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Wie ich eben dem ersten Bericht von heute auf "la palma aktuell" entnommen habe, gibt es speziell für die Insel auch Bauernregeln.
Eine davon lautet: "Nach Calima kommt Regen".
Mit Calima wird eine Wetterlage bezeichnet, bei der sich der Wind über Afrika erwärmt bevor er auf die Insel kommt. Die meteorologische Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur. Die Auswirkungen jedoch ziemlich einheitlich. Es wird warm, im Winter also jetzt bis Ende 20 Grad, im Sommer kann es bis zu 40 Grad heiss werden. Die relative Luftfeuchte verschwindet in den fast nicht mehr messbaren Bereich. Der Himmel ist dunstig bis gelblich dunstig durch den in der Luft befindlichen Saharasand. Die Sonne ist als Schemen durch den Dunst zu sehen oder dahinter verschwunden. In der Regel dauert Calima etwa 4 Tage.
Aktuell war in der letzten - und auch meiner letzten auf der Insel - Woche Calima. Das kündigte sich am Montag und Dienstag durch eher dunstiges Wetter an. Der Wind kam allerdings aus Nordost (häufig kommt er bei Calima aus Südost, bzw. Windrichtungswechsel auf Südost deutet auf kommenden Calima), war aber von geringer Windstärke. Die Nachttemperaturen lagen bei etwa 20 Grad. Die Tagestemperaturen lagen im Maximum bei etwa 28 Grad. Die Luft war stark dunstig, so dass die Sonne nur teilweise zu sehen war. Die relative Luftfeuchte ging auf etwa 33 % herunter. Das Wetter war so bis zu meinem Abflug am Sonntag.
Aktuell hat es wohl zumindest auf der Westseite geregnet.
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18 März 2009
11 März 2009
To whom it may concern
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So sieht ein Stück des Gartens an der Einfahrt jetzt aus.

Es blühen Kalanchoe, Tagetes, Natternkopf und noch so einiges, Wild- und Kulturpflanzen bunt durcheinander.
So sieht ein Stück des Gartens an der Einfahrt jetzt aus.

Es blühen Kalanchoe, Tagetes, Natternkopf und noch so einiges, Wild- und Kulturpflanzen bunt durcheinander.
Es gibt hier für diejenigen, die das interessiert, und für mich quasi als Erinnerung für später einen Überblick über Ergebnisse aus dem Garten. Die Radies sind der Anlass für diesen Beitrag.

Gesät kurz vor Weihnachten 2008 und jetzt war es ihnen dann doch zu kalt, um noch erntefähig zu werden . Bis zum Sommer werden sie verholzt sein.
Die Stangenbohnen: die Saat ist eigene Ernte vom letzten Jahr zu Weihnachten abgenommen, die alten, abgestorbenen Bohnen aus dem Topf und die eigene Saat hinein und siehe, sie tragen Blüten und schon eine Hülse. Aus einem Beet voller Stangenbohnen hätte es jetzt eine ganze Mahlzeitgeben können.
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Die Erbsen, wie die Stangenbohnen, zu Weihnachten die alten abgeräumt, die Saat geerntet und einen Teil wieder ausgesät und siehe, sie tragen Blüten und mehrere Hülsen (eine davon ist auf dem rechten Bild zu sehen). An den Erbsen laben sich aber leider Mengen grüner Spannerraupen (vermutlich Kohlweissling), so dass die Pflanzen immer angefressen aussehen. Ich habe von den paar Pflänzchen mindestens 20 Raupen unterschiedlicher Grösse abgesammelt. Erstaunlicherweise treiben die Pflanzen unten wieder neu aus (ansatzweise im rechten Bild zu erkennen: auf das Bild klicken, um es grösser zu sehen).

Der Feldsalat: Ende September gesät und jetzt erntereif. Das Saatgut hat aber kaum noch Keimfähigkeit.
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Die Tomaten: im August 2008 gesät bildeten sie bis Ende September grüne Früchte. Zu Weihnachten konnte ich rote ernten. Jetzt waren von den Pflanzen nur noch wenige übrig. Das Grün, was man sieht, stammt von Seitentrieben. Die wachsen und haben wieder Blüten. Ich bin gespannt, was davon bis zum Sommer überlebt.
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Kamut (Trademark) oder Pharaonenkorn oder offenbar nicht mehr Triticum turgidum sondern eine Kreuzung aus Triticum durum (Hartweizen) und Triticum polonicum (siehe Wicki). Ein Sommerweizen mit sehr grossen Körnern, die glasig sind, was auf einen hohen Proteingehalt deutet, anspruchslos, nicht durchgezüchtet, angepasst an eher warme, trocken Klimate. Auf reichen Böden bei Mitteleuropäischem Klima bekommt er alle Pilzkrankheiten, die man sich bei Getreide vorstellen kann. Hier zu Weihnachten 2008 gesät und jetzt mitten in der Bestockung.
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Dinkel (Triticum spelta), ein Wintergetreide. Hier als Nachbau der in Deutschland angebauten Sorte `Oberkulmer Rotkorn`, Anfang September gesät. Es war die Frage, ob er bei dem Klima hier überhaupt Ähren bildet (braucht zur Ährenanlage niedrige Temperaturen). Aber der Winter war wohl mit vielen Temperaturnächten knapp über 10 Grad kalt genug. Der Dinkel ist jetzt im sogenannten 1 Knotenstadium (BBCH 31). Ich habe neulich eine Pflanze auseinander genommen und die Ährenanlage entdeckt (ohne Makrophotographie leider nicht darzustellen). D. h. der Dinkel hat jetzt das Stadium erreicht, was er in Mitteleuropa ca. Ende März bis Mitte April erreicht. Er wird also wohl im Juni reifen, so dass ich nur mit Glück im Sommer noch Ährenreste werde sehen können, wenn mir die Vögel nicht alles wegholen.

Japanische Mispel (siehe Bericht unter Pflanzen): sie war aus einem Kern an einem zu engen Platz gewachsen und schon ziemlich gross geworden. Im Sommer 2008 habe ich sie umgepflanzt, die Pfahlwurzel nicht richtig aus der Erde bekommen, so dass die Frage war, ob sie anwächst, oder eingeht. Sie stand den ganzen Sommer mit ihren alten Blättern, zu Weihnachten auch noch. Jetzt ist die Frage beantwortet. Die oben neu ausgetriebenen Blätter zeigen: angewachsen.

Ein Kaffeestrauch (hm Baum oder so) (Cofea arabica) ein wunderbares Geburtstagsgeschenk vor ca. 3 Jahren. Jetzt ist er deutlich im Halbschatten stehend angewachsen und hat auch den Ausfall der Bewässerung im letzten Jahr ( 3 Monate ohne Wasser) problemlos überlebt, obwohl Kaffee eigentlich 1200mm Wasser pro Jahr brauchen soll.
Als letzte Abteilung: Kräuter
Es hat was, kurz vor dem Kochen durch den Garten zu gehen und zu jeder Jahreszeit die Kräuter frisch pflücken zu können.
Es hat was, kurz vor dem Kochen durch den Garten zu gehen und zu jeder Jahreszeit die Kräuter frisch pflücken zu können.
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Links Blattpetersilie wächst schon seit 4 Jahren ungestört, rechts krause Petersilie hat etwas länger gebraucht, bis sie endlich an verschiedenen Stellen im Garten dauerhaft wächst.
Links Rosmarin (davon habe ich inzwischen auch einige im Garten verteilt, aber dieser ist der schönste) mit krauser Petersilie und Salbei. Rechts Salbei vor Pelargonie mit Oregano im Hintergrund.
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Links Oregano, der wächst wie Unkraut - inzwischen reisse ich ihn schon wieder heraus - mit Koriander in Gesellschaft (Blatt ganz links im Bild). Der Koriander (einjährig, d.h. er stirbt nach der Blüte ab) scheint sich inzwischen selber zu vermehren. Ich entdecke nur ab und an die Pflanzen. Rechts eine Form von Thymian. Der ist nicht trockenresistent. Zum Glück habe ich inzwischen einige Pflänzchen an verschiedenen Stellen.
14 Februar 2009
Valentinstag als Lostag
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Heute ist Valentinstag und zu meiner Verblüffung ist das auch ein Lostag und nicht nur ein Liebenden Tag (und damit etwas anders auch ein Lostag) .
Die Wetterregeln für Valentin:
Kalter Valentin - früher Lenzbeginn
Hat´s zu St. Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.
St. Valentin friert´s Rad mitsamt der Mühle ein.
Ist es an Valentin noch weiss, blüht Ostern schon das Reis.
Regnet es an St. Valentin, ist die halbe Ernte hin.
Hat der Valentin Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.
(Quelle: http://www.bauernregeln.net/februar.html)
Also hier schneit es heute im Moment ununterbrochen (und ich habe Kehrwoche :-( ).
Dann müssten wir blühende Ostern bekommen.
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Heute ist Valentinstag und zu meiner Verblüffung ist das auch ein Lostag und nicht nur ein Liebenden Tag (und damit etwas anders auch ein Lostag) .
Die Wetterregeln für Valentin:
Kalter Valentin - früher Lenzbeginn
Hat´s zu St. Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.
St. Valentin friert´s Rad mitsamt der Mühle ein.
Ist es an Valentin noch weiss, blüht Ostern schon das Reis.
Regnet es an St. Valentin, ist die halbe Ernte hin.
Hat der Valentin Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.
(Quelle: http://www.bauernregeln.net/februar.html)
Also hier schneit es heute im Moment ununterbrochen (und ich habe Kehrwoche :-( ).
Dann müssten wir blühende Ostern bekommen.
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08 Februar 2009
Lichtmess als Lostag
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Was in der Sammlung der letzten Tage noch fehlt ist Lichtmess als Lostag. Hier werden jetzt alle dazu gefundenen Sprüche aufgezählt.
Ist´s an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
Lichtmess im Klee Ostern im Schnee.
Der Lichtmesssonnenschein bringt grossen Schnee herein.
Ist´s Lichtmess licht, geht der Winter nicht.
Weisse Lichtmess, grüne Ostern.
Scheint zu Lichtmess die Sonne heiss, gibt’s noch sehr viel Schnee und Eis. (Quelle: http://bauernregeln.net/februar.html)
Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit. Ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
Gibt’s an Lichtmess Sonnenschein,wird’s ein spätes Frühjahr sein.
Um Lichtmess Lerchengesang macht um den Lenz nicht bang.
Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoche, geht er auf 4 Wochen wieder zu Loche.
Wenn der Nebel zu Lichtmess fallt,wird’s gewöhnlich sehr lange kalt.
(Quelle: Haddenbach G. 1987: Bauernregeln, Bauernweisheiten, Bauernsprüche) Inzwischen sind auch noch folgende Lostage ins Land gegangen: St. Blasius (3.2.), St. Agatha (5. 2.), Dorothee (6. 2.)
Was in der Sammlung der letzten Tage noch fehlt ist Lichtmess als Lostag. Hier werden jetzt alle dazu gefundenen Sprüche aufgezählt.
Ist´s an Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
Lichtmess im Klee Ostern im Schnee.
Der Lichtmesssonnenschein bringt grossen Schnee herein.
Ist´s Lichtmess licht, geht der Winter nicht.
Weisse Lichtmess, grüne Ostern.
Scheint zu Lichtmess die Sonne heiss, gibt’s noch sehr viel Schnee und Eis. (Quelle: http://bauernregeln.net/februar.html)
Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit. Ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
Gibt’s an Lichtmess Sonnenschein,wird’s ein spätes Frühjahr sein.
Um Lichtmess Lerchengesang macht um den Lenz nicht bang.
Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoche, geht er auf 4 Wochen wieder zu Loche.
Wenn der Nebel zu Lichtmess fallt,wird’s gewöhnlich sehr lange kalt.
(Quelle: Haddenbach G. 1987: Bauernregeln, Bauernweisheiten, Bauernsprüche) Inzwischen sind auch noch folgende Lostage ins Land gegangen: St. Blasius (3.2.), St. Agatha (5. 2.), Dorothee (6. 2.)
06 Februar 2009
Lostage
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Lostage sind bestimmte Tage im Jahr, die Vorhersagen über das Wettergeschehen der folgenden Wochen und Monate ermöglichen und für die Verrichtung bestimmter landwirtschaftlicher Arbeiten z. B. der Saat bedeutsam sein sollen. Sie sind in vielen Bauernregeln festgehalten. Aktuell gibt es 84 davon. Das Wort Lostage leitet sich von der Bedeutung des Wortes Los als Schicksal bzw. Weissagung ab. Bei der Festlegung der Lostage orientierte man sich an den Namenstagen katholischer Heiliger, da diese bei einem Leben ohne Kalender am leichtesten zu merken waren. Bei den Lostagen geht man davon aus, dass die Witterung (kurzfristiges Wettergeschehen) an einem Tag auf die künftige Witterung schliessen lässt. Die inzwischen von den Meteorologen berechneten Eintrittswahrscheinlichkeiten sind für viele Lostage erstaunlich hoch (über 50%). Das wird damit erklärt, dass es zu bestimmten Zeiten im Jahr Grosswetterlagen gibt, die eine Weichenstellung ermöglichen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für die Lichtmesswettervorhersage: siehe Kommentar Barbara 1 unter Mariä Lichtmess oder Groundhog Day liegt bei 67%. Ist es am 2. Februar durch Hochdruckeinfluss sonnig, gibt es im Februar und März eine erhöhe Zahl Frosttage. (Quellen: Enzyklopädie Brockhaus 1991, Wickipedia,http://www.wetterstation-goettingen.de) Es sieht so aus, als ob der Wickiautor im Wesentlichen auf den von ihm auch als Quellen richtig angegebenen Brockhaus und der Göttinger Wetterstation fusst.
Lostage sind bestimmte Tage im Jahr, die Vorhersagen über das Wettergeschehen der folgenden Wochen und Monate ermöglichen und für die Verrichtung bestimmter landwirtschaftlicher Arbeiten z. B. der Saat bedeutsam sein sollen. Sie sind in vielen Bauernregeln festgehalten. Aktuell gibt es 84 davon. Das Wort Lostage leitet sich von der Bedeutung des Wortes Los als Schicksal bzw. Weissagung ab. Bei der Festlegung der Lostage orientierte man sich an den Namenstagen katholischer Heiliger, da diese bei einem Leben ohne Kalender am leichtesten zu merken waren. Bei den Lostagen geht man davon aus, dass die Witterung (kurzfristiges Wettergeschehen) an einem Tag auf die künftige Witterung schliessen lässt. Die inzwischen von den Meteorologen berechneten Eintrittswahrscheinlichkeiten sind für viele Lostage erstaunlich hoch (über 50%). Das wird damit erklärt, dass es zu bestimmten Zeiten im Jahr Grosswetterlagen gibt, die eine Weichenstellung ermöglichen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für die Lichtmesswettervorhersage: siehe Kommentar Barbara 1 unter Mariä Lichtmess oder Groundhog Day liegt bei 67%. Ist es am 2. Februar durch Hochdruckeinfluss sonnig, gibt es im Februar und März eine erhöhe Zahl Frosttage. (Quellen: Enzyklopädie Brockhaus 1991, Wickipedia,http://www.wetterstation-goettingen.de) Es sieht so aus, als ob der Wickiautor im Wesentlichen auf den von ihm auch als Quellen richtig angegebenen Brockhaus und der Göttinger Wetterstation fusst.
05 Februar 2009
Lichtmess
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Im bäuerlichen Arbeitsjahr markiert Lichtmess das Ende der Arbeit im Haus und den Beginn der Feldarbeit. Das Abendbrot sollte schon im Hellen gegessen werden können und die Turmuhr sollte um 18 Uhr schon im Hellen schlagen. Die Sonnenbogen über dem Horizont nehmen deutlich an Höhe zu und der Tag ist in Abhängigkeit vom Standort zwischen 1,5 und 2 Std. länger als zur Wintersonnenwende. Nach Grünhagen galt seit 1893 die MEZ. Aber selbst mit mitteleuropäische Zeit ist es am 2. Februar um 18 Uhr schon dunkel. Das Gesinde erhielt seinen Jahreslohn und konnte kündigen. Zwischen dem alten und dem neuen Dienstjahr gab es ein paar freie Tage. (Quelle: Enzyklopädie Brockhaus 1991, Grünhagen, H. Die 12 Herren, 1941). Jetzt am 5. Februar ist hier im Süden um 18 Uhr die bürgerliche Dämmerung gerade zu Ende, sprich es ist dunkel draussen. Auch das heutige landwirtschaftliche Wirtschaftsjahr korrespondiert nicht mit dem Kalenderjahr sondern mit dem „Getreidejahr“ es geht von Juli bis Ende Juni. Gesinde gibt es keines mehr. Arbeitnehmer erhalten ihren Lohn monatlich auch wenn die Landwirte ausser bei Milch und Schweinemast das Geld für ihre Arbeit je nach Absatzweg auch nur ein oder zwei Mal im Jahr erhalten, häufig lange nachdem die Ernte eingefahren ist. Es kommt aber auch vor, dass sie ihre Ernte schon verkauft haben bevor noch gesät wurde bei Mais z. B..
Im bäuerlichen Arbeitsjahr markiert Lichtmess das Ende der Arbeit im Haus und den Beginn der Feldarbeit. Das Abendbrot sollte schon im Hellen gegessen werden können und die Turmuhr sollte um 18 Uhr schon im Hellen schlagen. Die Sonnenbogen über dem Horizont nehmen deutlich an Höhe zu und der Tag ist in Abhängigkeit vom Standort zwischen 1,5 und 2 Std. länger als zur Wintersonnenwende. Nach Grünhagen galt seit 1893 die MEZ. Aber selbst mit mitteleuropäische Zeit ist es am 2. Februar um 18 Uhr schon dunkel. Das Gesinde erhielt seinen Jahreslohn und konnte kündigen. Zwischen dem alten und dem neuen Dienstjahr gab es ein paar freie Tage. (Quelle: Enzyklopädie Brockhaus 1991, Grünhagen, H. Die 12 Herren, 1941). Jetzt am 5. Februar ist hier im Süden um 18 Uhr die bürgerliche Dämmerung gerade zu Ende, sprich es ist dunkel draussen. Auch das heutige landwirtschaftliche Wirtschaftsjahr korrespondiert nicht mit dem Kalenderjahr sondern mit dem „Getreidejahr“ es geht von Juli bis Ende Juni. Gesinde gibt es keines mehr. Arbeitnehmer erhalten ihren Lohn monatlich auch wenn die Landwirte ausser bei Milch und Schweinemast das Geld für ihre Arbeit je nach Absatzweg auch nur ein oder zwei Mal im Jahr erhalten, häufig lange nachdem die Ernte eingefahren ist. Es kommt aber auch vor, dass sie ihre Ernte schon verkauft haben bevor noch gesät wurde bei Mais z. B..
04 Februar 2009
Mariä Lichtmess
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Mariä Lichtmess ist ein am 2. Februar in der katholischen Kirche gefeiertes Fest. Die katholische Kirche hat damit, wie auch schon mit anderen Festen, das Datum eines heidnischen Festes für ihre Zwecke übernommen. Maria musste nach jüdischem Brauch (3. Mose 12) 40 Tage nach der Geburt des Kindes den Tempel aufsuchen, um sich durch die Darbringung eines Opfers für den Kultus zu reinigen (Unreinheit durch die Geburt des Kindes). Gleichzeitig wurde der männliche Erstgeborene Gott geweiht (2. Mose 13, 2). Mit Mariä Lichtmess soll an diese bei Lukas 2; 22 – 38 dargestellte Geschichte erinnert werden. Hier steht die Feier im Gegensatz zu allen anderen Feiern des 2. Februar in keinerlei Bezug zum Jahreslauf oder Wetter. (Quelle: Enzyklopädie Brockhaus 1991)
Mariä Lichtmess ist ein am 2. Februar in der katholischen Kirche gefeiertes Fest. Die katholische Kirche hat damit, wie auch schon mit anderen Festen, das Datum eines heidnischen Festes für ihre Zwecke übernommen. Maria musste nach jüdischem Brauch (3. Mose 12) 40 Tage nach der Geburt des Kindes den Tempel aufsuchen, um sich durch die Darbringung eines Opfers für den Kultus zu reinigen (Unreinheit durch die Geburt des Kindes). Gleichzeitig wurde der männliche Erstgeborene Gott geweiht (2. Mose 13, 2). Mit Mariä Lichtmess soll an diese bei Lukas 2; 22 – 38 dargestellte Geschichte erinnert werden. Hier steht die Feier im Gegensatz zu allen anderen Feiern des 2. Februar in keinerlei Bezug zum Jahreslauf oder Wetter. (Quelle: Enzyklopädie Brockhaus 1991)
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