22 Februar 2015

Dia de Los Indianos

.
Das ist der Name für den hiesigen Karneval. Die Informationen darüber und die Bilder der Polvo"Schlacht" sind überall im Netz zu finden.
Am letzten Montag (Rosenmontag) war der berüchtigte Tag. Die Geschäfte haben noch von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Am Dienstag danach sind alle Läden geschlossen.
Das Programm sollte mit Musik um 10:30 auf der Plaza de Espana losgehen. Meine Zeitung kommt normal zwischen halb 10 und 10 Uhr. Das hiess, zügig in die Stadt fahren, Zeitung kaufen, die Dienstagszeitung für den Kauf am Mittwoch bestellen und so schnell es geht wieder verschwinden.

Die Theken werden aufgebaut
 
Die Plaza de Espana wird vorbereitet

Der Stand mit dem Zuckerrohrsaft und sonstigen geistlichen Getränken

Die Vorbereitung für die Musik

Gegenüber vor dem Rathaus Tische mit Obst

Die Strassen waren noch weiss, weil am Tag davor der Karneval für Kinder auch mit Talkumschlacht statt gefunden hat

Die ersten Besucher ganz in weiss, wie die heimkehrenden Kubaner damals
 Insgesamt war die Stadt um die Uhrzeit noch leer. Die Ladenbesitzer verrammelten Schaufenster und Türen, um sich das Putzen zu sparen. Einige weissgekleidete Gestalten liefen herum, wenig Autos und noch einige eilige Käufer.

Das Wetter war in den letzen Tagen geprägt von starkem Nord-Ost Wind , tagsüber kam die Sonne heraus. Es sah immer mal nach Regenwolken aus, ohne das es Regen gab. Die Temperaturen in der Nacht lagen eher um die 14 Grad und am Tag mit Sonne knapp über 20. Durch den Wind war der Aufenthalt draussen aber eher ungemütlich. Letzte Nacht hat es dann 8 mm geregnet, d.h. die Wasserbehälter sind voll.



12 Februar 2015

Bilder zum Garten

.
Neulich am Ende des Posts zum Recycling gab es noch einen kurzen Bericht aus dem Garten. Hier kommen jetzt die Bilder dazu.

Diese Schnittsalatsorte wurde pikiert nach der Saat und ist inzwischen schon drei mal geschnitten worden.

Diese Sorte "Lollo Bionda" wurde auch pikiert, zwei Mal geschnitten und wird jetzt abgeräumt, da die Raupen doch einiges dezimiert haben.

Rote Bete 2. Satz Sorte "Rote Kugel" ist inzwischen geerntet und als Salat verspeist. So eine süsse Rote Bete habe ich noch nie gegessen. Der dritte Satz Sorte "Cylindra" wächst und, um die Kontinuität im Angebot zu bewahren, sollte jetzt der nächste Satz ausgesät werden. Im Freiland ist von der gesäten Rote Bete nichts aufgelaufen.

Die Tomaten im Topf werden am Besten. Die ersten Pflanzen sind inzwischen fast alle weg und deutlich weniger nachgepflanzt, weil das ja trotz Winter schon fast eine Schwemme war. Gesät habe ich keine. Die Laufen überall auf und müssen nur ab und an Umgesetzt werden. In dem Balkonkasten vor dem Tomatentopf steht noch pikierter Pflücksalat "Lollo Bionda" inzwischen drei mal geschnitten und liefert bestimmt noch mindestens einen Schnitt.

Feldsalat hinten durch pikieren in andere Kästen ausgedünnt, vorne nicht ausgedünnt. Vorne ist inzwischen einmal  beerntet.

Zucchini mit Mehltau. Sie wächst aber immer noch. Im Freiland hinten habe ich  an einer Stelle 3 Zucchini, die bisher noch keinen Mehltau haben und jetzt mit der Blüte beginnen.

Der 2011 gepflanzte und inzwischen zwei mal beerntete Knollenfenchel. Er bildet wieder Seitentriebe. Mal sehen, ob die noch dick genug werden. Frischer Knollenfenchel ist aber auch gepflanzt und wächst bisher gut.

Im Freiland futtern Schnecken und Bichos Negros und keine Ahnung wer noch mit. Da es jetzt relativ kalt ist, ist von den sonst gefrässigen Eidechsen fast nichts zu sehen.

Das Wetter ist winterlich mit Nachttemperaturen um die 12 Grad und am Tage ohne Sonne um die 15 Grad. Neulich hat es ordentlich geregnet. Seit zwei Tagen scheint die Sonne wieder aber mit sehr frischem Wind.








04 Februar 2015

Wetter im Januar

.
Das Wetter im Januar in der Zusammenfassung
Die Temperaturen: Ein kurzer Kälteeinbruch zu Monatsbeginn und dann aber so weiter wie im Dezember. Mitte des Monats sank die Temperatur kontinuierlich, nachts immer unter 15 Grad, im Mittel immer knapp über 15 Grad und im Maximum an einigen Tagen unter 20 Grad. Das sind in der Regel Tage ohne Sonnenschein. Also ziemlich frisch die letze Januarhälfte.

Die relative Luftfeuchte macht die gegenläufige Bewegung und steigt im Laufe des Monats.

Der Niederschlag fiel einmal am Tag mit den niedrigen Temperaturen zu Monatsbeginn und dann ab Monatsmitte mehr oder weniger regelmässig. Insgesamt lag er mit 68 mm aber etwa auf dergleichen Höhe wie im Dezember.
Es reicht, dass die Wasserbehälter voll sind und die Pflanzen auch im unbewässerten Teil wachsen incl. Unkraut.



23 Januar 2015

Recycling

.
An vielen Stellen stehen hier auf der Insel die Container zum Sammeln von Wertstoffen: Papier = blau; Glas = grün (alle Glasfarben in einen); Verpackung = gelb
( bei den Farben muss man sich also nicht umgewöhnen)

Im optimalen Fall stehen sie so nebeneinander wie hier. Es gibt sie aber auch einzeln oder zu zweit. Sie stehen an Bushaltestellen, in der Nähe von Supermärkten oder sonst an zentralen Stellen sowohl in der Hauptstadt als auch sonst.

Man fragt sich dann, was wohl mit dem gesammelten Material passiert. Bei Pappe und Papier bin ich per Zufall fündig geworden:
Am alten Flughafen in der Nähe der Finca Prinzipal vor dem Gewerbegebiet, in dem es IKEA, Santana und noch einige andere Gewerbe gibt, standen lauter blaue Container. Beim ersten Mal war einer dieser Container bis an den Rand mit Pappe und Papier gefüllt. Hier gab es nur noch einen mit Resten, der noch gefüllt werden sollte.

Überblick über die Ecke mit den Containern. Im Hintergrund bei den Bäumen ist die Finca Prinzipal (der Rastro dort ist allerdings eingestellt worden).

Gefüllte Container, verschlossen und Abmarsch bereit. Die Ladung geht zu einem Verwerter auf dem spanischen Festland.
Über das Drama mit der Müllverwertungsanlage der Insel kann man auf La Palma aktuell immer mal wieder lesen.


Das Wetter ist seit einiger Zeit durchwachsen. Vor einer Woche gab es 30 mm Niederschlag, diese Woche immer mal wieder Regen. Es ist überwiegend bewölkt, so dass der Comet Lovejoy nur einmal gesehen werden konnte. Meist ist es windig und der Wind und die Luft ziemlich frisch. Die sonst übliche Milde der Luft ist weitgehend verschwunden. Ab und an kommt die Sonne heraus. Die Temperaturen in der Nacht bewegen sich um 13 Grad und am Tag ohne Sonne knapp unter 20 Grad, mit Sonne knapp darüber.
Gefrühstückt wird jetzt drinnen und es ist gut, dass die Hütte renoviert und mit Heizung ausgestattet ist, sonst wäre es zu frisch.
Aus dem Garten gibt es Salat in Mengen (Schnittsalat, der zu Beginn sehr langsam wuchs, jetzt aber schon den dritten Schnitt geliefert hat), Bohnen sowohl Busch- als auch Stangenbohnen, ab und an Rote Bete und kontinuierlich Tomaten. Bei der kühlen Witterung reifen sie zum Glück langsam, sonst hätte ich jetzt eine Schwemme. Radies gibt es nur wenig, da die hinten direkt ins Beet gesäten, nicht so gekommen sind. Porree ist gepflanzt, Kartoffeln haben Alternaria und vermutlich Schnecken laben sich an ihren Blättern, Auberginen und Paprika haben die ersten Blüten. Der Knoblauch steht gut, ob er dann grosse Knollen liefert, bleibt abzuwarten. Der Fenchel wächst auch erfreulich, sogar der 2011 gepflanzte und bisher jedes Jahr beerntete schiebt noch mal Seitentriebe. Der Spinat ist im Unkraut untergegangen. Die Zucchini, Gurken und Kürbis haben Mehltau bekommen und sind zügig eingegangen. Denen ist es wohl auch zu frisch.




08 Januar 2015

Hauptpost in Santa Cruz (Correos)

 .
Nachdem ich mich vor kurzem über einen inhaltlich völlig veralteten Artikel über die Hauptpost in Santa Cruz auf la - palma- aktuell geärgert hatte, bin ich gestern mit Kamera in die Stadt.

 So sieht das Gebäude von aussen aus. Die drei grossen Bogen markieren den Eingang
Es liegt am südlichen Ende der Stadt gegenüber dem Hafenparkplatz ( an dem auch der MC Donalds liegt) in der Nähe des sog. Busbahnhofs (da halten alle Busse)

Hier der Eingang aus der Nähe. Man sieht das gelbe Postschild und die Freitreppe, die zur Schalterhalle führt.

Sobald man durch den mittleren Bogen gegangen ist, sieht man zur Linken die Treppe.
Rechts ist die Treppe mit Treppenlift. Den habe ich allerdings noch nie in Funktion gesehen.
Oben angekommen, kommt man in die Schalterhalle
Dann zieht man ein Nümmerchen und wartet, bis die Nummer an der Anzeigentafel erscheint.
Wenn die Halle zu voll ist und man wenig Zeit hat, geht man wieder. Ansonsten funktioniert das mit dem Erscheinen der nächten Nummer auf der Anzeigentafel mehr oder weniger gut. Meistens wissen die Anwesenden aber die Reihenfolge der Menschen und vordrängeln kommt nur selten vor.
Es sind in der Regel mindestens zwei oft aber auch alle drei Schalter besetzt, so dass es zügig geht, wenn die Leute nicht noch Schwätzchen halten wollen. Man kann dort alle gewünschten Postdinge erledigen.

Hat man nur frankierte Briefe mit Normalgewicht und Normalgrösse, werden die unten vor dem Eingang der Post in die Briefkästen geworfen.
Links vom Eingang direkt bei der Ampel sind die Briefkästen.
Rechts für die Briefe ins Ausland (Extraniera), in der Mitte aufs spanische Festland (Peninsula) und links auf die Kanaren bzw La Palma(Islas). Sogar Leerungszeiten sind angegeben, wobei die Briefe oder Karten durch den Schlitz auf einen Posttisch fallen und von dort weiterverarbeitet werden.

Das Wetter war heute eigentlich "alisios" d.h. Nord - Ost Passat. Morgens gab es eine Husche von ca 2mm, dann war es wechselnd bewölkt mit Sonne und recht starken Winden. Die Luft ist so frisch, dass die Gartenarbeit nicht so Recht Vergnügen bereitet und daher unterbleibt. Die Temperaturen gehen von 14 bis etwa 22 Grad










06 Januar 2015

"Cabalgata de los Reyes Magos der Oriente" (Der Einzug der Heiligen Drei Könige)

.
"Heilige Drei Könige" ist hier eigentlich der Hauptweihnachtstag. Das beginnt am Vortag mittags mit der Übergabe des Schlüssels der Stadt und der Abgabe der Wunschzettel der Kinder an die Heiligen Drei Könige, abends ist noch ein Umzug und heute ist dann die Bescherung.

Gestern morgen kam ich am Rathaus vorbei und wunderte mich.
Der Weihnachtsschmuck an der Plaza d'Espana gegenüber vom Rathaus hängt schon die ganze Zeit.
Gestern fiel ich zuerst über ein Kamerateam.
Dann entdeckte ich die Vorbereitung für den Festtag vor dem Rathaus.
Die Sitze für die Heiligen Drei Könige wurden vorbereitet.
Wenn ich geahnt hätte, dass der erste Teil schon mittags um 12 beginnt, wäre ich evtl. da geblieben.
Die folgenden Bilder stammen von Concejalia de Fiestas
Mittags proppenvoll
Der Schlüssel ist übergeben worden.



Die Bilder vom abendlichen Umzug spare ich, die sind im Blogbericht vom letzten Jahr anzusehen.

Das Wetter war heute etwas frisch aber überwiegend sonnig mit etwas Wind aus Nord-Ost und mittlerer Bewölkung. Nachts gehen die Temperaturen auf 13 Grad herunter und am Tag auf knapp über 20 Grad, wenn die Sonne scheint.
Bei den Aussichten ist ab morgen oder Donnerstag etwas Regen angekündigt. Am Wochenende soll dann der nächste Calima kommen.







05 Januar 2015

Wetter im Dezember

Hier kommt die Wetterzusammenfassung vom Dezember.

Während im November noch ein kontinuierlicher Rückgang der Temperatur festzustellen war, war sie im Dezember ziemlich auf gleichem Niveau zwischen 15 und 23 Grad mit einem kleinen Calimasprung gegen Ende des Monats

Den Calimasprung erkennt man bei der relativen Luftfeuchte daran, dass es da auf einmal ziemlich trocken in der Luft wurde. Die mittlere Luftfeuchte von ungefähr 70% sorgt normal für angenehm milde Luft fast unabhängig von der Temperatur.

Im November war der Niederschlag noch relativ gleichmässig verteilt, im Dezember gab es ein Maximum in der Montasmitte und dann nichts mehr. Die Gesamtsumme mit 66 mm liegt etwas über der für November mit 54 mm. Für die Vegetation und die Wasserbehälter würde man sich entweder mehr oder regelmässiger wünschen.

Im Garten wächst es regelmässig aber langsam. Der erste Satz pikierten Pflücksalates könnte jetzt zum dritten Mal geschnitten werden. Der dritte Satz Rote Bete läuft auf, der erste ist im Wesentlichen abgeerntet, der zweite steht voll im Wachstum. Der zweite Satz Buschbohnen setzt Frucht an, während Teile des ersten Satzes noch einmal begannen zu blühen. Die Stangenbohnen konnten schon etwas beerntet werden. Die Tomaten reifen im Moment kontinuierlich, vor allem die in den Töpfen. Der erste Satz Porree müsste jetzt gepflanzt werden, der zweite läuft gerade auf. Das einzige, was murkelig ist und im Mehltau versinkt, sind Zucchini und Gurken und Kürbis. Im hinteren Garten gab es schon Radies zu ernten, der Knoblauch ist aufgelaufen, die Kartoffeln sind da und zeigen jetzt Symptome von Alternaria. Der Spinat ist da aber versinkt im Unkraut und ist auch noch ziemlich klein. Die Sonnenblumen beginnen zu blühen. Paprika und Auberginen stehen vor sich hin. Die Sojabohnen haben Hülsen mit Samen produziert, ohne das ich Blüten gesehen habe. Die Linsen wachsen bisher ohne zu blühen. Um quasi ständig etwas zum Ernten zu haben, bräuchte ich entweder noch mehr Balkonkästen oder mehr bewässerungsfähige Fläche. Wobei der Anbau in den Balkonkästen Frass geschützt ist.