24 Februar 2020

Calima

Seit gestern (23. 2. 2020) gibt es auf allen Kanarischen Inseln einen Calima, wie ich ihn hier noch nicht erlebt habe. In deutschen Nachrichten firmiert der als Sandsturm.
Efemerides meteorologicas canarias
 In dem Bild ist nocheinmal zu sehen, dass Calima der Saharasand ist, der über die Kanaren fegt und dort mit Mineralien düngt.

Hier gibt es jetzt ein paar Bilder von gestern und heute im Vergleich
23. 2. 2020

24. 2. 2020
 Selber Blick nahezu ähnliche Uhrzeit. Gestern war die Silouette der Insel noch zu erkennen, heute nur noch der erste Felsen im Atlantik.

23. 2. 2020

24. 2. 2020

 Diese Bilder sind auf der Terrasse meines Hauses aufgenommen worden. Gestern war nur wenig Sandbelag, heute morgen war alles grau und ich musste erst darauf treten, damit man einen Unterschied sieht.
Gestern wurde es bis zu 28 Grad, heute kamen wir auf 31, jeden Tag ohne messbare Luftfeuchte.

Da habe ich gestern auf dem Balkon morgens mal den Sand zusammengefegt. Es lohnte sich. Heute war es mehr als doppelt so viel.

Und jetzt noch ein paar Informationen und Stimmen anderer:
Weihnachten 2015 hatten wir auch Calima aber milde.
Im Februar diesen Jahres haben wir inzwischen 3, den ersten am 4. 2. den nächsten am 14. 2. und jetzt am 24. 2., als ob der Calima einen Bezug zu Ziffern hätte.
 Und den ganzen Februar über noch keinen Tropfen Regen. Die Regenwasserbehälter sind ca nur noch halbvoll.

In diesem Bericht gibt es nochmal eine Erklärung des Phänomens.
Und Betzwieser hatte einen Ticker in seinem Blog.



20 Februar 2020

Los Indianos oder Rosenmontag in Santa Cruz

Der Karneval auf La Palma hat seinen Höhepunkt am Montag im Dia de los Indianos.
Aber er hat schon seit einiger Zeit seine Zeichen voraus geschickt.
Die Ankündigung
 Neulich in der Stadt sah ich die Zeichen schon an  vielen Ecken.
Ein einladendes Palakat mit der Ankunft der Tomasa, traditionell kaffeebraun.
Vor einem anderen Laden als Pappkamerad

In den Läden die übliche Tracht ganz in weiss zum Kaufen.
So gehen Mann und Frau.
Mit den passenden Hüten
Und das Plakat zeigt, worauf es noch an kommt.
2015 hatte ich die Vorbereitungen in der Stadt schon beschrieben.
Die Zeitung vorbestellen, um sie einen Tag später abzuholen, den Service gibt es nicht mehr. 
 2017 gab es von mir noch einmal eine Ankündigung. Die Veranstaltung findet aber jedes Jahr am Rosenmontag statt.




17 Februar 2020

Avocado von der Jungpflanze zur Blüte

Im Februar 2016 habe ich ausführliche Studien zum Blühverhalten der Avocado bei mir und dem Nachbarn  gemacht, um zu sehen, wann männliche und weibliche Teile reif sind. Es gab dazu verschiedenste Literatur deren Ergebnisse ich nicht bestätigen konnte.
Nach tagelangen Markierungen, Beobachtungen, Aufnahmen und Dokumentation erlahmte das Interesse daran.
In diesem Februar entdeckte ich an einem Jungbaum, in dem Beet mit den Avocado, Blüten. Er stand direkt neben einem Altbaum, an dem ich 2016 die Studien machte.
Jetzt blühen also beide gleichzeitig nebeneinander und ich bin gespannt, ob es Früchte gibt.
 Teil eines Blütenstandes mit einer geöffneten Blüte (Februar 2016)

Einzelblüte mit fruchtbaren (gelb) und sterilen(weiss) Staubfäden und Narbe in der Mitte (Februar 2016)

3. Dezember 2015
Die erste fotografische Dokumentation des vermutlich aus einem mit Küchenabfällen vergrabenen Kern entstandenen Bäumchen.
Der Grösse nach zu urteilen dürfte der Kern von ca. 2013 sein.

September 2017
Das Bäumchen zwei Jahre später
September 2018
Es ist nach oben etwas gakeliger gewachsen, rechts der Altbaum
März 2019
Da hat sich nicht viel verändert.
Februar 2020
Er ist jetzt etwas kompakter (evtl. hatte ich ihn irgendwann gestutzt) und wenn man das Bild im Original betrachtet, sieht man rechts Blüten.
Februar 2020
Jung- und Altbaum blühend nebeneinander.
So reich hat der Altbaum bisher noch nie geblüht. Er hat fast mehr Blütenstände als Blätter.
Sollte meine Schätzung mit dem Vergraben des Kerns um 2013 richtig sein, würde der unveredelte Avocado nach 7 Jahren blühen, wie die japanische Mispel.

15 Februar 2020

III XCO Breña Baja magica 16. Februar 2020

Wie im letzten Jahr nur deutlich früher, war an den Veränderungen auf dem grossen Parkplatz gestern zu erkennen, dass es irgendein Event geben wird, der zu Parkplatzknappheit führen wird. An der Anschlagtafel im Centro Comercial war ein Aushang:
Damit war klar, es gibt wieder ein Mountainbikerennen am Sonntag.


Das ist ein Teil des Parcours, der am Abend fertig war.

 So fing es vormittags an mit LKW und Absperrgitter und ersten Hindernissen
Ein Hinderniss
ein anderes Hindernis
Hinten eine Art Rampe
Und im Gelände geht es dann weiter.

Und wie im letzten Jahr vermutlich durch Teile der Stadt.






02 Januar 2020

Niederschlag im Vergleich

Und jetzt gibt es tatsächlich wieder einmal etwas zum Wetter. Niederschlag interessiert mich noch, daher habe ich mal die Niederschlagsverteilung für 2019 und den Vergleich mit den letzten Jahren angestellt.
Im Moment ist soetwas wie Calima mit relativ hohen Temperaturen z. T. bis zu 30 Grad, nachts frisch um die 14-15 Grad und sehr geringer Luftfeuchte aber immerhin kein Wind. Zum Urlaub machen ideal. Für die Schädlinge auch, nur die Pflanzen hätten es gerne etwas anders und ich muss wieder wässern, wo es noch keine gelegte Tropfbewässerung gibt.

Das ist die Niederschlagsverteilung für 2019. Es gab in jedem Monat wenigstens ein bischen Regen. Die Regenwasserbehälter enthielten immer genug, um die Bewässerung laufen zu lassen, ohne mit Leitungswaser nachfüllen zu müssen.
Die Gesamtmenge für das Jahr ist etwas niedrig, zwischen 500 und 600 mm sollten es schon sein. Dafür ist die Verteilung ziemlich gleichmässig und kein Sturzregen, der mehr Schaden als Nutzen bringt.


Das ist der Vergleich von 2015 bis 2019 nach Monaten und in der Summe als Tabelle, da ich die Tabelle übersichtlicher fand als die Grafik. Man sieht eine gleichmässige Verteilung 2017 und 2019 mit allerdings insgesamt niedriger Niederschlagssumme für das Jahr. 2018 gab es im Oktober 2 Wochenenden mit sehr viel Regen, der dann eher Schaden anrichtet.

Und für die visuellen Typen dergleiche Vergleich als Grafik.

24 November 2019

Mittelalter Markt in San Pedro

Im Correo del Valle war bei den Veranstaltungshinweisen ein Mittelaltermarkt in San Pedro angekündigt. Den habe ich am Sonnabend besucht, um zu gucken, worum es sich dreht.
Er fand statt auf dem Gelände, auf dem die Museen in San Pedro sind und auf dem 2012 mit einem Bauernmarkt begonnen wurde.

San Pedro boomt offenbar: die Stadt war voll und es war nirgends ein Parkplatz zu bekommen.
Von etwas ausserhalb lief ich hinein und das war der Blick auf den Eingang zu dem Platz.


Der Eingang mit Ankündigungen und schon einem kleinen Blick auf den Markt.

Rechter Hand ein Stand mit Weihnachtsdekoration und Kunsthandwerk.

Links vom Eingang eine Gruppe Palmeros in alten Gewändern. Die waren dabei, Getreide auf dem Feuer zu rösten und später Esskastanien.

Neben sich hatten sie einen Stand mit Handwerkskunst.


 Rechter Hand war das grosse Veranstaltungszelt mit Bühne, in dem noch nichts los war. Es war insgesamt ziemlich leer.

Im Freien ein weiterer Stand mit Weihnachstdekoration und Handwerkskunst.
Dahinter führte ein Weg, hier mit alten Palmeros in Tracht, die sich gerne fotografieren liessen.

Am Ende dieses Weges dann eine Halle, in die offenbar seit einiger Zeit der Bauernmarkt, der früher im Freien stattfand eingezogen ist.


Der Bauernmarkt mit Weihnachtsdekoration und der üblichen Mischung von Bauernmärkten.




11 Oktober 2019

Holunder oder was ausreichend Wurzelraum ausmacht

Irgendwann vermutlich 2013 brachte ich einen Holundersämling mit auf die Insel und pflanzte den an die Bewässerung vorne auf eine der Terrassen.
Die Terrassen sind so gebaut worden, dass man zuerst eine Steinmauer errichtet, dann den Raum bis zur nächsten Mauer mit grossen Steinen füllt und dann noch eine Schicht Erde obendrauf gibt.
Das Ergbenis ist, dass nur sehr wenige Pflanzen und Bäume genug Wurzelraum bzw Boden finden, in dem sie ordentlich wachsen können.
Es ist ein kleines Wunder, dass auf den Terrassen vorne trotztdem grosse Bäume stehen.
Der Holundersämling stand also über viele Jahre an der Bewässerung vor sich hin und blieb so gerade eben am Leben.
Das Foto ist vom März 2018. So sah er aber all die Jahre aus. Ich hatte einen Stock daneben gesteckt, dass er nicht mal aus Versehen übersehen wird.

Inzwischen habe ich durch die ganzen Arbeiten an der Struktur des hinteren Gartens gelernt, dass fast alles nur brauchbar wächst, wenn es guten Wurzelraum und regelmässig Wasser bekommt.

Also grub ich den Holunder in diesem Frühjahr aus und setzte ihn in einen Blumentopf.
Nach relativ kurzer Zeit wuchs er und ich konnte sogar zwei zusätzliche Holundertriebe mit ein bischen Wurzel gewinnen und in einen separaten Topf setzen.

Ende August diesen Jahres sahen alle drei in den Blumentöpfen aus wie auf den Fotos unten.

Der Haupttrieb
Die gewonnenen Nebentriebe
also jetzt insgesamt 3 Holunderbäumchen.

In diesem Sommer hatte ich  hinten ein weiteres flaches Beet mit einem Bohrhammer tief umgegraben und von Steinen befreit.
In das Beet hatte ich schon einen Dracosämling gesetzt, der gross werden und Schatten liefern soll.
Es war noch reichlich Platz, der für Gemüse eigentlich nicht gebraucht wird.
Also kamen jetzt ( Anfang Oktober ) die 3 Holunder da rein und evtl. kann man dann im Schatten der Holunder noch Gemüse anbauen.

 Das Beet vorne mit dem Draco, den 3 Holundern und einer abgestorbenen Apfelsine, die sich auch durch das Umpflanzen nicht berappelt hat.


 Der Haupttrieb (Holunder 1)
 der erste Nebentrieb (Holunder 2)
der zweite Nebentrieb (Holunder 3)