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20 Februar 2024

Garten und Wetter

 Das folgende Foto hinten aus dem Garten zeigt, dass es in diesem Jahr Bananen geben wird.



Und ausserdem tragen die Japanischen Mispeln reichlich. Hier der Baum von hinten.


Der vorne trägt ähnlich viel, aber dort sind fast alle Früchte von Maden besiedelt. Hinten sind sie wunderbar allerdings ob der Trockenheit mit viel Kern und wenig Fruchtfleisch. Ob sich da der Aufwand des Marmelade kochens lohnt, muss ich noch mit mir aushandeln.

Der Januar und der Februar bisher waren so trocken und warm, wie noch nie ein Januar und Februar seit ich hier wohne. Eigentlich ist Märzwetter. Aber wenn normal nach einem regenreichen Winter im März die ganze Landschaft blüht, vertrocknet sie jetzt wie im Sommer.

Meine Regenwasserbehälter sind nur 1/4 voll. Mal gucken, wie lange das reicht.

05 März 2019

Standort für die Neugierigen

Mit einer Drohne aufgenommen im Dezember 2018

Von oben mit PV Anlage und den Regenwasserbehältern hinten.

Von der Ostseite aufgenommen.


Das Wetter ist im Prinzip immer ähnlich: es wechseln sich eine Art Calima mit Sonne, ohne Wind, relativ warm am Tag und kühl in der Nacht und niedriger Luftfeuchte mit einer kälteren Periode mit Bewölkung ab. Diese Situation haben wir im Prinzip schon das ganze vergangene Jahr. Die Tiefs rauschen südlicher über den Atlantik als früher, es gibt kaum noch ein stabiles Azorenhoch und durch die Tiefs bekommen wir entweder die Bewölkung mit etwas Regen oder die Südwinde aus Afrika.
Niederschlagssumme im Januar lag bei 55 mm/qm und im Februar bei 25 mm /qm.
Durch die niedrige Luftfeuchte ist der Anbau der Blattfrüchte etwas schwierig. Der Brokkoli wurde nicht abgefressen, machte aber nur sehr kleine Blumen. Spinat und Salate sind schossfreudig, Tomaten gibt es inzwischen auch aus den Beeten und nicht mehr nur aus den Töpfen aber immer mit Pausen. Inzwischen habe ich mehr Beete als ich eigentlich für den Anbau brauche.
Im Januar wurden Beerensträucher (Schw. Johann, Stachelbeere, gelbe Himbeere, Blaubeere, Cranberry, Brombeere) gepflanzt, das es gerade mal sehr gute Pflanzenqualitäten gab. Es wurden auch 3 Pistazien gepflanzt. Die sind getrennt geschlechtlich zweihäusig, man braucht also mindestens 1 Männchen und 1 Weibchen.
Gojibeeren kann man aus den aus gekauften Beeren gewonnenen Samen selber ziehen. Das sind aber Pimpelchen und werden im Freien abgefressen. Die werde ich noch dokumentieren, sobald es dazu etwas zu dokumentieren gibt.

11 April 2018

Wetter in Bildern

Jetzt noch die Bilder zu dem Märzwetter.
1. März der Himmel nach dem nächtlichen Regen blau mit Sonne und weissen Wolken.

5. März, die Luft ist klar und man kann am Morgen den Teide auf der Nachbarinsel sehen. Der Dunst deutet daraufhin, dass es ein schöner Tag wird.

15. 3. morgens hatte es genieselt und dann sass man in einer Wolke und der Tag war frisch und ungemütlich. Das war quasi der Wetterwechsel von angenehmem frühlingshaften Wetter zu Monatsbeginn zu dem eher kalten und windigen Wetter für den restlichen Monat.
Am 16. März war der Himmel, wie an den folgenden Tagen morgens voller Wolken.

Das Bild des Calima am 28. März.

Im Garten: Der Anbau über Winter von Ende September bis jetzt in den Beeten hinten im Garten hat sich gelohnt. Sowohl der gesäte Salat, als auch die Buschbohnen und Möhren und Radies als auch die gepflanzten Tomaten und Zucchini lieferten ab und an. Der Salat kann immer noch geerntet werden, Radies kommen noch nach, Tomaten gab es immer ausreichend von hinten und vorne aus den Töpfen. Zucchini lieferten wenig aber immerhin etwas. Der Porree, der im letzten Jahr im Februar gesät und angezogen worden war und über den Sommer vor dem Vertrocknen bewahrt, wird jetzt regelmässig geerntet. Der Boden der Beete wird auch ganz langsam gärtnerisch und den Eidechsen war es zu kühl. Im Herbst hatten sie noch die frisch gepflanzten Gemüsezwiebeln abgefressen. Von all den existierenden Beeten, ist eines völlig ungenutzt bisher. Vermutlich wird über den nächsten Winter dann mehr Getreide angebaut. Von den Balkonkästen sind den ganzen Winter über immer einige frei geblieben, vermutlich auch, weil ich deutlich weniger Salat angebaut habe in den Kästen und weil die Saaten jetzt in Blumentöpfen stattfinden.
Erdbeeren gibt es immer mal eine zum Naschen. Für eine richige Ernte reicht es irgendwie nie. Alle Erdbeerpflanzen sind inzwischen aus Saat selber gezogen.

27 Dezember 2016

Aus dem Garten

Die ersten Tomaten, die hinten im Garten wachsen, Früchte bringen und jetzt auch so, dass man sie ernten kann.

Ein Blick auf einen Teil der Tomatenpflanzen. Mehltau an Blättern ist das ganze Jahr durch ein Problem. Das hindert aber nicht, dass es trotzdem Früchte gibt, wenn der Boden tief gelockert ist und regelmässig gewässert wird.


So eine Tomate hatte ich noch nie. Die Pflanzen kamen aus einer Anzucht, die zusammengestellt worden waren aus Pflänzchen, die überall in den Töpfen, die mit Abwaschwasser gewässert wurden, aufgelaufen waren. Der Fruchtform an den anderen Pflanzen zu Folge vermutlich Nachkommen der Sorte "Marmade", die ich mal aus gekaufter Saat gesät und angezogen hatte.

03 August 2016

Wetter im Juli

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Das war ein relativ typischer Juli mit etwas viel Wind. Niederschlag gab es fast keinen. Nur zu Beginn des Monats zogen ein paar sehr niedrige Wolken durch, die zu Niesel führten, der sich in etwa zu 4 mm summierte.

Die Temperaturen gingen ab Mitte Juli hoch bis knapp über 30 Grad und es gab ein paar nahezu windstille Tage. Die in der Stube inzwischen installierte Klimaanlage wurde aber nur wenige Male eingesetzt. Mit überdimensionierter PV Anlage auf dem Dach und nahezu keinem Verbrauch im Sommer, ist der Strom für eine Klimaanlage locker vorhanden. Im Anbau ist inzwischen auch eine und hält Samen und Nahrungsmittel und Obst schön kühl am Tage.

Die relative Luftfeuchte war wie immer ein Spiegel zur Temperatur. An einigen Tagen konnte zweitweise keine Luftfeuchte gemessen werden. Das ist ein Anzeichen für einen Calima. Gegen Monatsende hat sich aber alles normalisiert.

Im Garten: da ich offenbar an jeden Wetterbericht eine Art Monatszusammenfassung gesetzt habe, folgt die auch hier. Im Vergleich zum letzten Jahr wurde jetzt wieder mehr oder wenig regelmässig Bohnen und Radies in Balkonkästen angebaut. Bohnen im Boden wird nur im Frühjahr etwas. Die Salate haben bis jetzt für eine gute Versorgung gesorgt, erst jetzt kommen Raupen an dem "australischen gelben" und an den Tomaten. Die Art Eichblattsalat ist durchgängig gut und problemlos. Im Moment steht der nächste Satz gesät im gekühlten Anbau. Zucchini mit insgesamt 5 Pflanzen in den Balkonkästen hat bisher von Bienen bestäubt schon regelmässig für Ernten gesorgt, ohne das es einem zu viel wird. Die nächsten Pflanzen sind gesät, damit die ersten abgeräumt werden können. Tomaten in den Töpfen hat so gut funktioniert bis jetzt, das regelmässig wenige zum Essen zu ernten sind, ohne das es eine Schwemme gibt. Vom Knoblauch stehen noch 3 Sätze in den Beeten. Dicke Zehen gesteckt, gab wieder dicke Zehen. Gemüsezwiebeln und normale Zwiebeln stehen je ein Satz in den Beeten und können da immer bei Bedarf geerntet werden. Die Erdbeeren machen offenbar Ausläufer nach Langtag im Herbst (also jetzt sind die ersten an den einjährigen Pflanzen zu sehen). Sellerie steht noch als Versuch in den Beeten, Tomaten im Beet war noch nie richtig etwas, die brachten immer nur 1 Frucht je Pflanze. Da die sich aber immer von selber aussamen, gibt es immer ein paar zusätzliche Früchte ohne Arbeit. Paprika und Auberginen aus frischer Saat angezogen, stehen in verschiedenen Beeten, wobei die Auberginen schon blühen. Ein Satz Brokkoli über Sommer, muss nicht noch einmal probiert werden. Dem ist zu warm, die Knospen werden  nur winzig.


26 Februar 2016

Garten

Da es hier durch den fehlenden Frost im Anbau einige Besonderheiten gibt, werden hier zwei dokumentiert.


Paprikapflanzen: Samen aus einer geschenkten Küchenpaprika direkt zur Anzucht egab einige Pflanzen. An den meisten Stellen haben sie sich nicht ordentlich entwickelt. Diese hier stehen da seit September 2014, haben inzwischen schon mehrfach 1-3 Früchte produziert, immer wenn die Knospen nicht von den Eidechsen aufgefuttert wurden, weil es für Eidechsen zu kühl war. Aktuell sind wieder insgesamt drei Fruchtansätze zu sehen. Der erbärmliche Anblick der Pflanzen liegt an dem ständigen befressen werden. Die kleinen  Eidechsen kommen auch durch die Maschen des Schutzzaunes.


Brokkoli, angezogen und gepflanzt 2015. Von den Eidechsen so kurz gehalten, dass nie wirklich Brokkoli zu ernten war. Die Pflanzen wachsen immer noch und die letzte Kälteperiode scheint  ausgereicht zu haben, dass die Pflanze zum Blühen gekommen ist. Sorte ist eine F1-Hybride, sollte es aber Schoten und Samen geben, werden die ausgesät, um zu gucken, was das gibt.

18 September 2015

Erdbeervermehrung durch Ausläufer und Saat

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All die Jahre hat mich gewundert, dass die Erdbeeren, die ich hier angebaut habe, keine Ausläufer bildeten. In diesem Jahr  habe ich einmal Pflanzen gekauft, die schon Ausläufer hatten, um diesjährige Jungpflanzen zu bekommen, die dann im kommenden Jahr evtl. Ausläufer bilden könnten.
Im letzten Jahr im Herbst hatte ich frisch gekaufte Pflanzen, die so aussahen, als ob sie einjährig seien, gekauft und in Rinnen (gegen Eidechsenfrass) in den Garten gesetzt.

Jetzt hat sich Folgendes ergeben. Die Letztjährigen und andere hier zugekaufte Erdbeeren haben tatsächlich Ausläufer gebildet.

In diesem Jahr zugekauft

Im letzten Jahr zugekauft und in einer Rinne in den Garten gestellt

Diegleiche Rinne wie oben mit einer anderen Pflanze
Der Haken ist, dass die Sorten, die man hier kaufen kann, ohne zu wissen, welche Sorten das sind, alle nicht besonders gut schmecken und ziemlich feste Früchte bilden. Sie ähneln den Sorten, die im Frühjahr in Deutschland aus Italien importiert werden.

Zu meiner Verblüffung haben sich hier aber auch Erdbeeren aus Saat entwickelt.
Zuerst hinten in einem bewässerten Beet entdeckt, ohne zu ahnen, woher die Saat kam (vermutlich von Eidechsen verteilt) und dann im Balkonkasten, in den ich die leicht angegammelten Früchte oder Reste von Früchten gelegt hatte.

So sehen sie aus, wenn sie gekeimt sind.

Sämling mit einem Laubblatt. Erst am Laubblatt kann man ahnen, dass das eine Erdbeere werden soll.

Sämling mit zwei Laubblättern

Sämling, der schon wie eine Erdbeerpflanze aussieht.

Das ist der älteste Sämling und der bildet auch schon einen Ausläufer
Bei den Sämlingen sind jetzt die Früchte abzuwarten, um zu sehen, ob die gut schmecken. Sollte das der Fall sein, kann vermehrt werden. Ansonsten kann ich mir ab jetzt den Zukauf sparen, da aus Früchten ja offenbar problemlos Sämlinge entstehen ohne alle Pflege.

Die Ausläuferbildung bei Erdbeeren ist Langtaginduziert, d.h. mit Tageslängen von eigentlich 16 Std. und mindestens 20 Grad Temperatur werden Ausläufer gebildet (Smeets, L; Kronenberg, Hester G. Euphytica 4 (1955) S. 53-57)

Hier sind die längsten Tageslängen 14 h Tageslicht im Juni. Also vermutlich ist die Ausläuferbildung eine quantitative Reaktion, d. h. bei zunehmender Tageslänge wird, je länger der Tag desto schneller, die Ausläuferbildung induziert. Die Blütenbildung ist bei Erdbeeren Kurztaginduziert.

Wetter: Heute kam der angekündigte Regen in Form tiefziehender Wolken. Draussen sind 22 Grad und nass.

Garten:  Zum Glück hatte ich neulich schon nach einigen kurzen Regenereignissen mit dem Anbau für die Regenzeit begonnen und Triticum turgidum gepflanzt und gesät und Knoblauch gesteckt und Mais gesät. Freie Beete gibt es inzwischen genug. Einige Paprikapflanzen, die ich im letzten Jahr im Oktober gepflanzt hatte, die nicht von den Eidechsen völlig dezimiert wurden, stehen noch und haben inzwischen 3 grosse Früchte geliefert. Jetzt sind sie eingezäunt, um zu sehen, was da noch kommt.

06 August 2015

Wetter im Juli

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Das Wetter im Juli war nahezu durchweg sommerlich allerdings mit nahezu immerwährendem Wind. Richtig windstille Tage gab es in diesem Jahr bisher kaum.

Im Vergleich zum Juni war es wärmer. Die Maximaltemperaturen fast immer knapp über 30 Grad und nachts eher immer um 20 Grad herum.

Bei der relativen Luftfeuchte lagen die Maxima etwas höher als im Juni, das Mittel in etwa gleich und die Minima gingen z. T. deutlich unter die 40% Marke.

Eigentlich ist Niederschlag um diese Jahreszeit nicht üblich aber am 2. Juli regnete es 27 mm und am 26. Juli noch einmal 5 mm, so dass die Wasserbehälter immer noch gut gefüllt sind und den August  reichen dürften.

Die Bajada ist seit gestern vorbei und damit die Parkplatznot in der Hauptstadt. Es gibt noch ein Jungfrauenfest auf der Westseite in El Paso, das alle 3 Jahre stattfindet. Ein sog. Wanderfestival wirft schon seine Schatten voraus. Insgesamt dürfte jetzt aber Ferienruhe auf La Palma eintreten.

Beim Gemüseanbau stellt sich  nach fast einem Jahr kontinuierlichen Anbaus heraus, dass der Anbau im Winter einfacher ist, da keine Eidechsen einem alles abfressen und für die Pflanzen ist der Boden feuchter und die Luft nicht so warm. Kartoffeln wachsen mit Bewässerung allerdings problemlos das ganze Jahr. Bohnen und Radies würden das in den Balkonkästen auch machen, aber wer will schon ständig Bohnen und Radies essen. Dem Salat ist es im Sommer zu warm. Der bekommt eine Keimhemmung. Dann gibt es immer Pflanzen, die nicht keimen, wenn man sie ausgesät hat aber dann irgendwann irgendwo erscheinen. Zucchini lassen sich am Besten im Topf kultivieren mit Handbestäubung. Erdbeeren, die nahezu nie Ausläufer machen, samen sich statt dessen von selber aus. Das wird interessant, welche Früchte das gibt.


26 Juni 2015

Grenzen des Wachstums

 Am 7. April begann das Radies zu schossen, so dass mit Blüten und Samen zu rechnen sein würde. Am 15. Mai stand es in voller Blütenpracht. Inzwischen sind aus den Blüten Schoten mit Samen geworden, da die Eidechsen sowohl Blüten als auch Schoten lecker fanden, wurdein ein paar Triebe mit Schoten abgeschnitten und in eine Vase mit Wasser gestellt. Heute wartete  der Zweig in der Vase mit einer Überraschung auf.

Zweig mit Schoten in der Vase
Der Zweig hatte sich bewurzelt. Oberirdisch war aber noch nichts an Neubildung von Blättern oder so zu sehen.

Die Schoten wurden geerntet und der Restzweig wurde ins Beet in den Schatten gepflanzt.



05 Juni 2015

Wetter im Mai

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Der Mai 2015 soll auf La Palma der wärmste Mai seit langem gewesen sein.  Dieses Mal gibt es nur zwei Grafiken, da der Niederschlag sich auf ein Ereignis von 3 mm beschränkt hat.

Das ist der Überblick über die Temperaturen im abgelaufenen Monat. Es gab eine Spitze Mitte des Monats mit über 30 Grad und die Durchschnittstemperatur lag um die 20°C, nachts bewegt es sich aber immer noch eher um 15 Grad herum.

Das klassische Ereignis bei der Luftfeuchte, wenn es warm wird, geht die Luftfeuchte herunter. So lassen sich auch höhere Temperaturen gut ertragen.  Insgesamt war auch der Monat von etwas stärkeren Winden geprägt. Das befeuert alle Ideen für Windschutz für Pflanzen und Menschen.

Am 18 Mai gab es etwas Niesel, in einigen Nächten gab es etwas Tau, alles für die Pflanzen eine Erholung aber nichts Messbares in den Niederschlagsmessern.

Im Garten war eher Erntezeit und jetzt standen ein paar Neusaaten an, damit es dann auch wieder etwas zu ernten gibt. Im Moment sind Kohlweisslingsraupen das grösste Ärgernis. Der erste Satz Porree wurde geerntet, da er begann zu schossen, jetzt muss der nur noch verarbeitet werden. Ob der Raupen gibt es auch beim Salat eine Lücke. Tomaten fallen jetzt so vereinzelt an, dass sie gut zu verwenden sind. Der Kohlrabi ist zu holzig (zu wenig Dünger und Wasser). Die Kartoffeln lasse ich zur Lagerung in der Erde. Wer will diese Kartoffelmengen essen. Der Knoblauch ist zum Trocknen aufgehängt, damit er haltbar bleibt. Ein neuer Satz ist gesteckt, mal sehen, ob der auch über Sommer wächst. Bei Getreide mache ich im Moment dasgleiche Experiment.


15 Mai 2015

Grenzen des Wachstums

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Am 7. April begann das Radies zu schossen, so dass mit Blüten und Samen zu rechnen sein würde. Jetzt steht es in voller Blütenpracht mit den ersten Schoten, die Saat versprechen.

Die Triebe mussten ein bischen angebunden werden, damit sie ausser Reichweite möglicher Fressfeinde wie Eidechsen sind.

14 Mai 2015

Knollenfenchel


Über die erstaunliche Leistung des Fenchels habe ich hier ja schon öfter berichtet. 2011 in meinem Fortbildungssemester hatte ich zum ersten Mal Fenchel angbaut und ein Exemplar davon hat bis heute überlebt und produziert weiterhin verwandelte Seitentriebe, die als Fenchelknollen geerntet werden können. Wild gibt es ihn hier natürlich auch überall allerdings nicht als Knollenfenchel sondern eher als unausrottbares Unkraut.

So sieht er jetzt aus.
 
 
 
Einer dieser Seitentriebes herausgenommen hat jetzt die Grösse, wenn auch nicht ganz die Dicke, um als Fenchelknolle in die Küche zu wandern. Da ich aber ausserdem noch einen frühen Satz Fenchel angebaut habe, der schon zu 50 % beerntet ist und von dem die restlichen 50% dringend geerntet werden müssen, bleibt der Alte unbeerntet stehen.

Ein zweiter Satz Fenchel wächst auch schon im Beet heran. In Zukunft braucht erst einmal kein Fenchel mehr angebaut zu werden, denn bei dem ersten Satz sind die Pflanzen, die eigentlich abgeerntet waren, schon wieder ausgetrieben.

Hier ist das schön zu sehen. Vorne eine noch nicht geerntete Pflanze, die jetzt weg muss, da sie beginnt zu schossen. Dahinter einige wieder durchgetriebene Pflanzen, die vermutlich zusammen mit dem zweiten Satz geerntet werden können.

Das Wetter: jetzt ist der Calima mit 33 Grad draussen und 23 % relativer Luftfeuchte da. An den anderen Tagen wurde es bis knapp 30 Grad und nachts noch unter 20 mit sehr dunstigem Himmel, so dass von der Sonne nichts zu sehen war, feuchter Luft und einem leichten Wind, der meist kühl war und nur selten eine warme Brise lieferte.



07 April 2015

Grenzen des Wachstums Final

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Das im letzten Juli gesäte Radies, welches im September 3 Wochen Trockenheit überstand und dann einfach gewachsen ist, bildet jetzt endlich Blütentriebe.



Das Bild vom 7. November 2014

Das Bild vom 29. Januar 2015

Das Bild vom 3. April 2015


Und da ist einer der Schosser zu sehen (zukünftiger Blütentrieb).

Da das Radies im Januar schon von Läusen befallen war und etwas gelblich in den Blättern aussah, bekam es Dünger und regelmässiger Wasser, da ich davon ausgehen musste, dass es den ganzen Balkonkasten durchgewurzelt hat. Die Läuse verschwanden, die Blätter wurden grün, es setzte neues Wachstum ein. Jetzt sollten dann irgendwann Blüten udn Samen gebildet werden.

12 Februar 2015

Bilder zum Garten

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Neulich am Ende des Posts zum Recycling gab es noch einen kurzen Bericht aus dem Garten. Hier kommen jetzt die Bilder dazu.

Diese Schnittsalatsorte wurde pikiert nach der Saat und ist inzwischen schon drei mal geschnitten worden.

Diese Sorte "Lollo Bionda" wurde auch pikiert, zwei Mal geschnitten und wird jetzt abgeräumt, da die Raupen doch einiges dezimiert haben.

Rote Bete 2. Satz Sorte "Rote Kugel" ist inzwischen geerntet und als Salat verspeist. So eine süsse Rote Bete habe ich noch nie gegessen. Der dritte Satz Sorte "Cylindra" wächst und, um die Kontinuität im Angebot zu bewahren, sollte jetzt der nächste Satz ausgesät werden. Im Freiland ist von der gesäten Rote Bete nichts aufgelaufen.

Die Tomaten im Topf werden am Besten. Die ersten Pflanzen sind inzwischen fast alle weg und deutlich weniger nachgepflanzt, weil das ja trotz Winter schon fast eine Schwemme war. Gesät habe ich keine. Die Laufen überall auf und müssen nur ab und an Umgesetzt werden. In dem Balkonkasten vor dem Tomatentopf steht noch pikierter Pflücksalat "Lollo Bionda" inzwischen drei mal geschnitten und liefert bestimmt noch mindestens einen Schnitt.

Feldsalat hinten durch pikieren in andere Kästen ausgedünnt, vorne nicht ausgedünnt. Vorne ist inzwischen einmal  beerntet.

Zucchini mit Mehltau. Sie wächst aber immer noch. Im Freiland hinten habe ich  an einer Stelle 3 Zucchini, die bisher noch keinen Mehltau haben und jetzt mit der Blüte beginnen.

Der 2011 gepflanzte und inzwischen zwei mal beerntete Knollenfenchel. Er bildet wieder Seitentriebe. Mal sehen, ob die noch dick genug werden. Frischer Knollenfenchel ist aber auch gepflanzt und wächst bisher gut.

Im Freiland futtern Schnecken und Bichos Negros und keine Ahnung wer noch mit. Da es jetzt relativ kalt ist, ist von den sonst gefrässigen Eidechsen fast nichts zu sehen.

Das Wetter ist winterlich mit Nachttemperaturen um die 12 Grad und am Tage ohne Sonne um die 15 Grad. Neulich hat es ordentlich geregnet. Seit zwei Tagen scheint die Sonne wieder aber mit sehr frischem Wind.








05 Januar 2015

Wetter im Dezember

Hier kommt die Wetterzusammenfassung vom Dezember.

Während im November noch ein kontinuierlicher Rückgang der Temperatur festzustellen war, war sie im Dezember ziemlich auf gleichem Niveau zwischen 15 und 23 Grad mit einem kleinen Calimasprung gegen Ende des Monats

Den Calimasprung erkennt man bei der relativen Luftfeuchte daran, dass es da auf einmal ziemlich trocken in der Luft wurde. Die mittlere Luftfeuchte von ungefähr 70% sorgt normal für angenehm milde Luft fast unabhängig von der Temperatur.

Im November war der Niederschlag noch relativ gleichmässig verteilt, im Dezember gab es ein Maximum in der Montasmitte und dann nichts mehr. Die Gesamtsumme mit 66 mm liegt etwas über der für November mit 54 mm. Für die Vegetation und die Wasserbehälter würde man sich entweder mehr oder regelmässiger wünschen.

Im Garten wächst es regelmässig aber langsam. Der erste Satz pikierten Pflücksalates könnte jetzt zum dritten Mal geschnitten werden. Der dritte Satz Rote Bete läuft auf, der erste ist im Wesentlichen abgeerntet, der zweite steht voll im Wachstum. Der zweite Satz Buschbohnen setzt Frucht an, während Teile des ersten Satzes noch einmal begannen zu blühen. Die Stangenbohnen konnten schon etwas beerntet werden. Die Tomaten reifen im Moment kontinuierlich, vor allem die in den Töpfen. Der erste Satz Porree müsste jetzt gepflanzt werden, der zweite läuft gerade auf. Das einzige, was murkelig ist und im Mehltau versinkt, sind Zucchini und Gurken und Kürbis. Im hinteren Garten gab es schon Radies zu ernten, der Knoblauch ist aufgelaufen, die Kartoffeln sind da und zeigen jetzt Symptome von Alternaria. Der Spinat ist da aber versinkt im Unkraut und ist auch noch ziemlich klein. Die Sonnenblumen beginnen zu blühen. Paprika und Auberginen stehen vor sich hin. Die Sojabohnen haben Hülsen mit Samen produziert, ohne das ich Blüten gesehen habe. Die Linsen wachsen bisher ohne zu blühen. Um quasi ständig etwas zum Ernten zu haben, bräuchte ich entweder noch mehr Balkonkästen oder mehr bewässerungsfähige Fläche. Wobei der Anbau in den Balkonkästen Frass geschützt ist.



03 November 2014

Weihnachtsvorbereitungen

Auch auf La Palma sind schon die Vorboten Weihnachtens zu sehen. Neulich sah ich in einem Sparmarkt Spekulatius und anderes Weihnachtsgebäck. Das war hier sonst nicht üblich.




Der stand gestern auf dem Rastro in Santa Cruz.

Heute beim Einkaufen stiess ich auf einen sog. Bazar, eine Art Trödelladen, der vielen Schnickschnack hat. Da gab es vorne dran von Stickern über vorgefertigte Adventskalender bis zu Geschenkpapier, Kerzen und sonstigen Verzierungen alles für Weihnachten incl eines künstlichen Tannenbaums.

Einen ausführlichen Oktoberwetterbericht gibt es, sobald ich die Daten ausgewertet habe. Im Moment ist das Wetter durchwachsen mit dunklen Wolken, Sonne, starkem Wind, Regenschauern, also durchaus herbstlich und gut für die Vegetation bis auf den Wind. Heute hat es 3 mm geregnet. Die Temperaturen in der Nacht liegen bei 20 Grad, am Tag noch bis zu 26 Grad. Es gibt schon erste Radieschen, eigene Tomaten (im Juli gepflanzt) und die im September gesäten Buschbohnen können wohl in ca 1 Woche geerntet werden.