27 Dezember 2015

Das Wetter über Weihnachten

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Am ersten und zweiten Feiertag sah das Wetter folgendermassen aus.

(Quelle: El Tiempo en Las Canarias)
Es gab eine Südströmung vom afrikanischen Kontinent und der Wind trug den Saharasand über den Atlantik. Lanzarote und Fuertaventura blieben verschont.

(Quelle: El Tiempo en Las Canarias)
Die Sonne war vor Wüstenstaub in der Luft nicht wirklich zu sehen und es blies ein starker unangenehmer Wind.


Als der Hauptspuk vorbei war, konnte man die Sandablagerungen auf dem Netz über den Bananenplantagen liegen sehen.

Heute war ein nur schwacher Wind aus West mit klarem Himmel und Sonne satt. Die drei Tropfen Niederschlag in der Nacht hatten gerade nur die Luft gereinigt und den Saharastaub überall abgelagert.

21 Dezember 2015

Ursiden

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Kurz vor Weihnachten gibt es noch einen Meteorstrom, den ich bisher noch nicht beschrieben habe. Es sind die Überbleibsel des Kometen 8P/Tuttle mit dem Radiant im"kleinen Bären" (Ursa minor)(Quelle: Wikipedia).

 Der Strom tritt vom 17. bis zum 23 Dezember jeden Jahres auf mit relativ wenigen Schnuppen pro Std (50). Der Höhepunkt ist in diesem Jahr in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember um 3:30 MEZ .
Da zu dem Zeitpunkt der fast volle Mond am Himmel steht, ist ein günstigerer Beobachtungszeitraum morgens zwischen 5:45 - 6:30 MEZ (Quelle: Leonideninfo).

Hier auf der Insel steht der kleine Bär die ganze Nacht über am Nordhimmel, d. h. das Sternbild ist nicht von jedem Standort aus zu sehen.

(Quelle: http://www.leoniden.net/ursiden.htm)

Der Rest hängt vom Wetter ab. Hier ist für die kommende Nacht und den Dienstag noch einmal Regen angekündigt, danach wieder sonniges Wetter.

Gestern gab es insgesamt 31 mm Niederschlag, d.h. die Wasserbehälter sind wieder voll und es können die nächsten Pflanzungen und Saaten in den Boden vorgenommen werden.

12 Dezember 2015

Geminiden 2015

Alle Jahre wieder die Erinnerung an einen der stärksten Meteorström, die es im Jahreslauf gibt, die Geminiden.
Sie sind vom 4. bis zum 16. Dezember zu sehen und ihr Höhepunkt liegt in diesem Jahr am Abend des 13. Dezember um 19 Uhr mit bis zu 120 Meteoren pro Stunde.
Hier auf der Insel gehen die Zwillinge (Gemini) erst  gegen 21 Uhr im Osten über den Horizont. Bei klarem Himmel dürften aber auch dann noch Meteore zu sehen sein. Da gerade kurz vorher Neumond war, stört auch kein Mondlicht.

02 Dezember 2015

Das Wetter für November

Der Wetterbericht für November 2015 muss leider ausfallen, da durch den Batteriewechsel in der Wetterstation am 28. 11. alle Daten futsch sind. Eigentlich hatte ich mir eingebildet, sie vor dem Batteriewechsel noch herunter geladen zu haben. Da sie aber nicht merh auffindbar sind, war das wohl ein Irrtum.
Nur zum Regen gibt es Daten, da ich den separat messe und aufzeichne. Es war ein ziemlich trockener November. Nur in der Woche vom 22. bis 26. fielen 12 mm Niederschlag gleichmässig verteilt auf die Tage. 2014 waren es noch 54 mm, was für einen November auch schon ziemlich wenig ist.

Während es gegen Ende Oktober relativ kalt wurde, stiegen die Temperaturen im November quasi umgedreht (auch umgedreht zum November 2014) von Beginn bis Ende langsam an.

06 November 2015

Tauriden

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Es gibt einen Meteorstrom, von dem ich bisher nichts berichtet habe, da er zwar jährlich auftritt aber nur gelegentlich durch eine höhere Zahl an Schnuppen pro Stunde (sog. Schwarmjahre) und Feuerkugeln hervorsticht (2).
Das sind die Tauriden.

 Das letzte Mal, an dem ein Schwarmjahr mit  Feuerkugeln war, war 2005(1,2).

Eigentlich sind es zwei Ströme ein nördicher und ein südlicher Tauridenschwarm. Ihre Radianten liegen nahe beieinander.
Wie der Name sagt, liegt der Radiant im Sternbild Stier, das jetzt nahezu die ganze Nacht über am Himmel steht.

Quelle: Lage des Tauriden-Radianten. Quelle: NASA 
Sie sind quasi gleichzeitig aktiv von Ende September bis Dezember (1). Das Maximum liegt je nach Quelle am 7. November (1) oder 12 November (2).

(Quellen: 1: http://www.leoniden.net/tauriden.htm#y2015
                2:http://www.spektrum.de/news/die-tauriden-machen-auf-sich- aufmerksam/1374302)

04 November 2015

Witterungsvergleich der Oktober 2014 und 2015

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Jetzt kommt der Vergleich des Monats Oktober 2014 mit dem von diesem Jahr.

Beim Niederschlag lag er 2014 mit nur 17 mm deutlich unter diesem Jahr mit 135 mm. Der letzte Winter war auch zu trocken gewesen.

Die Tagesdurchschnittstemperatur lag im letzten Oktober bei 23 Grad in diesem bei 22. Daran kann man nicht wirklich etwas über das Wetter im jeweiligen Monat festmachen.
Das Maximum, also die höchste Temperatur war am 22. Oktober 2014  38 Grad, am 5.Oktober 2015 33 Grad.
Das Minimum lag 2014 bei 17 Grad 2015 bei 15 Grad.

Zusammengefasst: der Oktober 2015 war nasser und kälter als der 2014

01 November 2015

Wetter im Oktober

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Seit einem Jahr ist die neue Wetterstation in Funktion. Jetzt gibt es zuerst die Übersicht über das Wetter vom Oktober und irgendwann ein Vergleich zwischen dem Oktober 2014 und 2015.

An der Temperatur ist charakteristisch, dass sie kontinuierlich Richtung Monatsende nach unten geht. Gestern am letzten Tag des Monats war es noch einmal erstaunlich warm, aber in der Nacht nur 15 Grad. Das ist für Oktober eigentlich ein bischen zu kalt.

Die relative Luftfeuchte verhält sich wie üblich etwa entgegengesetzt.

Die Überraschung ist der Niederschlag. Mit 135 mm im ganzen Monat liefert der Oktober fast doppelt so viel wie der September. Das Meiste davon in den letzten 14 Tagen. Das lag daran, dass über die Kanaren mindestens drei Tief- bzw Sturmausläufer hinweggezogen sind. Regional gab es deutlich mehr Niederschlag als hier bei mir. Die Folge des Regens ist: alles ist grün und wächst incl. Unkraut.
 Insgesamt gab es aber im Oktober nicht diesen ständig starken Wind, wie fast im ganzen restlichen Jahr. Die Niederschlagsfronten sollen sich jetzt Richtung Festland verzogen haben. Hier hat der Nord-Ost-Passat wieder Einzug gehalten. Der bringt im Moment aber eine sehr frische Luft mit. Die ist kalt und nicht so milde wie sonst.
Insgesamt ist alles auf Winter eingestellt: die warme Kleidung ist herausgesucht und schon angezogen, die Thermostaten der Heizung sind angepasst worden und statt Vorhängen werden jetzt die Rolladen herunter gezogen.


15 Oktober 2015

Süd-Weststurm

 Der Sturm kam pünktlich zuerst mit Wind und gegen Mittag mit Regen allerdings nur 9 mm heute. Es hat aber in den letzten Tagen jeden Tag ein wenig geregnet.





12 Oktober 2015

Der 12. Oktober ist der spanische Nationalfeiertag (Fiesta nacional de España)

Für mich zur Erinnerung:

Am 12. Oktober ist spanischer Nationalfeiertag. Die Geschichte dazu gibt es bei Wikipedia. Trotzdem war ich heute in der Stadt, um zu gucken, ob irgendetwas geöffnet ist.
Mit einer deutschen Zeitung war nicht zu rechnen, die wird in Teneriffa gedruckt, nach La Palma transportiert und dann hier in die Zeitschriftenläden verteilt.

In Santa Cruz waren geöffnet der Supermarkt Hiper Dino, der dazu sogar ein Ankündigungsschild im Eingang hatte, alle Sparmärkte, die Markthalle und einige Bars und Cafes, aber bei weitem nicht alle.

Alles andere war geschlossen.

Die kostenfreien Parkplätze waren trotzdem fast alle belegt und gegen halb 11 wurde es lebendig in der Stadt.

09 Oktober 2015

Draconiden

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Wie schon beim letzten Mal wenige Stunden zu spät der Bericht zu den Draconiden. Die generellen Informationen gibt es unter obigem Link inclusive Bild und Quellenangaben.

Aktuell war der Höhepunkt der Schnuppen heute morgen um 5:40 (UT). Da der Mond im Moment allerdings wenig stört, die Meteorstromperiode noch anhält und diese Meteore sehr langsam fliegen, lohnt es sich evtl. in der ersten Nachthälfte an den Himmel zu sehen (Quelle. http://imo.net/files/data/calendar/cal2015.pdf).


Das Wetter ist ein sehr angenehmes Herbstwetter ohne Wind mit Sonne und Temperaturen am Tag um die 27 Grad und in der Nacht knapp unter 20 Grad. Ab und an gab es mal Niesel abends.
Die Saaten und Pflanzungen für die Regenzeit sind bis auf ein paar Experimente für die Kulturen, die einen langen Vegetationszeitanspruch haben, fast abgeschlossen. Der Regen im September hat bewirkt, dass das ganze Land viel grüner aussieht als sonst um diese Zeit. Feigen gibt es in diesem Jahr keine. Der selbstausgesamte Feldsalat kann immer schon geerntet werden. Der Tomatenanbau hat jetzt ein Stadium erreicht, dass es immer mal ein paar gibt, also kein Wechsel von Schwemme und Pause, bei den Zucchini könnte es sich auch so entwickeln. Auberginen liefern Frucht, Rote Bete kann immer nach Bedarf aus dem Boden geholt werden und wird kontinuierlich nachgesät. Dasgleiche gilt für Kartoffeln und Porree. Nett ist, wenn irgendwo etwas wächst, das man gar nicht ausgesät hat wie eine Piel de  Sapo (Melone) oder eine Kiwano, die ich für Gurke hielt.

01 Oktober 2015

Wetter im September

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Das Wetter im September in der Zusammenfassung.


Die Temperaturen haben sich von denen des August nicht wesentlich unterschieden, haben aber gegen Monatsende abgenommen und sich normalen Septembertemperaturen angenähert.
  
Die relative Luftfeuchte lag insgesamt etwas höher. Es gab kaum Wind war aber ziemlich schwül an fast allen Tagen.

Das Besondere war wie schon im August der Niederschlag. Im ganzen Monat fielen 76,4 mm. Diese waren ziemlich gleichmässig verteilt, so dass kaum gewässert werden musste. Das Unkraut und auch sonst alles wächst.


18 September 2015

Erdbeervermehrung durch Ausläufer und Saat

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All die Jahre hat mich gewundert, dass die Erdbeeren, die ich hier angebaut habe, keine Ausläufer bildeten. In diesem Jahr  habe ich einmal Pflanzen gekauft, die schon Ausläufer hatten, um diesjährige Jungpflanzen zu bekommen, die dann im kommenden Jahr evtl. Ausläufer bilden könnten.
Im letzten Jahr im Herbst hatte ich frisch gekaufte Pflanzen, die so aussahen, als ob sie einjährig seien, gekauft und in Rinnen (gegen Eidechsenfrass) in den Garten gesetzt.

Jetzt hat sich Folgendes ergeben. Die Letztjährigen und andere hier zugekaufte Erdbeeren haben tatsächlich Ausläufer gebildet.

In diesem Jahr zugekauft

Im letzten Jahr zugekauft und in einer Rinne in den Garten gestellt

Diegleiche Rinne wie oben mit einer anderen Pflanze
Der Haken ist, dass die Sorten, die man hier kaufen kann, ohne zu wissen, welche Sorten das sind, alle nicht besonders gut schmecken und ziemlich feste Früchte bilden. Sie ähneln den Sorten, die im Frühjahr in Deutschland aus Italien importiert werden.

Zu meiner Verblüffung haben sich hier aber auch Erdbeeren aus Saat entwickelt.
Zuerst hinten in einem bewässerten Beet entdeckt, ohne zu ahnen, woher die Saat kam (vermutlich von Eidechsen verteilt) und dann im Balkonkasten, in den ich die leicht angegammelten Früchte oder Reste von Früchten gelegt hatte.

So sehen sie aus, wenn sie gekeimt sind.

Sämling mit einem Laubblatt. Erst am Laubblatt kann man ahnen, dass das eine Erdbeere werden soll.

Sämling mit zwei Laubblättern

Sämling, der schon wie eine Erdbeerpflanze aussieht.

Das ist der älteste Sämling und der bildet auch schon einen Ausläufer
Bei den Sämlingen sind jetzt die Früchte abzuwarten, um zu sehen, ob die gut schmecken. Sollte das der Fall sein, kann vermehrt werden. Ansonsten kann ich mir ab jetzt den Zukauf sparen, da aus Früchten ja offenbar problemlos Sämlinge entstehen ohne alle Pflege.

Die Ausläuferbildung bei Erdbeeren ist Langtaginduziert, d.h. mit Tageslängen von eigentlich 16 Std. und mindestens 20 Grad Temperatur werden Ausläufer gebildet (Smeets, L; Kronenberg, Hester G. Euphytica 4 (1955) S. 53-57)

Hier sind die längsten Tageslängen 14 h Tageslicht im Juni. Also vermutlich ist die Ausläuferbildung eine quantitative Reaktion, d. h. bei zunehmender Tageslänge wird, je länger der Tag desto schneller, die Ausläuferbildung induziert. Die Blütenbildung ist bei Erdbeeren Kurztaginduziert.

Wetter: Heute kam der angekündigte Regen in Form tiefziehender Wolken. Draussen sind 22 Grad und nass.

Garten:  Zum Glück hatte ich neulich schon nach einigen kurzen Regenereignissen mit dem Anbau für die Regenzeit begonnen und Triticum turgidum gepflanzt und gesät und Knoblauch gesteckt und Mais gesät. Freie Beete gibt es inzwischen genug. Einige Paprikapflanzen, die ich im letzten Jahr im Oktober gepflanzt hatte, die nicht von den Eidechsen völlig dezimiert wurden, stehen noch und haben inzwischen 3 grosse Früchte geliefert. Jetzt sind sie eingezäunt, um zu sehen, was da noch kommt.

08 September 2015

Wetter im August

Das Wetter im August war für Inselaugust etwas untypisch. Der Wind war normal und zum Glück deutlich geringer als in den Monaten vorher.
Die Temperaturen waren im Maximum mit um die 30 und im Minimum d.h. nachts um und eher über 20 Grad ziemlich gleichmässig aber etwas höher als normal.





Über die relative Luftfeucht lässt sich nichts besonderes sagen.

Wenn die Temperatur hoch ist ( 9. - 13. August) ist die relative Luftfeuchte normal niedriger und lässt dadurch die Temperatur nicht so hoch erscheinen.

Aussergewöhnlich war der Niederschlag mit in der Summe 40 mm Regen. In den letzten 10 Jahren kann ich mich an keinen August mit Regen erinnern. Der Vorteil war, dass die Wasserbehälter so voll wurden, dass das Wasser jetzt immer noch reicht.

Jetzt im September ist eigentlich typische Septemberwetter bisher.


02 September 2015

Poinsettia, Euphorbia pulcherrima, Weihnachtsstern: Entwicklung der Blattfärbung

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Bei der Veränderung der Blattfärbung der Poinsettien kommt immer wieder die Frage auf: Färben sich immer diegleichen Blätter von grün nach rot und zurück oder werden die alten Blätter abgeworfen und ganz neue grüne gebildet, die sich dann rot färben.


26. 7.2014: alle Blätter grün und zwei Haupttriebe


Erste Ansätze von rot 17. 10. 2014


Ein Blatt schon fast rot 19. 10. 2014


Brakteen ausgefärbt 8. 11. 2014, Knospenbildung im Inneren.


15. Januar 2015: Die Hauptblüte ist durch. Man sieht, dass sich noch mehr Blätter zu Brakteen ausgefärbt haben als auf dem vorherigen Bild. Jetzt gilt es die unteren Blätter zu beobachten, ob die nicht ganz rot geworden sind, oder ob sie schon wieder grün werden.


 3. 04. 2015: immer noch Brakteen und grüne Blätter aber doch schon deutlich weniger und keine Tendenz, dass sich rote Blätter grün färben bzw die halb gefärbten in eine Richtung entwickeln. Die im Vergleich zum obigen Bild fehlenden Blätter sind abgefallen.


13. 5. 2015 also ungefähr 4 Wochen später als das vorherige Bild. An der Färbung hat sich nicht viel verändert aber die Zahl der Blätter ist deutlich geringer.


28. 5. 2015: es sind noch rote Brakteen da, lila-rote und ganz frische grüne Blätter


28. 5. 2015: hier sieht man die alten roten Blätter, die nachgewachsenen eher lilafarbenen mit roten Blattadern und die ganz jungen noch grünen mit roten Blattadern


10. 6. 2015: immer noch einige alte, rote Brakteen, die am 28. 5. frisch grün zugewachsenen Blätter sind inzwischen grösser und eher lila mit roten Blattadern.
 Die Abstufung der Blattfarben der ganz jungen bis zu den  älteren Blättern


9.07. 2015: immer noch Rotfärbung vorhanden aber deutlich mehr Triebe als 2014


24. 08. 2015: alle Blätter grün. Jetzt ist seit den ersten Bildern ein Jahr herum und der Zyklus damit abgeschlossen. Man sieht den Zuwachs an neuen Trieben von 2 auf 5.

30 August 2015

Poinsettia, Euphorbia pulcherrima, Weihnachtsstern: Blüte

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Seit einem Jahr habe ich bei den im Beet stehenden Poinsettien die Veränderung der Blattfärbung und der Blätter beobachtet und fotografisch dokumentiert. Da die roten Blätter des Weihnachtsschmucks ja Brakteen sind (Hochblätter: Blätter die einen Blütenstand nach unten abschliessen) und keine Blüten, kommt hier zuerst die Dokumentation der eigentlichen Blüten. Die Aufnahmen stammen vom 8. November und 5. Dezember 2014.

Rote Blätter = Brakteen (Hochblätter) in der Mitte die Knopsen. Ein kräftige Mittelknospe und einige Kleinere drumherum.

Ein anderere Blütenstand mit etwas weniger Knospen

einen Monat später: die linke Knospe ist zur Blüte aufgegangen. Die gelben Punkte auf dem Roten sind die Staubblätter.

Hier sieht man, das der männliche Part: rot mit gelben Punkten zuerst da ist, der weibliche Teil (Narbe), der sich den den Seiten des Männlichen gebildet hat aussieht wie zwei gelbe Wulste mit Spalt in der Mitte

27 August 2015

Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa)

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Sie sass gestern vor der Tür und liess sich durch nichts beirren. Heute ist sie verschwunden. Die europäische Gottesanbeterin. Informationen bei Wikipedia

10 August 2015

Perseiden 2015, die Tränen des heiligen Laurentius


Im August ist wieder Sternschnuppenzeit. Den Text aus dem Jahr 2014 könnte ich fast übernehmen. Das Einzige was sich ändert, ist die Zeit des Maximums.
Das Maximum liegt in Mitteleuropa um 8 Uhr MESZ (13. 8. 2015) also nach Sonnenaufgang. Hier liegt es danach um 7 Uhr, das ist noch eben vor Sonnenaufgang. Die geht jetzt gegen 7:30 auf. Um 7 ist der Himmel aber schon recht hell.
Es ist dann fast Neumond, d.h. das Mondlicht stört nicht. Optimal dürfte eine Beobachtung hier gegen 6 Uhr sein. Man ist dann nahe am Maximum und es ist noch dunkel draussen.

06 August 2015

Wetter im Juli

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Das Wetter im Juli war nahezu durchweg sommerlich allerdings mit nahezu immerwährendem Wind. Richtig windstille Tage gab es in diesem Jahr bisher kaum.

Im Vergleich zum Juni war es wärmer. Die Maximaltemperaturen fast immer knapp über 30 Grad und nachts eher immer um 20 Grad herum.

Bei der relativen Luftfeuchte lagen die Maxima etwas höher als im Juni, das Mittel in etwa gleich und die Minima gingen z. T. deutlich unter die 40% Marke.

Eigentlich ist Niederschlag um diese Jahreszeit nicht üblich aber am 2. Juli regnete es 27 mm und am 26. Juli noch einmal 5 mm, so dass die Wasserbehälter immer noch gut gefüllt sind und den August  reichen dürften.

Die Bajada ist seit gestern vorbei und damit die Parkplatznot in der Hauptstadt. Es gibt noch ein Jungfrauenfest auf der Westseite in El Paso, das alle 3 Jahre stattfindet. Ein sog. Wanderfestival wirft schon seine Schatten voraus. Insgesamt dürfte jetzt aber Ferienruhe auf La Palma eintreten.

Beim Gemüseanbau stellt sich  nach fast einem Jahr kontinuierlichen Anbaus heraus, dass der Anbau im Winter einfacher ist, da keine Eidechsen einem alles abfressen und für die Pflanzen ist der Boden feuchter und die Luft nicht so warm. Kartoffeln wachsen mit Bewässerung allerdings problemlos das ganze Jahr. Bohnen und Radies würden das in den Balkonkästen auch machen, aber wer will schon ständig Bohnen und Radies essen. Dem Salat ist es im Sommer zu warm. Der bekommt eine Keimhemmung. Dann gibt es immer Pflanzen, die nicht keimen, wenn man sie ausgesät hat aber dann irgendwann irgendwo erscheinen. Zucchini lassen sich am Besten im Topf kultivieren mit Handbestäubung. Erdbeeren, die nahezu nie Ausläufer machen, samen sich statt dessen von selber aus. Das wird interessant, welche Früchte das gibt.


19 Juli 2015

La Bajada de la Virgen 2015

Schon seit Ende Juni ist hier Bajada oder die Herabkunft der Jungfrau vom Schnee in Santa Cruz. Diese Veranstaltung findet nur alle 5 Jahre statt, dauert ca 1,5 Monate (26. Juni bis 5. August) und ist eine Besonderheit. Die Stadt ist voll wie nie um diese Jahreszeit. Und es wird überall davon berichtet.

Das offizielle Logo der Veranstaltung. Vorher wird die Stadt herausgeputzt und alle Hauseigentümer sind gehalten, ihre Häuser mindestens frisch zu streichen. Die Gewieftesten machen das erst kurz vor knapp, damit bis zu den Festivitäten nichts mehr passiert.

Das war am 26. Juni kurz bevor die sogenannte kleine Woche beginnt. 

Die Läden sind seit Wochen auf den Besucheransturm mit Gedenkartikeln vorbereitet.


 Für alle während der Wochen stattfindenden Veranstaltungen vor allem musikalischer Art ist der Parkplatz am Hafen, auf dem sonst auch der Rastro stattfindet, zu einer riesigen Bühne umgebaut worden.

Da sieht man noch das Dach der Bühne. Es ist alles so Blickdicht, dass sonst nichts zu fotografieren war.
In diesen Wochen ab 9 einen Parkplatz in der Stadt zu finden, ist nahezu ein Unding.

Die  kleine Woche beginnt damit, das der Thron der Jungfrau von Las Nieves in die Stadt getragen wird in einem grossen Umzug.

Vor diesem Umzug wurde die Strasse, durch die der Zug ging, extra geschmückt.

Das Grün wird angefahren.
Die Bogen werden damit umwickelt wie beim Adventskranzbinden
So stehen sie fertig zu Beginn, in der Mitte und am Ende der Strasse.

Ich dachte schon, das wäre für die ganze Zeit. Aber am Dienstag nach der Herabkunft des Thrones wurde alles wieder abgeräumt.


Die Balkone  der Häuser sind auch geschmückt. Das bleibt die ganze Zeit.
Das sind nur drei Beispiele von vielen.

Die grosse Woche endet mit der Herabkunft der Jungfrau selber. Vorher gibt es viel Programm nachzulesen bei la -palma - aktuell am Montag den 6.7. (da kann man die einzelnen Artikel leider nicht verlinken) oder bei der offiziellen Bajada Seite. Die grösste Attraktion in der Woche ist der Zwergentanz.
Danach am Sonnabend wird die Jungfrau in die Stadt getragen.

Jetzt am Samstag gab es den Zwergentanz noch einmal. Zu Beginn der Woche sah ich eine lange Schlange in der Stadt vor der Tür der Kartenverkaufsstelle.
Am 5. August wird die Jungfrau wieder nach las Nieves getragen und damit ist die Bajada zu Ende.