ca einen Monat lang habe ich die grössten der Pflanzen nach hinten in den Garten gepflanzt. Vorne auf der oberen Terrasse steht eine. Hinten am Ende bei den Oleandern stehen zwei. Am Unteren Ende des Hanges der Regenwasserbehälter steht eine. In einem Stück Beet, das als Windschutzstreifen geplant war (11. 4. 2015), steht eine, die in diesem jahr (2016) auch eine Frucht trägt.  Eine wurde in eines der Beete mit Tropfbewässerung gepflanzt, bildete Blüten und Früchte, die den Wolläusen zum Opfer fielen. Eine wurde in einen grossen Topf gesetzt (5. 4. 2015) und auf der Terrasse am Haus gepflegt. Von der sind die folgenden Bilder.

3 Knospen: eine Mittlere mit zwei Seitenknospen(ca Anfang Juni 2016)
 Das ist das Bildeprinzip der Blüten: In jeder Blattachsel bildet sich ein Blütenstiel mit einer Haupt- und zwei Seitenknospen. Die blühen unter günstigen Bedingungen alle drei und bilden auch alle drei Früchte.


aufbrechende Mittelknospe 9. 6. 2016

langsames Öffnen der Knospe 10. 6. 2016

 
Offene Blüte 10. 6. 2016

Beginn der Fruchtbildung 29. 6. 2016 (19 Tage von der Blüte zur Frucht)

Knapp einen Monat später 17. 7. 2016

Die ganze Pflanze im Topf

zweite Blütephase 20. 8. 2016
 Einige Äste hatte ich  Ende Juli zurück geschnitten, da mir der Baum im Topf zu gross wurde. Er trieb neu und begann wieder Blüten zu bilden.

Die erste Frucht am 20. 8. 2016 (ca 1,5 Monate von der Blüte an)

Am 26. 9. 2016 im Beet
Am 26. 9. 2016 wurde der Baum aus dem Topf in das frisch hergerichtete Beet(6) gepflanzt auch auf das Risiko hin, dass alle Früchte abfallen würden. Im Topf hatte ein Ast sehr viele Wollläuse bekommen, die Ameisen nach sich zogen und ein Zeichen dafür waren, dass der Wurzelraum zu klein war, daher die Entscheidung, der Pflanze mehr Wurzelraum zur Verfügung zu stellen.
Der befallene Ast hat inzwischen alle Blätter abgeworfen und an der Spitze läusefrei neu getrieben, die ersten Früchte und auch viele der zweiten Blühphase sind erhalten geblieben und eine der allerersten Früchte lag heute morgen angenagt und duftend und halbgelb unter dem Baum.

Also bei ziemlich günstigen Boden- und Wasserbedingungen innerhalb von gut zwei Jahren vom Samen zur ersten reifen Frucht.(geschrieben am 5. Oktober 2016)

die grösste Guave
 Inzwischen war die grösste Frucht abgefallen und zum Vergleich eine normale Avocado daneben (19. 10. 2016)


19 Mai 2016

Starrer Zylinderputz (Callistemon rigidus)

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Der starre Zylinderputz (Callistemon rigidus), Familie der Myrtaceae blüht gerade jetzt.



















Dergleiche Strauch von zwei verschiedenen Seiten hat schon im letzten Frühjahr eine volle Blütenpracht geliefert. Er steht da mindestens seit 2004 und hatte noch nie vorher soviele Blüten gleichzeitig. Im letzten Jahr nach der Blüte habe ich alle Blütentriebe geschnitten und die restlichen Zweige so ausgelichtet, dass er nicht zu hoch wird sondern sich in die Breite als Windschutz entwickelt.

Der Blütenstand:
Die Knospen vor der Blüte

voll aufgeblüht

im Verblühen

abgeblüht
Und der ganze Strauch mit seinen Blütenständen eine wunderbare Bienentracht

Er soll sich durch Samen vermehren, was ich bisher noch nicht beobachtet habe. Das wird in diesem Jahr erfolgen.



31 März 2016

Kanarischer Drachenbaum, Dracaena draco, Drago (Entwicklung im Garten)

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Im Jahr 2008 gab es schon einmal einen Bericht über den Drachenbaum mit Beobachtungen aus dem eigenen Garten.

Damals wurde eine Jungpflanze gezeigt, die dort offenbar schon seit 2 Jahren stand also seit 2006 zu sehen war.

Sie dürfte sich aus einem Samen des in der Nähe stehenden Drachenbaums entwickelt haben. Sie blieb dort stehen bis ins Jahr 2011. Bilder aus der Zwischenzeit scheint es nicht zu geben.

2011 habe ich im hinter dem Haus gelegenen Teil des Gartens Beete urbar gemacht und im April einen Wasserbehälter aufstellen lassen und dann eine Tropfbewässerung in die Beete gelegt und dorthin auf das unterste Beet (Beet1) den Drago gepflanzt an die Bewässerung. Von 2011 scheint es kein Bild zu geben.

Die Jungpflanze von oben 2012
2014

2015

2016
Diese Reihe zeigt, dass er in den letzten zwei Jahren zusätzlich versorgt mit Düngerwasser richtig ins Wachsen gekommen ist. Jetzt (2016) sieht man schon, wie er sich streckt.

03 März 2016

Poinsettien gestutzt

Bevor es den Wetterbericht für Februar gibt hier noch eine Ergänzung zu den Poinsettien.
Neben der Dokumentation der Blattverfärbung ist ja auch noch eine Vermehrung durch Stecklinge interessant und das in Form halten der Pflanzen mindestens in den Töpfen.
Um die Pflanzen kurz und buschig in den Töpfen zu halten, habe ich sie Anfang Februar gestutzt.

Man sieht die abgeschnittenen Triebe und noch wenige verbliebene Brakteen.
Gestern diegleiche Pflanze angesehen, zeigte sich folgendes Bild:

Der prominente Trieb mit roten Brakteen ist nicht mehr wirklich zu sehen, dafür hat die Pflanze offenbar neue Triebe gebildet, die alle rote Brakteen haben und in der Mitte derselben kleine Blütenansätze.
Es lohnt sich, das weiter zu beobachten.

Seit gestern ist Calima, was im Winter sehr angenehm ist, mit Temperaturen knapp über 20 Grad, fast ohne Wind und mehr oder weniger Wolken. Die Fundamente für die Wasserbehälter sind fertig und im Moment besteht die Hauptarbeit darin, die Behälter herzurichten und zu verbinden, damit der zum Wochenende erwartete Regen aufgefangen werden kann.


18 September 2015

Erdbeervermehrung durch Ausläufer und Saat

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All die Jahre hat mich gewundert, dass die Erdbeeren, die ich hier angebaut habe, keine Ausläufer bildeten. In diesem Jahr  habe ich einmal Pflanzen gekauft, die schon Ausläufer hatten, um diesjährige Jungpflanzen zu bekommen, die dann im kommenden Jahr evtl. Ausläufer bilden könnten.
Im letzten Jahr im Herbst hatte ich frisch gekaufte Pflanzen, die so aussahen, als ob sie einjährig seien, gekauft und in Rinnen (gegen Eidechsenfrass) in den Garten gesetzt.

Jetzt hat sich Folgendes ergeben. Die Letztjährigen und andere hier zugekaufte Erdbeeren haben tatsächlich Ausläufer gebildet.

In diesem Jahr zugekauft

Im letzten Jahr zugekauft und in einer Rinne in den Garten gestellt

Diegleiche Rinne wie oben mit einer anderen Pflanze
Der Haken ist, dass die Sorten, die man hier kaufen kann, ohne zu wissen, welche Sorten das sind, alle nicht besonders gut schmecken und ziemlich feste Früchte bilden. Sie ähneln den Sorten, die im Frühjahr in Deutschland aus Italien importiert werden.

Zu meiner Verblüffung haben sich hier aber auch Erdbeeren aus Saat entwickelt.
Zuerst hinten in einem bewässerten Beet entdeckt, ohne zu ahnen, woher die Saat kam (vermutlich von Eidechsen verteilt) und dann im Balkonkasten, in den ich die leicht angegammelten Früchte oder Reste von Früchten gelegt hatte.

So sehen sie aus, wenn sie gekeimt sind.

Sämling mit einem Laubblatt. Erst am Laubblatt kann man ahnen, dass das eine Erdbeere werden soll.

Sämling mit zwei Laubblättern

Sämling, der schon wie eine Erdbeerpflanze aussieht.

Das ist der älteste Sämling und der bildet auch schon einen Ausläufer
Bei den Sämlingen sind jetzt die Früchte abzuwarten, um zu sehen, ob die gut schmecken. Sollte das der Fall sein, kann vermehrt werden. Ansonsten kann ich mir ab jetzt den Zukauf sparen, da aus Früchten ja offenbar problemlos Sämlinge entstehen ohne alle Pflege.

Die Ausläuferbildung bei Erdbeeren ist Langtaginduziert, d.h. mit Tageslängen von eigentlich 16 Std. und mindestens 20 Grad Temperatur werden Ausläufer gebildet (Smeets, L; Kronenberg, Hester G. Euphytica 4 (1955) S. 53-57)

Hier sind die längsten Tageslängen 14 h Tageslicht im Juni. Also vermutlich ist die Ausläuferbildung eine quantitative Reaktion, d. h. bei zunehmender Tageslänge wird, je länger der Tag desto schneller, die Ausläuferbildung induziert. Die Blütenbildung ist bei Erdbeeren Kurztaginduziert.

Wetter: Heute kam der angekündigte Regen in Form tiefziehender Wolken. Draussen sind 22 Grad und nass.

Garten:  Zum Glück hatte ich neulich schon nach einigen kurzen Regenereignissen mit dem Anbau für die Regenzeit begonnen und Triticum turgidum gepflanzt und gesät und Knoblauch gesteckt und Mais gesät. Freie Beete gibt es inzwischen genug. Einige Paprikapflanzen, die ich im letzten Jahr im Oktober gepflanzt hatte, die nicht von den Eidechsen völlig dezimiert wurden, stehen noch und haben inzwischen 3 grosse Früchte geliefert. Jetzt sind sie eingezäunt, um zu sehen, was da noch kommt.

02 September 2015

Poinsettia, Euphorbia pulcherrima, Weihnachtsstern: Entwicklung der Blattfärbung

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Bei der Veränderung der Blattfärbung der Poinsettien kommt immer wieder die Frage auf: Färben sich immer diegleichen Blätter von grün nach rot und zurück oder werden die alten Blätter abgeworfen und ganz neue grüne gebildet, die sich dann rot färben.


26. 7.2014: alle Blätter grün und zwei Haupttriebe


Erste Ansätze von rot 17. 10. 2014


Ein Blatt schon fast rot 19. 10. 2014


Brakteen ausgefärbt 8. 11. 2014, Knospenbildung im Inneren.


15. Januar 2015: Die Hauptblüte ist durch. Man sieht, dass sich noch mehr Blätter zu Brakteen ausgefärbt haben als auf dem vorherigen Bild. Jetzt gilt es die unteren Blätter zu beobachten, ob die nicht ganz rot geworden sind, oder ob sie schon wieder grün werden.


 3. 04. 2015: immer noch Brakteen und grüne Blätter aber doch schon deutlich weniger und keine Tendenz, dass sich rote Blätter grün färben bzw die halb gefärbten in eine Richtung entwickeln. Die im Vergleich zum obigen Bild fehlenden Blätter sind abgefallen.


13. 5. 2015 also ungefähr 4 Wochen später als das vorherige Bild. An der Färbung hat sich nicht viel verändert aber die Zahl der Blätter ist deutlich geringer.


28. 5. 2015: es sind noch rote Brakteen da, lila-rote und ganz frische grüne Blätter


28. 5. 2015: hier sieht man die alten roten Blätter, die nachgewachsenen eher lilafarbenen mit roten Blattadern und die ganz jungen noch grünen mit roten Blattadern


10. 6. 2015: immer noch einige alte, rote Brakteen, die am 28. 5. frisch grün zugewachsenen Blätter sind inzwischen grösser und eher lila mit roten Blattadern.
 Die Abstufung der Blattfarben der ganz jungen bis zu den  älteren Blättern


9.07. 2015: immer noch Rotfärbung vorhanden aber deutlich mehr Triebe als 2014


24. 08. 2015: alle Blätter grün. Jetzt ist seit den ersten Bildern ein Jahr herum und der Zyklus damit abgeschlossen. Man sieht den Zuwachs an neuen Trieben von 2 auf 5.